Die Freude der Memminger Eishockeyfrauen über das Auftaktspiel in die neue Bundesligasaison währte gerade mal 40 Minuten. Da führten die Indians gegen die Bärinnen aus Bergkamen klar mit 5:0. Daria Gleissner (3. Min), Katharina Häckelsmiller (6.), Laura Kluge (10.), Marina Swikull (13.) und Antje Sabautzki (35.) hatten den Vizemeister in Führung gebracht. 44:8 Schüsse zeugten von der Dominanz der Allgäuerinnen.

Doch danach geriet der Sport völlig in den Hintergrund. Am Ende des zweiten Drittels klagten etliche Spielerinnen über Schwindel und Übelkeit. Sofort wurde veranlasst, dass die Außentore des Stadions geöffnet wurden. Während die Verantwortlichen mit den Schiedsrichtern zunächst eine Verlängerung der Drittelpause vereinbarten, begaben sich beide Teams auf den Parkplatz vor der Eishalle. Auch alle Zuschauer wurden aufgefordert, die Eishalle zu verlassen. Als sich bei vielen Spielerinnen von Minute zu Minute der Gesundheitszustand verschlechterte,  wurden Rettungsdienste, Feuerwehr und die Polizei alarmiert. An eine Fortsetzung des Spiels war längst nicht mehr zu denken.

Nachdem die ersten Spielerinnen mit dem Rettungswagen ins Memminger Klinikum eingeliefert und ärztlich untersucht worden waren stand recht schnell die Diagnose fest: Kohlenmonoxid Vergiftung. Aus einem normalen Eishockeyspiel hatte sich ein Großeinsatz sämtlicher Hilfsorganisationen entwickelt. Die Memminger Feuerwehr bestätigte durch Messungen ebenfalls, dass in der Eissporthalle das geruchlose aber giftige Kohlenmonoxid gemessen wurde.

Alle Spielerinnen und Spielbeteiligten wurden in den nachfolgenden Stunden ins Klinikum gebracht, dort ärztlich untersucht und behandelt. Meist war eine externe Sauerstoffzugabe das Mittel der Wahl und der Zustand der Behandelten verbesserte sich rasch. Mit Ausnahme der U18 Spielerinnen, die zur Sicherheit über Nacht bleiben mussten, konnten schließlich bis 1 Uhr nachts alle Verletzten wieder entlassen werden.

Am Sonntag klagten die meisten Spielerinnen noch über Kopfschmerzen. Die U18 Spielerinnen wurden gegen Mittag ebenfalls aus dem Krankenhaus entlassen und die Mannschaft aus Bergkamen konnte gemeinsam den Heimweg antreten.

„Wir bedanken uns ganz herzlich bei allen Einsatzkräften vor Ort sowie dem gesamten medizinischen Personal im Klinikum für die rasche Hilfe“ meinte Peter Gemsjäger, Teammanager der Memminger Eishockeyfrauen. „Wir hoffen dass die Ursache schnell aufgeklärt wird“.

Fotoquelle: Alwin Zwibel

Vorfreude herrscht bei den Memminger Eishockeyfrauen vor dem Start in ihre 20. Bundesliga Saison. Ganz im Gegensatz zum Vorjahr, als man zu Saisonbeginn oft nur mit einem Minikader antreten konnte, stehen diesmal zwanzig Feldspielerinnen und vier Torfrauen zur Verfügung. Die Kabine ist gut gefüllt, das Training über den Sommer war anspruchsvoll und die Voraussetzungen für eine erfolgreiche Saison sind gegeben.

Der Rückblick

Die letzte Saison begann desaströs für die Memmingerinnen. Fünf von sechs Nationalspielerinnen kamen verletzt von der Weltmeisterschaft in Kanada Ende August zurück. Am schlimmsten hatte es dabei Carina Strobel erwischt, die 2020/21 kein einziges Spiel absolvieren konnte. Dazu fielen lange Zeit Kapitänin Daria Gleissner und ebenfalls komplett Rekordnationalspielerin Andrea Lanzl aus. Aber die Mannschaft zeigte enorme Kämpferqualitäten und belegte am Ende der Hauptrunde Platz zwei. Im Halbfinale wurde Mannheim bezwungen, aber im Finale zog man in vier Spielen gegen Ingolstadt den Kürzeren. Die so erreichte Vizemeisterschaft war unter den gegebenen Umständen ein großer Erfolg.

Die Vorbereitung

Bereits im Mai startete das Team mit dem Sommertraining in die Saisonvorbereitung. Drei Mal hieß es Kraft und Ausdauer für die neue Spielzeit zu tanken. Ab Juli ging es dann zusätzlich in Füssen aufs Eis. Mit Bangen verfolgten dann die Verantwortlichen die Weltmeisterschaft in Dänemark, die erneut im August stattfand. Doch diesmal blieben die Nationalspielerinnen vom Verletzungspech verschont und Alle kehrten unverletzt und mit dem Klassenerhalt in der Tasche zurück. Das einzige Vorbereitungsspiel gewannen die ECDC Frauen gegen den amtierenden Schweizer Meister Zürich mit 3:2.

Der Kader

Seit November des Vorjahres hat Waldemar Dietrich das Sagen an der Bande bei den ECDC Frauen. Eine Verpflichtung, die sich als Glücksgriff für die Maustädterinnen erwiesen hat. Erstmals überhaupt stehen den Allgäuerinnen vier komplette Reihen sowie vier Torhüterinnen zur Verfügung. „Die Erfahrung aus der letzten Saison hat uns gelehrt, dass wir einen größeren Kader benötigen um Ausfälle kompensieren zu können“ so der sportliche Leiter der Indians Frauen, Peter Gemsjäger. „Außerdem sorgt der Konkurrenzkampf für mehr Engagement der Spielerinnen“.

Die Abgänge:

Die Kanadierin Kassie Roache brach nach drei sehr erfolgreichen Jahren ihre Zelte im Indians-Lager ab und schloss sich dem ungarischen Topverein MAC Budapest an. Die zweite Importspielerin aus dem Mutterland des Eishockeys, Mariah Hinds, wechselte zum ESC Planegg. Torhüterin Jenny Harss beendete ihre aktive Karriere und Saskia Serbest schloss sich dem EC Senden an.

Die Zugänge:

Die US-Amerikanerin Alyssa Hulst besetzt die erste Kontingentstelle für die neue Saison. Die 25-jährige Stürmerin spielte vier Jahre für die Norwich University in der NCAA und kam in 93 Spielen auf 32 Treffer und 38 Assists. In der New England Hockey Conference wurde sie dreimal Meister und ebenso oft ins Allstar-Team der Liga gewählt. In der vergangenen Saison wechselte Alyssa Hulst dann zu den Frauen des Kölner EC in die Frauen-Bundesliga und kam dort in 15 Partien auf 16 Scorerpunkte.

Die zweite Kontingentstelle belegt die 26-jähringe US-Amerikanerin Theresa Knutson. Sie spielte vier Jahre für die Univ. of Connecticut in der NCAA und kam dort in 135 Spielen auf 79 Punkte (51 Tore/28 Assist). Danach schnürte sie sehr erfolgreich zwei Jahre lang ihre Schlittschuhe für die Mannheimer Mad Dogs, wo sie in 49 Partien 52 Treffer und 31 Assists verbuchen konnte. Dem folgte in den vergangenen beiden Spielzeiten ein Engagement bei den Metropolitan Riverters (Premier Hockey Federation). Knutson unterbrach das coronabedingt für einige Wochen, lief für 10 Spiele bei den Eisbären Berlin auf und trug maßgeblich dazu bei, Berlin beim Finalturnier im März 2021 in Füssen den Vizemeistertitel zu sichern.

Die 17-jährige Kim Bürge wird mit Förderlizenz vom EV Lindau zum Kader der Frauenmannschaft des ECDC Memmingen gehören. Sie stand schon in der zurückliegenden Spielzeit in verschiedenen Trainingseinheiten beim Vizemeister mit auf dem Eis und möchte nun den nächsten Schritt in Richtung Frauenbundesliga machen. Die junge Lindauerin gehörte zum Aufgebot des DEB bei der U18 Weltmeisterschaft im Juni in den USA und war im Sommer Teilnehmerin beim High-Performance Camp des Eishockey Weltverbandes IIHF im finnischen Vierumäki.

Ebenfalls neu im Kader der Indians Frauen ist die 25-jährige Julia Männlein, die vom Landesligisten ESV Kaufbeuren an den Memminger Hühnerberg wechselt. Nach zehn Jahren in der höchsten bayerischen Spielklasse möchte die Buchloerin nun ihr Glück in der Frauenbundesliga versuchen. Julia Männlein war in den letzten drei Spielzeiten Kapitänin in Kaufbeuren und gehörte immer zu den torgefährlichsten Stürmerinnen der Landesliga.

Ein neues Gesicht wird es in der kommenden Saison auch bei den Torhüterinnen der Indians Frauen geben. Vom EHC Straubing wechselt die 19-jährige Lilly Uhrmann ins Allgäu. Seit ihrem 7. Lebensjahr steht die gebürtige Landauerin zwischen den Pfosten und kam über die Nachwuchsteams von Deggendorf und Landshut nach Straubing. Zuletzt schaffte sie dort mit der U17 den Aufstieg in die DNL3. In der Saison 2019/20 stand sie im Kader der U18 Nationalmannschaft und erreichte bei der Weltmeisterschaft der Division I in Füssen Anfang 2020 den Aufstieg in die Top Division. Uhrmann durfte sich auch schon über vier A-Länderspiele für Deutschland freuen. Ab Oktober bekommt die junge Torfrau auch einen Platz in der Sportfördergruppe der Bundeswehr.

Die Wettbewerbe, der Spielplan und der Spielmodus

An drei Wettbewerben nehmen die Indians Frauen teil. Im europäischen EWHL Supercup trafen die Memminger Frauen auf die Austrian Selects,  Aisulu Almaty (Kasachstan) und MAC Budapest. Mit drei Siegen, bei denen alle Spielerinnen zum Einsatz kamen,  sicherte sich das Team Platz Eins der Vorrundengruppe B und qualifizierte sich für das Final-Four Turnier im Januar 2023.

Die Deutsche Fraueneishockey-Liga DFEL startet am 1.Oktober in die neue Runde. Nach dem Rückzug der Frauen der Kölner Haie bestreiten sechs Teams eine Doppelrunde bis Mitte Februar. Es folgen Play-Off Halbfinale und Finale im Modus Best-Of-Five. Spätestens am 25.März 2023 steht der neue Deutsche Meister fest.

Daneben gibt es eine Neuauflage des DEB Pokals, den die Indians bereits vier Mal gewinnen konnten. Erstmals nehmen neben den Bundesligisten auch Teams der Landesverbände an diesem Wettbewerb teil, der in zwei KO-Runden und einem Finalturnier im Januar ausgetragen wird. In Runde Eins geht es für die Maustädterinnen am 1. November nach Bietigheim-Bissingen.

Die Saisonziele

Drei Titel gibt es in der Saison 2022/23 zu gewinnen und bei allen Drei möchten die Indians gern ein Wörtchen mitreden. Das erste Teilziel haben sie bereits im EWHL Supercup erreicht, die Teilnahme am Final-Four Turnier Ende Januar. Im DEB Pokalwettbewerb hofft das Team von Waldemar Dietrich ebenfalls, sich für das Finale zu qualifizieren. In der DFEL nur die Play-Offs zu erreichen ist den Memmingerinnen im Gegensatz zur Vorsaison nicht genug. „Wir wollen um den Titel Deutscher Meister mitspielen“ so ECDC Coach Waldemar Dietrich. „Am Liebsten wäre es uns, in den Play-Offs zuerst Heimrecht zu haben“. Dazu müssten die Indians in der Hauptrunde einen der beiden ersten Plätze erreichen.

Der Bundesliga Auftakt

Am ersten Oktober Wochenende gibt der EC Bergkamen am kommenden Samstag um 17:15 Uhr und am Sonntag um 12:15 Uhr seine Visitenkarte am Memminger Hühnerberg ab. Die Mannschaft aus NRW hat sich erstmals mit zwei Importspielerinnen aus den USA verstärkt, dazu wechselten nach dem Rückzug der Kölner Haie einige bundesligaerfahrene Akteure zu den „Bärinnen“. In der Vorbereitung auf die Saison gab es einen 12:1 Kantersieg über den Nord-Zweitligisten aus Hannover.

Fotocredits: Alwin Zwibel

Legende:

Vordere Reihe (vlnr): Carina Bartsch, Luisa Bottner, Marina Swikull, Lene Kartheininger, Daria Gleissner, Carina Strobel, Laura Kluge, Sonja Weidenfelder, Anne Bartsch, Emma Schweiger

Mittlerer Reihe: Stefan Schlechter (Mannschaftsarzt), Kai Nikelski (Physiotherapeut), Antje Sabautzki, Charlott Schaffrath, Alyssa Hulst, Theresa Knutson, Steven Kartheininger (Equipment Manager), Waldemar Dietrich (Trainer), Peter Gemsjäger (Teammanager)

Hintere Reihe: Julia Männlein, Kim Bürge, Andrea Lanzl, Katharina Häckelsmiller, Mandy Dibowski, Anna Rose, Anna-Lena Niewollik, Ronja Hark

Es fehlen: Julia Becker, Lilly Uhrmann, Rüdiger Scheibler

Mit dem dritten Sieg im dritten Spiel sicherten sich die Indians Frauen Platz Eins in der Vorrundengruppe B des EWHL Supercups. Bei MAC Budapest gab es einen umkämpften, aber durchaus verdienten 5:4 (2:1/1:2/2:1) Erfolg. Damit treffen die Memmingerinnen am letzten Januarwochenende 2023 im Halbfinale des europäischen Turniers auf den Zweitplatzierten der Gruppe A.   Der Austragungsort steht noch nicht fest.

Die Indians mussten auf Sonja Weidenfelder, Andrea Lanzl und Lilly Uhrmann (alle krank) sowie Kim Bürge und Anna Rose (schulische Verpflichtungen) verzichten. Dennoch konnten die Indians mit 16 Feldspielerinnen und zwei Goalies in Budapest antreten. Den besseren Start hatten die  Allgäuerinnen, die nach zwölf Minuten durch zwei Treffer von Laura Kluge bereits mit 2:0 in Führung lagen. MAC Budapest verkürzte wenig später auf 1:2 und mit diesem Resultat wurden erstmals die Seiten gewechselt. Kurz nach Wiederanpfiff musste ECDC Torfrau Emma Schweiger, die sich die Partei mit Julia Becker teilte, zum zweiten Mal hinter sich greifen. Ein Schuss aus spitzem Winkel schlug genau im Kreuzeck ein. Es ging jetzt hin- und her und vier Minuten später brachte Marina Swikull im Powerplay die Maustädterinnen erneut in Führung. Die Allgäuerinnen machten jetzt gewaltig Druck und setzten Budapest im eigenen Drittel fest, konnten aber die ungarische Nationaltorhüterin Aniko Nemeth nicht überwinden. Besser machten es die Gastgeber, denen bei einem der wenigen Entlastungsangriffe in der letzten Minute des zweiten Drittels der 3:3 Ausgleich gelang.

Eine Schrecksekunde dann Mitte des letzten Drittels, als sich Ex-Indians Stürmerin Kassandra Roache in Reihen Budapests nach einem Sturz am Kopf verletzte und ausscheiden musste. In den letzten fünf  Minuten wurde es dann nochmals richtig spannend. Zunächst spielten sich die Indians nach zwei Treffern von Luisa Bottner (56. Min) und Lena Kartheininger (57.) einen 2-Tore Vorsprung heraus. Eine Minute vor Schluss verkürzte Budapest dann nochmals auf 5:4, nahm nachfolgend seine Auszeit und die Torfrau zugunsten einer sechsten Feldspielerin vom Eis. Doch die Memmingerinnen verteidigten den knappen Vorsprung über die Zeit und freuten sich über den dritten Sieg im dritten Spiel des EWHL Supercups.

„MAC Budapest war der bislang schwerste Gegner im EWHL Supercup“ fand ECDC Headcoach Waldemar Dietrich. „Über das ganze Spiel gesehen hatten wir ein klares Chancenplus und der Sieg geht auch in Ordnung.“ Mit neun Punkten und einer Tordifferenz von 17:5 gewannen die Memmingerinnen somit ihre Vorrundengruppe und gehen gut vorbereitet in die am kommenden Wochenende beginnende Bundesliga Saison.

24.9.2022 / 14:10 MAC Budapest - ECDC Memmingen Indians -MAC Budapest 4:5 (1:2/2:1/1:2)

Tore:
0:1 Memmingen Kluge Laura (05:09 / Knutson Theresa)

0:2 Memmingen Kluge Laura (11:57 / PP)

1:2 MAC Budapest Kinga Jokai-Szilagyi (13:17 / Jelena Grkovic / PP)

2:2 MAC Budapest Kinga Jokai-Szilagyi (23:26)

2:3 Memmingen Marina Swikull (27:49 / Carna Strobel /PP)

3:3 MAC Budapest Alexandra Ronaj (39:16 / Olivia Atkinson)

3:4 Memmingen Luisa Bittner (55:53 / Ronja Hark, Anna-Lena Niewollik)

3:5 Memmingen Lena Kartheininger (56:28)

4:5 MAC Budapest Alexandra Ronaj (58:58 / Olivia Atkinson)

Strafen:  MAC Budapest 10 Min - Memmingen 14 Min

Es spielten:  Emma Schweiger (31:16), Julia Becker (28:044) / Daria Gleissner, Carina Strobel, Mandy Dibowski, Ronja Hark, Lena Kartheininger, Anna-Lena Niewollik, Charlott Schaffrath/ Laura Kluge, Theresa Knutson, Alyssa Hulst, Anne Bartsch, Antje Sabautzki, Luisa Bottner, Marina Swikull, Katharina Häckelsmiller, Julia Männlein

 

Fotoquelle: Fodor János

Auch im zweiten Auftritt im diesjährigen europäischen EWHL Supercup ließen die Frauen der Memminger Indians nichts anbrennen. Über den Vertreter aus Kasachstan Aisulu Almaty kamen die ECDC Frauen zu einem hohen 7:0 (2:0/2:0/3:0) Erfolg und haben damit den angestrebten Einzug ins Finalturnier so gut wie sicher in der Tasche.

Die Indians Frauen mussten am Mittwochabend auf Sonja Weidenfelder und Andrea Lanzl (beide krank) sowie Kim Bürge (Schule) verzichten. Ein gelungenes Debut im Tor der Maustädterinnen gab Neuzugang Lilly Uhrmann, die sich die Aufgabe mit Carina Bartsch teilte.

Memmingen  dominierte die Partie von Beginn an und die Gäste konnten nur im ersten Drittel einigermaßen mithalten. ECDC Kapitänin Daria Gleissner hatte ihr Team im ersten Abschnitt mit zwei sehenswerten Treffern mit 2:0 in Front gebracht. Die, nur mit elf Feldspielerinnen angetretenen, Gäste mussten nachfolgend dem hohen Tempo der  Maustädterinnen Tribut zollen. Katharina Häckelsmiller (29. Min) und Laura Kluge (34.) schraubten das Ergebnis im Mitteldrittel auf 4:0 in die Höhe. Nach dem letzten Seitenwechsel kam Almaty kaum noch aus den eigenen Drittel. Die Indians schalteten aber keinen Gang zurück und erhöhten durch Theresa Knutson (42.), Katharina Häckelsmiller (47.) und Laura Kluge (55.) auf 7:0. Mit diesem Ergebnis waren die Gäste auch noch gut bedient.

„Wir haben heute Vieles gut gemacht und die Mädels hatten sichtlich Spaß am Spiel“ so Indians Coach Waldemar Dietrich.

Bereits am Freitagnachmittag geht es für den Indians Tross auf die weite Fahrt nach Ungarn, wo die Allgäuerinnen am Samstag um 14:10 Uhr auf MAC Budapest treffen. Da wird es auch ein Wiedersehen mit Kassandra „Kassie“ Roache geben, die die letzten drei Jahre ihre Schlittschuhe für die Memmingerinnen geschnürt hat.

Mit einem Sieg in Budapest könnten sich die Indians sogar Platz eins in ihrer Vorrundengruppe des EWHL Supercups sichern.

21.9.2022 / 20:00 ECDC Memmingen Indians – Aisulu Almaty 7:0 (2:0/2:0/3:0)

Tore:
1:0 Memmingen GLEIßNER D. (00:32 / KNUTSON T. / EQ)

2:0 Memmingen GLEIßNER D. (15:49 / KLUGE L. / PP)

3:0 Memmingen HÄCKELSMILLER K. (28:23 / KLUGE L., KNUTSON T. / EQ)

4:0 Memmingen KLUGE L. (33:07 / GLEIßNER D., KARTHEININGER L. / EQ)

5:0 Memmingen KNUTSON T. (41:01 / BARTSCH A. / EQ)

6:0 Memmingen HÄCKELSMILLER K. (46:37 / KNUTSON T. / PP)

7:0 Memmingen KLUGE L. (54:21 / GLEIßNER D., KARTHEININGER L. / EQ)

 

Strafen:  Memmingen 8 Min -  Aisulu Almaty 12 Min

Zuschauer: 72

Es spielten:  Lilly Uhrmann (30:52), Carina Bartsch (29:08) / Daria Gleissner, Carina Strobel, Mandy Dibowski, Ronja Hark, Lena Kartheininger, Anna-Lena Niewollik, Charlott Schaffrath/ Laura Kluge, Theresa Knutson, Alyssa Hulst, Anne Bartsch, Antje Sabautzki, Luisa Bottner, Marina Swikull, Katharina Häckelsmiller, Julia Männlein, Anna Rose

 

Fotoquelle: Alwin Zwibel ©

Es geht Schlag auf Schlag für die Memminger Eishockeyfrauen im europäischen EWHL Supercup. Am Mittwochabend empfangen die Indians um 20 Uhr den Vertreter aus Kasachstan, Aisulu Almaty, in der Memminger Eissporthalle.

Die ECDC Frauen sind am vergangenen Samstag mit einem 5:1 Sieg gegen Austrian Selects erfolgreich in den Supercup gestartet. Almaty nahm am selben Wochenende beim Zürich Cup in der Schweiz teil. In ihrer Auftaktpartie am Samstag unterlagen die Kasachinnen noch klar mit 0:4 gegen Bratislava und spielten nachfolgend 3:3 Unentschieden gegen Ingolstadt. Einen Tag später unterlagen sie trotz einer 2:0 Führung gegen den Gastgeber Zürich mit 2:3 und gewannen ihr letztes Spiel gegen Mannheim mit 3:1.

Die Maustädterinnen können voraussichtlich wieder mit dem kompletten Kader antreten. Das kommt ECDC Headcoach Waldemar Dietrich auch gelegen: „Am Dienstag mussten die Kaderspielerinnen zum Leistungstest nach München, und am Samstag steht bereits die nächste Partie im Supercup in Budapest auf dem Programm. Da können wir unsere Kräfte besser einteilen“.

Fotoquelle: Alwin Zwibel ©

Mit einem deutlichen 5:1 (1:0/3:0/1:1) Erfolg über die Austrian Selects gewannen die Frauen der Memminger Indians im europäischen EWHL Supercup ihr erstes Pflichtspiel der neuen Saison.

Im Auftaktspiel des europäischen EWHL-Supercups gewannen die Frauen des ECDC gegen die „Austrian Selects“ deutlich mit 5:1 (1:0; 3:0; 1:1). Ziel ist es, in der Vierergruppe mindestens Zweiter zu werden, um sich für das Final-Four-Turnier, das Ende Januar stattfindet, zu qualifizieren.

Der amtierende deutsche Eishockey-Vizemeister konnte gegen die österreichische Auswahl-Mannschaft mit 22 Spielerinnen, antreten. Was für ein Unterschied zur vergangenen Saison, als die ECDC-Frauen, insbesondere zu Saisonbeginn, oft nicht einmal mit drei Reihen auflaufen konnten.

Neben der Quantität zeigten die Maustädterinnen auch Qualität: Nach 14 Minuten brachte Kapitänin Daria Gleißner ihr Team in Unterzahl mit 1:0 in Führung. Im zweiten Drittel schraubten die Memmingerinnen das Resultat gegen die Österreicherinnen in regelmässigen Abständen weiter nach oben: Neuzugang Theresa Knutson erhöhte in der 24. Minute auf 2:0, Sonja Weidenfelder in der 33. auf 3:0 und Ronja Hark in der 37. auf 4:0. Im letzten Abschnitt überwanden die Frauen in Rot erst-, aber auch letztmals Emma Schweiger im Memminger Kasten. In der 46. Minute stand es 4:1. Fünf Minuten stellte Sonja Weidenfelder durch ihren zweiten Treffer den alten Abstand wieder her. Es stand 5:1 für Memmingen, was zugleich auch der Endstand war.

Bereits am Mittwoch geht es weiter im EWHL Supercup. Die Memminger Eishockey-Frauen empfangen das Team aus Kasachstan, Aisulu Almaty, am heimischen Hühnerberg. Spielbeginn ist um 20 Uhr.

17.9.2022 / 17:15 ECDC Memmingen Indians – Austrian Selects 5:1 (1:0/3:0/1:1)

Tore:
1:0 (13:12) Daria Gleissner (Laura Kluge) PP-1
2:0 (23:47) Theresa Knutson (Sonja Weidenfelder, Charlott Schaffrath)
3:0 (32:01) Sonja Weidenfelder (Laura Kluge, Mandy Dibowski)
4:0 (36:34) Ronja Hark (Anne Bartsch, Alyssa Hulst) PP+1
4:1 (45:53) Nina Rainer (Laura Lüftenegger)
5:1 (53:29) Sonja Weidenfelder (Laura Kluge, Daria Gleissner)

Strafen:  Memmingen 6 Min - Austrian Selects 8 Min

Zuschauer: 66

Es spielten:  Emma Schweiger, Lilly Uhrmann/ Daria Gleissner, Carina Strobel, Mandy Dibowski, Ronja Hark, Lena Kartheininger, Anna-Lena Niewollik, Charlott Schaffrath/ Laura Kluge, Sonja Weidenfelder, Theresa Knutson, Alyssa Hulst, Anne Bartsch, Antje Sabautzki, Luisa Bottner, Marina Swikull, Katharina Häckelsmiller, Andrea Lanzl, Julia Männlein, Kim Bürge, Anna Rose

Fotoquelle: Alwin Zwibel ©

Gleich richtig los geht es für die Eishockeyfrauen der Memminger Indians am Samstag, wenn das Team der „Austrian Selects“ im Rahmen des EWHL Supercup zum Gastspiel an den Hühnerberg kommt.  Anspiel in der Memminger Eisporthalle ist um 17.15 Uhr.

Nach nur einem Vorbereitungsspiel – dem 3:2 Sieg über den Schweizer Meister Zürich am vergangenen Wochenende - steigen die Maustädterinnen direkt in den Punktspielbetrieb des EWHL Supercups ein. Auftaktgegner sind die „Austrian Selects“, eine Auswahlmannschaft aus Österreichs Erster Liga. „Wir rechnen mit einem recht anspruchsvollen Gegner“ meint ECDC Teammanager Peter Gemsjäger. Die weiteren Teams, mit denen es die Indians in der Gruppe B des Supercups zu tun bekommen sind Aisulu Almaty aus Kasachstan (Heimspiel am Mittwoch 21.9.) und MAC Budapest (auswärts am Samstag 24.9.).

Gegen Austrian Selects mit dabei Indians Neuzugang Theresa Knutson

„Unser Ziel ist, einen der ersten beiden Plätze in unserer Gruppe zu erreichen“ lautet die Vorgabe von Memmingens Trainer Waldemar Dietrich. Das würde die Qualifikation für das „Final-Four“ Turnier der besten vier Teams am letzten Januarwochenende 2023 bedeuten. In der anderen Vorrundengruppe A messen sich KMH Budapest, Budapest Jegkorong Akademia, HC SKP Bratislava und der ESC Planegg.

Die Indians dürfen sich am Wochenende wieder über den kompletten Kader freuen, wobei Torhüterin Lilly Uhrmann erstmals im Aufgebot der Allgäuerinnen stehen dürfte.

Fotoquelle: Alwin Zwibel ©

Mit einem 3:2 Erfolg über den Schweizer Rekordmeister ZSC Lions beendeten die Memminger Eishockeyfrauen ihr diesjähriges Trainingslager. Matchwinnerin war Alyssa Hulst, Neuzugang aus den USA, mit dem 3:2 Siegtreffer in der zweiten Minute der Verlängerung.

Anstrengende Tage verbrachten die Maustädterinnen seit Donnerstag am heimischen Hühnerberg. On-Ice und Off-Ice Einheiten, dazu Vorträge und Teambuilding sollen die Grundlagen für die kommende Saison legen. Mit dem Gastspiel gegen den amtierenden Schweizer Meisters ZSC Lions stand dann zum Abschluss am Sonntag ein echter Härtetest auf dem Programm. Erstmals im Indians Trikot wirkten neben Alyssa Hulst auch Andrea Lanzl, Theresa Knutson, Julia Männlein und Kim Bürge für den deutschen Vizemeister mit. Headcoach Waldemar Dietrich setzte dabei alle 13 Stürmerinnen und 7 Verteidigerinnen ein, das Tor teilten sich Emma Schweiger und Carina Bartsch.

Es entwickelte sich ein ausgesprochen hochklassiges und intensives Spiel, bei dem zunächst die Indians das Geschehen bestimmten. Zürichs Torfrau Sandra Heim bewahrte ihr Team in den ersten Minuten vor einem frühen Rückstand. Doch der erste Treffer gelang den Gästen. Sara Bachmann überwand Emma Schweiger zum 0:1 (6. Min). Beide Teams gingen ein hohes Tempo und die knappe Führung der Lions hatte bis weit ins Mitteldrittel hinein Bestand. Den Memminger Ausgleich markierte 90 Sekunden vor der zweiten Pause Katharina Häckelsmiller, die einen Pass von Luisa Bottner direkt verwandeln konnte. Die Allgäuerinnen leisteten sich dann zu viele Strafzeiten und die Lions Frauen konnten schließlich eine der Überzahlsituationen zur erneuten Führung durch Aurela Thalmann nutzen (51. Min).

Die eigentliche Story des Spiels gebührt aber der Deutschen Rekordnationalspielerin Andrea Lanzl. Bereits zu Beginn der vergangenen Saison nach Memmingen gewechselt, konnte die gebürtige Starnbergerin wegen ihrer Babypause bislang kein einziges Spiel für die Indians absolvieren. Am Sonntag gegen Zürich war es dann endlich mit dem Debut für die Maustädterinnen soweit. Als es nach dem 2:1 der Gäste eine erneute Hinausstellung gegen die Indians gab, stellte die 34-jährige unter Beweis, dass sie nichts von ihrer Genialität verloren hat. Im Drittel der Gäste luchste sie in Unterzahl ihrer Gegenspielerin den Puck ab und traf zum 2:2 Ausgleich (55. Min).

Als es auch nach 60 Minuten unentschieden stand, ging das Spiel in die Verlängerung. Hier dauerte es nur 67 Sekunden bis Indians Neuzugang Alyssa Hulst den 3:2 Siegtreffer für ihr Team markieren konnte.

Waldemar Dietrich war sichtlich angetan von der Leistung seiner Mannschaft und sparte nicht mit Lob: „Ich habe heute ein sehr gutes Spiel zweier starken Mannschaften gesehen. Mit vier Reihen zu spielen hat ebenfalls prima funktioniert, das Tempo war richtig hoch und ich denke, unser Sieg war auch verdient. Nur die vielen Strafzeiten haben mir missfallen, daran müssen wir arbeiten.“

 

Am kommenden Wochenende starten die ECDC Frauen mit einem Heimspiel in den diesjährigen EWHL Supercup. Gegner wird am Samstag um 17:15 Uhr das Team „Austrian Selects“ sein.

11.9.2022 / 12:30 ECDC Memmingen Indians – ZSC Zürich Lions 3:2 (0:1/1:0/1:1/1:0)

Tore:
0:1 (05:53) Sara Bachmann (Aurela Thalmann, Chiara Eggli)
1:1 (38:30) Katharina Häckelsmiller (Luisa Bottner, Charlott Schaffrath)
1:2 (50:48) Aurela Thalmann (Naemi Herzig, Skylar Fontain) PP+1
2:2 (54:29) Andrea Lanzl PP-1
3:2 (61:07) Alyssa Hulst (Theresa Knutson, Carina Strobel) OT

Strafen:  Memmingen 18 Min – Zürich 6 Min

Zuschauer: 79

Es spielten:  Emma Schweiger (32:34), Carina Bartsch (28:33) / Daria Gleissner, Carina Strobel, Mandy Dibowski, Ronja Hark, Lena Kartheininger, Anna-Lena Niewollik, Charlott Schaffrath/ Laura Kluge, Sonja Weidenfelder, Theresa Knutson, Alyssa  Hulst, Anne Bartsch, Antje Sabautzki, Luisa Bottner, Marina Swikull, Katharina Häckelsmiller, Andrea Lanzl, Julia Männlein, Kim Bürge, Anna Rose

 

Fotoquelle: Alwin Zwibel ©

Mit dem traditionellen Trainingslager starten die Frauen der Memminger Indians dieses Wochenende in die heiße Zeit der Saisonvorbereitung. Von Donnerstag bis Sonntag stehen zahlreiche Trainingseinheiten auf dem Programm von Headcoach Waldemar Dietrich. Zum Abschluss empfangen die Allgäuerinnen die Frauen des ZSC Zürich, den amtierenden Meister der Schweiz.

Nachdem die Nationalspielerinnen diesmal von der Weltmeisterschaft in Dänemark allesamt ohne größere Blessuren zurückgekommen sind, steht ab Donnerstagabend der komplette Kader auf dem Eis der Memminger Eisporthalle. Dabei sein wird neben den beiden Neuzugängen aus den USA Theresa Knutson und Alyssa Hulst auch wieder Verteidigerin Carina Strobel, die in der vergangenen Spielzeit verletzungsbedingt kein einziges Spiel absolvieren konnte. Auch Rekordnationalspielerin Andrea Lanzl steht nach ihrer Babypause vor ihrem Debut im Trikot der Indians Frauen. Trainer Dietrich freut sich schon auf zwanzig Feldspielerinnen und drei Torfrauen: „jetzt haben wir schon im Trainingsbetrieb ganz andere Möglichkeiten“.

Den Abschluss des Trainingslagers bildet am Sonntag um 12.30 Uhr ein Freundschaftsspiel gegen den amtierenden Meister der Schweiz, die Frauen der ZSC Lions. Die Gäste treten mit drei Teilnehmerinnen von der Weltmeisterschaft in Dänemark an, die nur knapp gegen Tschechien am Gewinn der Bronzemedaille vorbeigeschrammt sind. Topneuzugang beim siebenfachen Meister der Eidgenossen ist US-Verteidigerin Skylar Fontaine, die für die Northeastern Universität in 178 Spielen 55 Treffer erzielte und 155 Scorerpunkte sammeln konnte.

Mit der der 26-jähringen Theresa Knutson besetzen die Frauen der Memminger Indians auch ihre zweite Kontingentstelle für die Spielzeit 2022/23. Die US-Amerikanerin spielte vier Jahre für die Univ. of Connecticut in der NCAA und kam dort in 135 Spielen auf 79 Punkte (51 Tore/28 Assist). Danach schnürte sie sehr erfolgreich zwei Jahre lang ihre Schlittschuhe für die Mannheimer Mad Dogs, wo sie in 49 Partien 52 Treffer und 31 Assists verbuchen konnte. Dem folgte in den vergangenen beiden Spielzeiten ein Engagement bei den Metropolitan Riverters (Premier Hockey Federation). Knutson unterbrach das coronabedingt für einige Wochen, lief für 10 Spiele bei den Eisbären Berlin auf und trug maßgeblich dazu bei, Berlin beim Finalturnier im März 2021 in Füssen den Vizemeistertitel zu sichern.

MORRISTOWN, NEW JERSEY - NOVEMBER 7: Theresa Knutson #3 of the Metropolitan Riveters skates during the game against the Connecticut Whale at Mennen Sports Arena on November 7, 2021 in Morristown, New Jersey. (Kate Frese)

„Wir mussten nicht lange nachdenken, nachdem der Kontakt zustande gekommen war“ meint Waldemar Dietrich, Headcoach der Indians Frauen, der sich über die Verstärkung freut: „Mit Theresa haben wir nun deutlich mehr Optionen für unseren Angriff“.

Auch Theresa Knutson, die Anfang September in der Maustadt eintreffen wird, freut sich auf ihr neues Team: „Ich freue mich sehr darauf, nach Deutschland zu kommen und mit den anderen Spielerinnen in die Saison zu starten. Es ist eine großartige Chance für mich und ich freu mich darauf mich an die Arbeit zu machen”.

Einen weiteren Kaderplatz für eine Kontingentspielerin aus der EU hätten die Indians noch offen, doch der wird aktuell nicht besetzt. „Unsere Kaderplanung ist Stand heute abgeschlossen“ so der sportliche Leiter der Indians Frauen, Peter Gemsjäger.

Theresa Knutson wird bei den Indians das Trikot mit der Nummer 17 tragen.

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