Nach der siebten Deutschen Meisterschaft kommt es zu einem personellen Umbruch bei den Frauen der Memmingen Indians. Insgesamt acht Spielerinnen beenden ihre Karriere oder verlassen die Maustädterinnen.

Nach 18 Jahren und 499 Spielen beendet die DFEL-Rekordspielerin Antje Sabautzki ihre Karriere. Sie war an allen sieben deutschen Meisterschaften sowie an beiden Erfolgen im EWHL-Supercup beteiligt.

Antje Sabautzki: „Mit dem Ende meiner Karriere blicke ich auf 18 intensive Jahre im Eishockey zurück. Es gab viele unvergessliche Momente und ich bin dankbar für jede einzelne Erfahrung. Aus Teamkolleginnen sind echte Freundinnen fürs Leben geworden. Diese Zeit hat mich als Spielerin und als Mensch geprägt und wird für immer einen ganz besonderen Platz in meinem Herzen haben.“

Antje Sabautzki (Foto von City-Press GmbH Bildagentur)

Ebenfalls ihre Karriere beendet Anne Bartsch. Sie wird aber in anderer Funktion das Team unterstützen. Vor sechs Jahren aus Berlin ins Allgäu gekommen, hat sie vier Meisterschaften mit den ECDC-Frauen geholt.

Anne Bartsch: „In den letzten sechs Jahren durfte ich nicht nur als Athletin, sondern auch als Mensch wachsen. Ich blicke auf unzählige schöne Momente, einige Herausforderungen und letztendlich große Erfolge, die ich mit dem Team erleben durfte. Ich bin unglaublich dankbar für jeden Teil des Vereins, aber in erster Linie für jede Mitspielerin, die mich bis zu meinem jetzigen Karriereende begleitet hat. Diese Erinnerung wird für mich immer etwas ganz Besonderes bleiben.“

Anne Bartsch (Foto von City-Press GmbH Bildagentur)

Den nächsten Schritt in ihrer Karriere plant Anna Rose, ein Memminger Eigengewächs. Nach drei deutschen Meisterschaften erfüllt sich die junge Stürmerin ihren Traum und wird in die USA gehen, um am College (Franklin Pierce / NCAA D1) zu studieren. In 111 Spielen für die Indians kommt Anna auf 55 Scorerpunkte.

Anna Rose: „Ich bin sehr dankbar für meine Zeit in Memmingen und für die Chance, mich jedes Jahr weiterentwickeln zu können, egal ob Off- oder On-Ice Ich habe viel gelernt und viele tolle Erinnerungen gesammelt. Es war immer schön, für meine Heimatstadt zu spielen.“

Anne Rose  (Foto von City-Press GmbH Bildagentur)

Eine große Lücke bei den Indians wird auch Theresa Knutson hinterlassen, die es nach drei Meisterschaften mit Memmingen zurück in ihre Heimat USA zieht.  Sie war wesentlich an drei Deutschen Meisterschaften beteiligt und wurde Topscorerin der aktuellen Saison (23 Tore und 18 Assists).

Theresa Knutson „Es war eine Ehre für mich, drei Spielzeiten in Memmingen verbringen zu dürfen. Die Chance zu erhalten, gemeinsam mit großartigen Athleten – und noch besseren Menschen – Eishockey zu spielen, hat jede Meistersaison noch schöner gemacht! Der Trainerstab und das Management waren schlichtweg außergewöhnlich, und ich kann es kaum erwarten, Memmingen auch weiterhin an der Spitze zu sehen.“

Theresa Knutson  (Foto von City-Press GmbH Bildagentur)

Nach drei erfolgreichen Spielzeiten wird auch Nara Elia zurück in ihre Heimat nach Kanada gehen. Sie kann vor den Playoffs 23/24 aus Schweden in die Maustadt und durfte sich gleich über die erste Meisterschaft freuen. Es folgten zwei weitere Titel und die 27-Jährige erzielte 52 Treffer und 43 Assists für die Indians.

Nara Elia: „Ich möchte Memmingen für drei unvergessliche Meisterschaften danken. Die Gemeinschaft, die Mitarbeiter und die Spieler haben mir Memmingen während meiner Zeit dort wie ein zweites Zuhause fühlen lassen. Ich werde die Stadt und die Menschen vermissen und wünsche allen viel Erfolg in der Zukunft auf und neben dem Eis.“

Nara Elia. (Foto von City-Press GmbH Bildagentur)

Nach einer erfolgreichen Saison müssen sich die Indians auch von Julia Matejkova verabschieden. Nach insgesamt fünf Jahren im Ausland zieht es die 24-jährige Slowakin zurück in ihre Heimat. Die Stürmerin kam auf 11 Tore und 22 Assists in 30 Spielen und war Playoff-Topscorerin.

Julia Matejkova: „Ich bin sehr dankbar, dass ich das Privileg hatte, in einem so großartigen Team zu spielen. Ich habe meine Zeit in Memmingen wirklich genossen und werde all die schönen Erinnerungen mit mir tragen.“

Julia Matejkova (Foto von City-Press GmbH Bildagentur)

Die Indians verlassen wird Hanna Weichenhain. Die 17-jährige Nationalverteidigerin stand seit der Saison 2023/24 im Kader der Indians und hat 40 Spiele absolviert. Sie wird sich auf persönlichen Wunsch einem anderen Team der Liga anschließen.

Hanna Weichenhain: „Ich bin sehr dankbar, die Möglichkeit gehabt zu haben, mich in Memmingen weiterzuentwickeln. Mir ist die Entscheidung nicht leicht gefallen, bin jetzt aber bereit für den nächsten Schritt meiner Reise.“

Hanna Weichenhain (Foto von City-Press GmbH Bildagentur)

Auch die 16-jährige Victoria Butuzov wird den Indians in der kommenden Saison nicht mehr zur Verfügung stehen. Die gesamte Familie zieht in die Schweiz und Victoria wird künftig für den Schweizer Vizemeister SC Bern auflaufen.

Victoria Butuzov: „Ich bedanke mich für die tolle Zeit in Memmingen. Ich konnte vieles lernen und werde das mit nach Bern nehmen und dort versuchen, mich weiterzuentwickeln.“

Victoria Butuzov (Foto von City-Press GmbH Bildagentur)

Jim Nagle, ECDC Frauen Headcoach: „Wir haben acht großartige Spieler und Persönlichkeiten verloren. Unser Team wird nun ein neues Gesicht bekommen und viele andere Spieler die Chance erhalten, die siegreiche Tradition in Memmingen fortzuführen.“

Peter Gemsjäger, sportlicher Leiter der ECDC-Frauen:

„Wir bedanken uns bei allen Spielerinnen, die uns jetzt verlassen, ganz herzlich für deren Einsatz und Engagement. Jede hatte ihren Anteil an unseren großen Erfolgen in den letzten Jahren. Für uns ist das ein außergewöhnlicher Umbruch und zugleich eine große Herausforderung bei der Kaderplanung für die neue Spielzeit.“

 

Mit der siebten Deutschen Meisterschaft – der vierten in Folge – krönten die Frauen des ECDC Memmingen die Spielzeit 2025/26. Nachdem die Memmingerinnen ihre ersten beiden Finalspiele bei den Eisbären Juniors Berlin in der Vorwoche mit 6:1 und 3:0 gewinnen konnten, genügte am Samstagabend ein 4:2-Heimerfolg zur erneuten Titelverteidigung. Knapp 2700 begeisterte Zuschauer in der ALPHA-Cooling-Arena am Memminger Hühnerberg sorgten dabei für eine würdige Kulisse.

Mit zwei Siegen in Berlin (3:0 und 6:1) beim Auftaktwochenende des Play-off-Finales hatten sich die Allgäuerinnen eine optimale Ausgangslage für das „Finale Dahoam“ geschaffen. Den erforderlichen dritten Erfolg in der „Best-of-5“-Serie legten sie bereits am Samstagabend mit einem 4:2 (1:1/2:1/1:0) nach.

Die Eisbärinnen boten dem Favoriten aus Memmingen einen intensiven Kampf. Nara Elia (9.) traf zunächst für die Maustädterinnen, bis Mitte der Partie ging allerdings Berlin nach Treffern von Franziska Feldmeier (14.) und Mathilda Heine (31.) in Führung. Noch im zweiten Abschnitt antworteten die Allgäuerinnen mit einem Doppelschlag von Theresa Knutson (36.) und Jule Schiefer (40.). Auch im Schlussabschnitt blieb es spannend, ehe erneut Knutson (54.) mit ihrem zweiten Tor alles klarmachte. Nach der Schlusssirene stürmten alle Indians-Frauen zu ihrer Torfrau Chiara Schultes und feierten entsprechend ausgelassen.

„JB Sportmanagement Topscorerin“ mit insgesamt 34 Scorerpunkten, davon 19 Toren und 15 Assists wurde Theresa Knutson von den ECDC Memmingen Indians.  Memmingens Verteidigerin Ronja Hark wurde vom Expertengremium als wertvollste Spielerin der diesjährigen Play-offs ausgezeichnet.

Daneben glänzte aber auch ECDC-Torfrau Chiara Schultes, die in den sechs Playoff-Spielen nur fünfmal hinter sich greifen musste und auf eine beeindruckende Fangquote von 96,5 % kam.

Anschließend folgte die offizielle Meisterehrung, durchgeführt durch den Deutschen Eishockey-Bund (DEB), mit Goldmedaillen und dem riesigen Pokal.

Cheftrainer Jim Nagle meinte nach der Partie: „Es war Berlins stärkstes Spiel in der Finalserie gegen uns und sie haben uns alles abverlangt. Aber wieder hat unser Team einen Weg gefunden, zum richtigen Zeitpunkt die Tore zu machen. Am Ende haben wir die Serie dann auch verdient gewonnen.“

ECDC-Kapitänin Daria Gleißner freute sich: „Ich bin sehr stolz auf die Mannschaft. Auch bei dieser Finalserie hat sich gezeigt, dass wir hier richtig gutes Eishockey spielen und wir eine starke Mannschaft sind. Deshalb sind wir richtig happy, wieder den Titel geholt zu haben, und freuen uns jetzt alle auf die Meisterfeier.“

Peter Gemsjäger, sportlicher Leiter der ECDC-Frauen: „Das Vorurteil, dass niemand Fraueneishockey sehen möchte, haben wir jetzt schon mehrfach widerlegt. Vom Interesse und der Stimmung her war es nochmals eine Steigerung zum Vorjahr und unsere Freude über den Titelgewinn entsprechend nochmals größer.“

 

Fotos: Henar Gomez ©

 

28.03.26 / 18:00 ECDC Memmingen Indians - Eisbären Berlin Juniors 4:2 (1:1/2:1/1:0)

Tore:

1:0 (08:50) Nara Elia (Antje Sabautzki, Anne Bartsch)

1:1 (13:16) Franziska Feldmeier

1:2 (30:15) Mathilda Heine (Franziska Feldmeier, Celina Haider)

2:2 (35:10) Theresa Knutson (Julia Metejkova, Anna Rose)

3:2 (39:20) Jule Schiefer (Nara Elia, Julia Matejkov)

4:2 (53:18) Theresa Knutson (Carina Strobel, Julia Matejkova) PP1

 

Strafen: Berlin 4 Min, Memmingen 4 Min

Zuschauer: 2679

Nach zwei Auswärtserfolgen in den ersten beiden Playoff Finalspielen bei den Eisbären Berlin (3:0 bzw.6:1) haben die Frauen des ECDC Memmingen nun drei Mal „Matchpuck“ zur Titelverteidigung. Spiel 3 in der Serie „Best-of-5“ findet am Samstag, den 28.3.2026 um 18 Uhr statt. Falls da noch keine Entscheidung gefallen ist, kommt es am darauffolgenden Sonntag, den 29.3.2026 um 12 Uhr zu Spiel 4.  Auch ein etwaiges 5. Spiel zur Entscheidung würde eine Woche später am heimischen Hühnerberg stattfinden.

Die beiden Auftaktspiele in Berlin waren alles andere als einfach für die Memmingerinnen. Vorallem die erste Formation der „Eisbären Berlin Juniors“ machte mächtig Druck und verlangte den Allgäuerinnen alles ab. Die Berlinerinnen hatten sich auf dem Weg ins Finale gegen den Vizemeister der Vorsaison, HK Budapest, in vier Spielen durchgesetzt. Über die gesamte Spielzeit konnten sich die Allgäuerinnen dann aber aufgrund der Breite im Kader durchsetzen und letztendlich beide Partien für sich entscheiden.

Jim Nagle, Headcoach der Maustädterinnen meint: „Berlin wird nach Memmingen kommen und nochmals Alles geben. Ich bin mir sicher, die Begegnung am Samstag wird für uns das schwerste Spiel in der Serie. Da können unsere Fans zum Gelingen maßgeblich mit beitragen“. Im Vorfeld sind bereits, Dank der großen Sponsorenunterstützung, über 2000 Tickets verkauft worden, so dass mit einer würdigen Kulisse gerechnet werden darf.

Für das Finale in Memmingen haben die Indians die Bundeswehr als Spieltags-Sponsor gewinnen können. Es werden eigens für die Heimspiele angefertigte Trikots zum Einsatz kommen und die Bundeswehr wird auch, neben einem Infostand, weitere Aktionen in der Memminger ALHPA COOLING-Arena abhalten.

Der Einlass zum Eisstadion erfolgt ausschließlich über die beiden Eingänge an der Südseite (Bodenseestraße / BBZ). Dort stehen auch zahlreiche Parkplätze zur Verfügung.  Die Tageskasse befindet sich ebenfalls dort, Aufgang linke Seite bei der ECDC-Geschäftsstelle.

„Wir bitten alle Zuschauer, frühzeitig zum Spiel zu kommen. Die Kassen öffnen am Samstag um 17 Uhr und falls notwendig, am Sonntag um 11 Uhr“, so der sportliche Leiter der ECDC-Frauen, Peter Gemsjäger.

28.03.2026 | 18:00 Uhr | ECDC Memmingen Indians Frauen - Eisbären Juniors Berlin

29.03.2026 | 12:00 Uhr | ECDC Memmingen Indians Frauen - Eisbären Juniors Berlin (*)

04.04.2026 | 17:00 Uhr | ECDC Memmingen Indians Frauen - Eisbären Juniors Berlin (*)

(*) falls notwendig

Alle Spiele der Serie werden live auf RED+ übertragen. Die Ergebnisse und Spielpläne gibt es unter: https://deb-online.live/liga/damen/bundesliga/

Fotoquelle: Hemar Gomez

Die Frauen des ECDC Memmingen haben das Tor zur Titelverteidigung ganz weit aufgemacht. Am ersten Finalwochenende der blossom-ic DFEL gewannen sie beide Spiele bei den Eisbären Juniors Berlin. Sie benötigen aus den drei kommenden Heimspielen noch einen Sieg, um die vierte Meisterschaft in Folge zu sichern.

Im ersten Duell am Samstag brachte Nara Elia die Allgäuerinnen im Wellblechpalast nach 16 Minuten in Front. Die Berlinerinnen, Dritte der Hauptrunde, hatten in der Hauptrunde alle sechs Partien gegen die Allgäuerinnen verloren. Durch namhafte Nachverpflichtungen hofften die Hauptstädterinnen dennoch, den Heimvorteil nutzen zu können, und hielten so die Partie gegen den Favoriten bis ins Schlussdrittel offen. Mit zwei schnellen Toren zu Beginn des Schlussdrittels durch Andrea Lanzl und Julia Matejkova sorgten die Maustädterinnen für die Vorentscheidung.

Bitter für die Maustädterinnen der Ausfall von Kapitänin Daria Gleissner nach einem Zusammenprall kurz vor Ende des Mittelabschnitts. Sie musste so auch am Folgetag passen.

Am Sonntag legten die Allgäuerinnen dem 3:0-Erfolg einen 6:1-Sieg nach. Die Gastgeber warfen in den ersten zehn Minuten alles in die Waagschale und setzten die Indians mächtig unter Druck. Doch nicht umsonst hatten die Memmingerinnen die beste Defensivabteilung der Liga und mit Chiara Schultes eine überragende Torfrau.   Nach Anna Roses Führungstreffer (14. Min) kamen die ECDC-Frauen immer besser ins Spiel. Zwar gelang den Eisbären kurz nach Beginn des Mitteldrittels der Ausgleich, doch nach einem Doppelschlag binnen acht (!) Sekunden durch Julia Matejkova und Kristin Schmid in der 32. Minute war die Luft raus bei den Berlinerinnen. Anna Rose erhöhte mit zwei Treffern (36./46.) auf 5:1 und freute sich über ihren Hattrick. Den Schlusspunkt zum 6:1 setzte Nara Elia drei Minuten vor der Schlusssirene.

Am kommenden Wochenende geht die DFEL-Finalserie in Memmingen weiter. Spiel-3 findet am Samstag, den 28.3.2026 um 18 Uhr statt. Falls da noch keine Entscheidung gefallen ist. kommt es am darauffolgenden Sonntag, den 29.3.2026 um 12 Uhr zu Spiel-4.  Auch ein etwaiges fünftes Spiel zur Entscheidung fände eine Woche später am Hühnerberg statt. Der diesjährige Titel wird somit auf jeden in Memmingen vergeben.

Stimmen zum Spiel

Jim Nagle (ECDC-Headcoach): „Die Mädels waren an diesem Wochenende bereit, Playoff-Hockey zu spielen, und fuhren mit zwei wohlverdienten Siegen nach Hause.“

Ty Morris (ECDC-Assistantcoach): „Man hat gemerkt, dass unsere Spielerinnen genau wissen, worauf es in Playoffspielen ankommt. Spätestens nach der Hälfte der beiden Spiele waren sie fitter und konsequenter.“

Peter Gemsjäger (sportlicher Leiter): „Wir freuen uns sehr darauf, dass die Finalserie jetzt nach Memmingen kommt. Am Wochenende wird es sicher richtig voll und wir werden alles daransetzen, um den Pokal wieder nach Memmingen zu holen.“

Fotos: henargomezphotography ©

 

21.03.26 / 19:00 Eisbären Berlin - ECDC Memmingen Indians 0:3 (2:0/0:0/2:0)

Tore:

0:1 (15:11) Nara Elia (Julia Schiefer, Daria Gleißner)

0:2 (42:08) Andrea Lanzl (Kristin Schmid)

0:3 (43:45) Julia Matejkova

Strafen: Berlin 4 Min, Memmingen 4 Min

Zuschauer: 470

 

22.03.26 / 13:00 Eisbären Berlin - ECDC Memmingen Indians 0:3 (2:0/0:0/2:0)

Tore:

0:1 (13:30)  Anna Rose (Julia Matejkova, Charlott Schaffrath)

1:1 (21:49) Franziska Feldmeier (Leonie Böttcher)

1:2 (31:15) Kristin Schmid (Antja Sabautzki, Andrea Lanzl)

1:3 (31:23) Julia Matejkova (Therea Knutson)

1:4 (35:22) Anna Rose

1:5 (45:15) Anna Rose (Julia Matejkova, Ronja Hark)

1:6 (57:36) Nara Elia (Jule Schiefer)

Strafen: Berlin 4 Min, Memmingen 4 Min

Zuschauer: 345

 

Mit zwei Partien bei den „Eisbären Berlin Juniors“ starten die Frauen der Memmingen Indians am Wochenende in das Unternehmen Titelverteidigung. Auftakt im Berliner Wellblechpalast ist am Samstag um 19 Uhr, Spiel 2 beginnt am Sonntag um 13 Uhr. Die dritte Partei im Modus best-of-5 findet dann eine Woche später am 28.3.2026 in Memmingen statt, genauso wie, falls notwendig, Spiel 4 (am 29.3.) sowie Spiel 5 (am 4.4.).

Die Memmingerinnen stehen zum vierten Mal hintereinander im Playoff Finale der Blossom-ic DFEL Fraueneishockey-Bundesliga. Zuletzt drei Mal in Folge sicherten sich die ECDC Frauen dabei die Deutsche Meisterschaft. Die Indians Frauen kämpfen um ihren siebten Meistertitel, für die Eisbären Juniors wäre es der erste Titelerfolg unter dem Dach der Eisbären Berlin. Die letzte Meisterschaft des Vorgängervereins OSC Berlin stammt aus dem Jahre 2010.

Auf den Punkt bringt es Memmingens Kapitänin Daria Gleißner: “Ich freue mich, dass im diesjährigen Finale zwei deutsche Teams um die Meisterschaft spielen”. Die Allgäuerinnen trafen in den Playoffs der letzten Jahren noch nie auf die Berlinerinnen, die jetzt nach Mannheim (22/23), Ingolstadt (23/24) und Budapest (24/25) der vierte unterschiedliche Gegner im Playoff-Finale sind.

In der diesjährigen Hauptrunde trafen die Indians sechs Mal auf das Team aus der Bundeshauptstadt. In allen sechs Partien gegen den Dritten der Hauptrunde waren die Memmingerinnen erfolgreich, wobei zwei Spiele ganz knapp nur mit einem Treffer Differenz endeten. Auf dem Weg ins Finale schalteten die Indians den ERC Ingolstadt per „Sweep“, drei Siege in drei Spielen aus. Berlin hatte etwas mehr zu tun und benötigte vier Spiele, um die notwendigen drei Siege zum Weiterkommen einzufahren. Dabei erwiesen sich die Ungarinnen als ausgesprochener Lieblingsgegner Berlins. Das Playoff-Halbfinale eingerechnet standen sich beide Mannschaften zehn Mal gegenüber. Acht Mal waren die Eisbären erfolgreich, Budapest konnte nur zwei Spiele gewinnen. Die Memmingerinnen hatten wesentlich mehr Mühe mit HK Budapest. Die Niederlage im EWHL-Supercupfinale mit eingerechnet gewannen die Indians vier Spiele und unterlagen drei Mal gegen den Vizemeister von 2024/25.

„Wer gegen die starken Ungarinnen so dominiert, hat sich höchsten Respekt verdient“ meint der sportliche Leiter der Maustädterinnen Peter Gemsjäger. „Ich gehe davon aus, dass es spannende und knappe Spiele werden“.

Auch andere Statistiken deuten auf eine spannende Finalserie hin. Während die Allgäuerinnen im Powerplay im Playoff Halbfinale auf eine Erfolgsquote von 31,6% kommen, führen die Eisbären im Penaltykilling mit 94,7%.

„Wir bereiten uns intensiv auf den Gegner vor“ so ECDC Headcoach Jim Nagle. „Die Ergebnisse der Hauptrunde interessieren niemanden mehr und in den Playoffs geht es in jeder Runde wieder bei Null los“.

Die Eisbäreninnen hatten sich zuletzt prominent verstärkt. Im Dezember lotsten sie Nationalstürmerin Celina Haider vom ERC Ingolstadt an die Spree. Kurz vor Ende der Transferperiode folgte ihr von den Mad Dogs Mannheim eine weitere Nationalspielerin, Tabea Botthof. Star der Berliner Mannschaft ist Franziska Feldmeier, die ebenso wie Haider auch schon für Memmingen der schwarzen Hartgummischeibe nachjagte.

Die Termine im Playoff-Finale

21.03.2026 | 19:00 Uhr | Eisbären Juniors Berlin – ECDC Memmingen Indians Frauen

22.03.2026 | 13:00 Uhr | Eisbären Juniors Berlin – ECDC Memmingen Indians Frauen

28.03.2026 | 18:00 Uhr | ECDC Memmingen Indians Frauen - Eisbären Juniors Berlin

29.03.2026 | 12:00 Uhr | ECDC Memmingen Indians Frauen - Eisbären Juniors Berlin (*)

04.04.2026 | 17:00 Uhr | ECDC Memmingen Indians Frauen - Eisbären Juniors Berlin (*)

(*) falls notwendig

 

Fotoquelle: Charly Perzl ©

Alle Spiele der Serie werden live auf RED+ übertragen. Die Ergebnisse und Spielpläne gibt es unter: https://deb-online.live/liga/damen/bundesliga/

 

Die Eishockey-Frauen des ECDC Memmingen stehen erneut im Finale um die Deutsche Meisterschaft. Sie haben in drei Partien mit drei Siegen den ERC Ingolstadt ausgeschaltet. Nach dem 4:0-Heimerfolg und dem 5:2-Auswärtserfolg am vergangenen Wochenende ließen die Indians den „Pantherinnen“ auch in der dritten Begegnung keine Chance und gewannen klar mit 4:0 (2:0/0:0/2:0).

Die ECDC-Frauen mussten in der dritten Halbfinalpartie auf zwei Leistungsträgerinnen verzichten. Kapitänin Daria Gleißner war nach ihrer Verletzung in der Vorwoche immer noch nicht einsatzfähig und auch Stürmerin Kristin Schmid musste erkrankt passen. So hatte Headcoach Jim Nagle nur 14 Feldspielerinnen sowie 2 Torfrauen zur Verfügung.

Die Memmingerinnen erwischten vor knapp 300 Zuschauern einen Traumstart. Nach 84 Sekunden veredelte Julia Matejkova ein Zuspiel von Anna Rose zum frühen 1:0. Acht Sekunden vor der ersten Pause der nächste Nadelstich für die Gäste, als Jule Schiefer auf 2:0 erhöhte.

Ingolstadt versuchte alles und hatte durchaus Chancen, aber Indians-Goalie Chiara Schultes bewies ein ums andere Mal ihre Qualitäten und hielt die Null für die Allgäuerinnen. Die Zwei-Tore-Führung hatte so auch nach 40 Minuten Bestand.

Auch eine 5-Minuten-Unterzahl, die Julia Matejkova zu Beginn des Schlussdrittels absitzen musste, überstanden die Maustädterinnen unbeschadet. Die Vorentscheidung fiel in der 51. Minute mit dem 3:0 durch den Powerplay-Treffer von Memmingens Verteidigerin Carina Strobel. Sie war es auch, die kurz vor Ende für Andrea Lanzl auflegte, die damit den Schlusspunkt zum 4:0 setzte.

Stimmen zum Spiel

Jim Nagle (Headcoach): “Heute war wieder eine starke Leistung des gesamten Teams. Alle drei Reihen haben ihren Beitrag geleistet, und unsere Torhüterin Chiara hat mehrere großartige Paraden gezeigt. Alles in allem ein verdienter Serien-Sieg”

Anne Bartsch (Verteidigerin): “In den drei Halbfinal-Spielen gegen Ingolstadt haben wir unsere Qualität, unsere Playoff-Freude und unser Teamspirit zeigen können und uns schließlich mit 3 Siegen in Folge belohnt. Wir freuen uns sehr über den Einzug in die Final-Serie und wollen diese positive Energie mitnehmen.“

 

Fotos: Jonas Strauss ©

 

07.03.26 / 17:15 ECDC Memmingen Indians – ERC Ingolstadt 4:0 (2:0/0:0/2:0)

Tore:

1:0 (01:24) Julia Matejkova (Anna Rose, Theresa Knutson)

2:0 (19:52) Jule Schiefer (Nicola Hadraschek)

3:0 (50:14) Carina Strobel (Julia Matejkova, Charlott Schaffrath) PP1

4:0 (57:14) Andrea Lanzl (Jule Schiefer)

 

Strafen: Memmingen 11 Min, Ingolstadt 8 Min

Zuschauer: 266

Nach den Erfolgen in den ersten beiden Halbfinalspielen gegen den ERC Ingolstadt brauchen die Frauen der Memmingen Indians noch einen Sieg, um erneut ins Playoff-Finale der blossom-ic DFEL einzuziehen. Die Memmingerinnen gewannen am vergangenen Wochenende samstags zuhause 4:0 (1:0/2:0/1:0) und ließen am Sonntag in Ingolstadt einen 5:2 (0:2/1:0/4:0) - Auswärtserfolg folgen.

Die erste Möglichkeit dazu bietet sich den Allgäuerinnen am Samstag, wenn es um 17:15 Uhr zu Spiel drei in der Serie „best-of-five“ am Memminger Hühnerberg kommt. Sollte es da noch nicht gelingen, bietet sich ihnen einen Tag später, am Sonntag (12:45 Uhr), in der Ingolstädter Saturn-Arena eine weitere Gelegenheit, den Finaleinzug sicherzustellen.

Die beiden ersten Begegnungen gegen die „Pantherinnen“ waren sehr intensiv und von vielen Strafzeiten geprägt. Von den elf Treffern beider Teams fielen nur zwei bei gleicher Mannschaftsstärke. „Natürlich freut mich unsere gute Powerplay-Quote“, meint ECDC-Headcoach Jim Nagle, „aber lieber spielen wir fünf gegen fünf, da ist die Belastung gleichmäßiger verteilt.“ Ob ECDC-Kapitänin Daria Gleissner am Wochenende wieder einsatzfähig ist, wird sich erst kurzfristig entscheiden.

Hinweise: Der Zugang zum Eisstadion erfolgt von der Waldseite beim Außenkiosk. Hallenöffnung ist um 16.30 Uhr.

Wer an der Tageskasse ein Ticket (Tages-/Dauerkarte) für das erste Playoff-Spiel der Männer-Oberliga am Sonntag, den 8.3.26, vorzeigt, erhält freien Eintritt beim 3. Playoff-Halbfinale der Indians-Frauen gegen den ERC Ingolstadt.

 

Fotoquelle: Charly Perzl ©

Alle Spiele der Serie werden live auf RED+ übertragen. Die Ergebnisse und Spielpläne gibt es unter: https://deb-online.live/liga/damen/bundesliga/

Mit zwei Erfolgen im Playoff Halbfinale gegen den ERC Ingolstadt haben die Eishockeyfrauen des ECDC Memmingen sich gute Voraussetzungen geschaffen, um erneut ins Finale um die Deutsche Meisterschaft einzuziehen. Am Samstag gewannen die Indians vor heimischer Kulisse 4:0, am Sonntag machten sie in Ingolstadt aus einem 0:2 Rückstand noch einen 5:2 Erfolg.

Ingolstadt kann am Samstag nur 20 Minuten Paroli bieten

Einen Auftakt nach Maß hatten die Memmingerinnen am Samstagnachmittag. Schon nach zwei Minuten musste eine Gästespielerin auf die Strafbank. Vom Bully weg kam die Scheibe zu ECDC Kapitänin Daria Gleißner, die direkt abzog und Lisa Hemmerle im Ingolstädter Kasten zum 1:0 überwand. Die Indians bestimmten das erste Drittel, doch Ingolstadt hatte bei Kontern durchaus Chancen zum Ausgleich. ECDC-Torfrau Chiara Schultes musste da ihr ganzes Können beweisen um einen Gegentreffer zu vermeiden.

Unmittelbar nach dem ersten Seitenwechsel dann einige Schreckminuten. Bei einem Zweikampf vor der Ingolstädter Wechselbank kam Daria Gleissner aufgrund einer geöffneten Türe zum Fallen, schlug mit dem Helm auf der Bande auf und blieb regungslos auf dem Eis liegen. Der Teamarzt der Indians und die Sanitäter kümmerten sich sofort um die Verletzte, die dann mit dem Rettungswagen ins Memminger Klinikum gebracht werden musste. Die Indians ließen sich davon nicht aus dem Konzept bringen. In Unterzahl konterten Nicola Hadraschek und Nara Elia die Abwehr der Pantherinnen aus und erhöhten auf 2:0 (24. Min). Als zehn Minten später Theresa Knutson eine unübersichtliche Situation vor dem Torraum der Gäste zum 3:0 verwandeln konnte, war die Vorentscheidung gefallen. Den Schlusspunkt zum 4:0 setzte erneut Knutson in Überzahl (56.).

Starkes Comeback am Sonntag

Am Sonntag ging es, ohne Kapitänin Daria Gleissner, zu Spiel zwei nach Oberbayern in die Ingolstädter SATURN-Arena. Hier hatten die Gastgeber den besseren Start und lagen nach 20 Minuten durch zwei Überzahltreffer mit 0:2 in Führung. Die Memmingerinnen konnten zunächst nicht an ihr druckvolles Spiel vom Samstag anknöpfen. Erst als Mitte der Partie Nicola Hadraschek der 1:2 Anschlusstreffer gelang wurde es besser und besser. Nach dem letzten Seitenwechsel bestimmten die Indians dann das Spielgeschehen. Ronja Hark (50. Min), Charlott Schaffrath (53.) und Julia Matejkova (56.) drehten die Partie und die Allgäuerinnen führten 4:2. Den Schlusspunkt setzte Jule Schiefer in der 58. Minute, als die Gastgeberinnen ihre Torfrau zugunsten einer sechsten Feldspielerin vom Eis genommen hatten, mit einem Schuss ins verwaiste Ingolstädter Tor.

Die Maustädterinnen haben jetzt in der Best-of-5 Serie drei Gelegenheiten, den Einzug ins Finale um die Deutsche Meisterschaft sicherzustellen. Erste Möglichkeit ist am kommenden Samstag um 17:15 Uhr in der ALPHACOOLING-Arena am Memminger Hühnerberg. Sollte da noch keine Entscheidung gefallen sein, geht es am Sonntag erneut nach Ingolstadt.

Im zweiten Halbfinale steht es zwischen Budapest und Berlin 1:1. Die Ungarinnen gewannen am Samstag mit 3:0, am Sonntag hatte Berlin mit 3:2 nach Verlängerung die Nase vorn.

Stimmen zum Spiel

Jim Nagle (ECDC Headcoach): “Am Samstag hatten wir ein 60-minütiges Team-Effort-Spiel. Nachdem unsere Kapitänin Daria Gleissner verletzt ausgefallen ist, hat sich das Team zusammengefunden und alle haben ihr Spiel hochgefahren.

Am Sonntag hatten wir einen schweren ersten Abschnitt und sind schnell in Rückstand geraten. Dann haben wir im zweiten Drittel unseren Rhythmus gefunden und wirklich hart gekämpft. Alles in allem eine solide Teamleistung in beiden Spielen und eine wohlverdiente 2:0-Serienführung.“

Peter Gemsjäger (Sportlicher Leiter): „Ich bin sehr stolz auf unser Team. Samstag war eines unserer besten Spiele der Saison. Ingolstadt hat uns dann Sonntag alles abverlangt, doch wir konnten aus einem 0:2 Rückstand noch einem 5:2 Erfolg machen“.

Fotos: Charly Perzl ©

 

28.02.26 / 17:15 ECDC Memmingen Indians – ERC Ingolstadt 4:0 (1:0/2:0/1:0)

Tore:

1:0 (01:49) Daria Gleissner (Jule Schiefer, Ronja Hark) PP1

2:0 (23:10) Nara Elia (Nicola Eisenschmid, Ronja Hark) SH1

3:0 (33:52) Theresa Knutson (Anna Rose, Charlott Schaffrath)

4:0 (55:22) Theresa Knutson (Julia Matjekova, Carina Strobel) PP1

 

Strafen: Memmingen 8 Min, Ingolstadt 12 Min

Zuschauer: 253

 

01.03.26 / 12:45 ERC Ingolstadt – ECDC Memmingen 2:5 (2;0/0:1/0:4)

Tore:

1:0 (11:46) Theresa Wagner (Lore Baurit, Franziska Klinger) PP2
2:0 (15:55) Alix Yallowega (Sarah Kubiczek, Aileena Dopheide) PP1
2:1 (31:30) Nicola Hadraschek (Ronja Hark, Nara Elia) PP1
2:2 (49:34) Ronja Hark (Nara Elia, Emilija Birka) PP1
2:3 (52:54) Charlott Schaffrath (Julia Matejkova, Carina Strobel) PP1
2:4 (55:35) Julia Matejkova (Theresa Knutson, Ronja Hark)
2:5 (58:33) Jule Schiefer( Nara Elia, Ronka Hark) EN

Strafen: Ingolstadt 18 Min, Memmingen 12 Min.

Zuschauer: 57

Nachdem die Frauen der Memmingen Indians die reguläre Saison in der blossom-ic DFEL als souveräne Hauptrundenmeisterinnen abgeschlossen haben, geht es ab Samstag in die heiße Phase der Saison. Im Halbfinale, das im Modus „Best-of-5“ ausgetragen wird, treffen die Memmingerinnen auf den Viertplatzierten Ingolstadt.

Auch wenn die ECDC-Frauen in der Hauptrunde nur drei Niederlagen einstecken mussten, sind die Indians zurückhaltend. „Alle Teams starten bei Null und haben ihre Chancen. Gegen Ingolstadt waren alle unsere Spiele bis auf eines sehr ausgeglichen“, meint Headcoach Jim Nagle. „Wir müssen unser bestes Hockey aufs Eis bringen, um die Serie erfolgreich zu gestalten“.  Mit den Trainingseinheiten unter der Woche war der Memminger Übungsleiter sehr zufrieden. „Das Tempo war sehr hoch, auch im Abschluss zeigten sich die Spielerinnen torhungrig“. Das werden die Allgäuerinnen auch brauchen, um sich gegen die starke Ingolstädter Torfrau Lisa Hemmerle durchzusetzen.

Sieben Mal trafen Memmingen und Ingolstadt in dieser Saison schon aufeinander. In der DFEL gewannen die Indians fünf Mal (3:0/3:1/2:1/4:2 und 6:2), in einem Spiel behielten die Oberbayern mit 4:3 nach Verlängerung die Oberhand. Im Finalturnier des EWHL-Supercups hatten die Allgäuerinnen mit 3:1 die Nase vorn.

Das erste Halbfinalspiel findet am Samstag um 17.15 Uhr in der ALPHACOOLING-Arena am Memminger Hühnerberg statt. Einen Tag später kommt es um 12.45 Uhr zum Rückspiel in der Ingolstädter Saturn-Arena.

Im zweiten Halbfinale der DFEL treffen der Hokiclub Budapest und die Eisbären Juniors Berlin aufeinander.

Hinweis: Alle Besucher des Oberligaspiels Memmingen Indians vs. Heilbronner Falken am Freitag, den 27.2., erhalten gegen Vorlage des Tickets (Tages- und Dauerkarten) freien Eintritt beim 1.Playoff-Halbfinale der Indians-Frauen gegen Ingolstadt.

Der Zugang zum Eisstadion erfolgt von der Waldseite beim Außenkiosk. Hallenöffnung ist um 16.30 Uhr.

Fotoquelle: Charly Perzl ©

 

Auftakt-Spieltag DFEL Playoffs

28.02.2026 | 16:30 Uhr | HK Budapest – Eisbären Berlin

28.02.2026 | 17:15 Uhr | ECDC Memmingen Indians – ERC Ingolstadt

01.03.2026 | 11:45 Uhr | HK Budapest – Eisbären Berlin

01.03.2026 | 12:45 Uhr | ERC Ingolstadt – ECDC Memmingen Indians

 

Alle Spiele der Serien werden live auf RED+ übertragen. Die Ergebnisse und Spielpläne gibt es unter: https://deb-online.live/liga/damen/bundesliga/

 

Mit zwei Siegen (6:1 bzw. 5:2) bei den „Mad Dogs“ Mannheim beendeten die Frauen der Memmingen Indians die Hauptrunde der diesjährigen DFEL-Saison.   Bereits am kommenden Wochenende beginnen die Play-offs. Im Halbfinale, das im Modus best-of-5 ausgetragen wird, treffen die Memmingerinnen als Hauptrundenmeister auf den Tabellenvierten aus Ingolstadt. Erstes Heimspiel ist am Samstag, den 28. Februar, um 17:15 Uhr, am Sonntag geht es zu Spiel zwei nach Ingolstadt. Im zweiten Halbfinale empfängt der HK Budapest (Zweiter) die Eisbären Juniors aus Berlin (Dritter).

Vier Wochen lagen die letzten Spiele der Memmingerinnen zurück und für ECDC-Headcoach Jim Nagle ging es darum, wieder den Spielrhythmus zu finden. „Das Wochenende war extrem wichtig für uns“, meinte er nach den beiden Spielen. „Es ist von Drittel zu Drittel immer besser geworden.“   Die Mannheimerinnen, für die die Saison am Sonntag vorzeitig zu Ende ging, wollten unbedingt gegen den Tabellenführer punkten und gaben zu keiner Sekunde auf. Dennoch konnten die „Mad Dogs“ gegen die spielerische Überlegenheit der Maustädterinnen nur gelegentlich Nadelstiche setzen. An beiden Tagen erarbeiteten sich die Indians bis zur Mitte der Spielzeiten einen 4:0-Vorsprung. Am Samstag stand dann am Ende ein 6:1 (1:0/3:1/2:0) auf der Anzeigetafel, sonntags hieß es nach 60 Minuten 5:2 (2:0/2:1/1:1). Die erfolgreichsten Torschützinnen für die ECDC-Frauen am Wochenende waren Nara Elia und Theresa Knutson mit je drei Treffern.

Theresa Knutson wurde damit auch DFEL-Topscorerin der Saison 2025/26 mit 34 Punkten (19 Tore/15 Assists). Beste Torjägerin wurde Nara Elia mit 21 Treffern.

Fotos: Charly Perzl ©

 

21.02.26 / 19:30 Mad Dogs Mannheim – ECDC Memmingen Indians 1:6 (0:1/1:3/0:2)

Tore:

0:1 (12:44) Nicola Hadraschek (Antje Sabautzki, Andrea Lanzl)

0:2 (24:47) Jule Schiefer (Daria Gleissner)

0:3 (30:59) Theresa Knutson (Anna Rose, Julia Matejkova)

0:4 (32:33) Nara Elia (Jule Schiefer, Daria Gleissner) PP1

1:4 (36:36) M.Schrick (A.Stehpainski, S.Rossignol)

1:5 (50:34) Theresa Knutson (Anna Rose)

1:6 (52:01) Nicola Hadraschek (Nara Elia, Daria Gleissner)

 

Strafen: Mannheim 4 Min - Memmingen 4 Min

Zuschauer: 46

 

22.02.26 / 11:45 Mad Dogs Mannheim – ECDC Memmingen Indians 2:5 (0:2/1:2/1:1)

Tore:

0:1 (02:33) Nara Elia (Ronja Hark, Jule Schiefer)

0:2 (06:18) Anna Rose (Carina Strobel, Julia Matejkova)

0:3 (28:33) Nara Elia (Kristin Schmid) SH1

0:4 (30:16) Theresa Knutson (Zikmunda Mazancova)

1:4 (39:55) N. Zimmermann (L.Schmitz, M.Schrick)

2:4 (41:04) A. Wruble (L. Welcke)

2:5 (58:02) Nara Elia (Nicola Hadraschek, Ronja Hark)

 

Strafen: Mannheim 6 Min - Memmingen 10 Min

Zuschauer: 68

 

Termine für das Play-off Halbfinale:

Samstag, 28.02.26 17:15 Uhr ECDC Memmingen – ERC Ingolstadt

Sonntag, 01.03.26  TBA Uhr ERC Ingolstadt – ECDC Memmingen

Samstag, 07.03.26 17:15 Uhr ECDC Memmingen – ERC Ingolstadt

Sonntag, 08.03.26  TBA Uhr ERC Ingolstadt – ECDC Memmingen (*)

Samstag, 14.03.26 17:15 Uhr ECDC Memmingen – ERC Ingolstadt (*)

(*) falls notwendig

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