HK Budapest heißt der nächste Gegner der Memminger Eishockeyfrauen in der blossom-ic DFEL. Die Ungarinnen kommen am Samstag um 17:15 Uhr sowie am Sonntag um 12:15 Uhr zu ihren beiden Gastspielen in die KUTTER-Arena am Hühnerberg.
Bislang sind die Allgäuerinnen mit dem Auftakt in die neue Saison recht zufrieden. 15 Punkte holten die Memmingerinnen aus den ersten sechs Spielen. Nur im Eröffnungsspiel gegen Mannheim gab es eine 0:1 Niederlage. „Wir brauchen einfach etwas Zeit, damit unsere neuen Formationen zueinander finden“ meint Headcoach Jim Nagle. Auch der zweite Mann an der Bande, Ty Morris ist zuversichtlich: „wir sehen von Wochenende zu Wochenende Fortschritte im Spiel und unser Hauptziel ist es, bis zu den Play-Offs Ende Februar in Topform zu sein“.
Der Wochenendgegner Budapest gehört seit 2024 zur DFEL und hat sich sofort in der Spitzengruppe etabliert. 2024/25 wurden sie Vizemeister, letzte Saison unterlagen sie im Halbfinale den Eisbären Berlin Junioren.

Budapest liegt aktuell hinter Memmingen und Mannheim auf Rang drei in der DFEL-Tabelle. Allerdings wurden erst vier Spiele, zwei weniger als die Allgäuerinnen, absolviert. Nach zwei Siegen gegen Bratislava sowie einem Sieg und einer Niederlage gegen Berlin erspielten sie sich bislang neun Punkte. Mit zwei Erfolgen in Memmingen könnten die Osteuropäerinnen damit in der Tabelle zu den Indians aufschließen.
Topscorerinnen beim Wochenendgegner sind mit 6 Punkten die ungarische Nationalstürmerin Réka Dabasi (4 Tore / 2 Assist) und die Kanadierin Shani Rossignol (2T/4A). Die Gesamtstatistik in der blossom-ic DFEL führen die beiden Memmingerinnen Jule Schiefer mit 9 Punkten (3T/6A) und Holly Abela mit 8 Punkten (5T/3A) an.
Die zwei letzten Auswärtsspiele in Berlin haben Spuren bei den Maustädterinnen hinterlassen. Neben Charlott Schaffrath (Reha) wird Verteidigerin Anna Kindl am Wochenende ausfallen, einige andere Spielerinnen mussten im Training kürzer treten und deren Einsatz entscheidet sich erst kurzfristig.
Peter Gemsjäger (sportlicher Leiter ECDC Frauen): „Die Liga ist stärker als in der Vorsaison und in jedem Spiel mussten wir an unsere Leistungsgrenze gehen. Das Ziel am Wochenende ist sechs Punkte zu holen“.
Fotos: Jonas Strauß
Mit zwei Siegen kehrten die ECDC Frauen aus Berlin zurück. Am Samstag rangen die Memmingerinnen den Eisbären Juniors Berlin einen 3:2-Erfolg ab, am Sonntag folgte ein ungefährdeter 5:0 Sieg. Die Indians sind jetzt mit 15 Punkten alleiniger Tabellenführer in der DFEL.
Dass sich die Allgäuerinnen schon am Freitag auf den weiten Weg nach Berlin gemacht hatten, hat sich in der ersten Partie am Samstagabend nicht wirklich ausgezahlt. Die Gastgeberinnen waren wesentlich spritziger und aktiver als die Indians. Mit einem Doppelschlag lagen die Eisbärinnen nach neun Minuten mit zwei Toren in Front. Indians-Verteidigerin Carina Strobel konnte drei Minuten später den Anschlusstreffer erzielen. Die ÊCDC Frauen mühten sich, um besser ins Spiel zu kommen. Das gelang ihnen dann aber erst nach einem torlosen Mitteldrittel. Ronja Hark glich im Powerplay aus (47. Min.) und drei Minuten vor Schluss erzielte Emilia Leskovjanska den umjubelten Siegtreffer.

Ein ganz anderes Gesicht zeigten die Indians dann am Sonntag. Sie bestimmten das Geschehen auf dem Eis von Beginn an und legten im ersten Abschnitt die Zeichen auf Sieg, Jule Schiefer legte im Powerplay vor (14. Min.), Simone Bednarik (17.) und Christina Walker (20.) erhöhten auf 3:0. Mit Nicola Hadrascheks Treffer zum 4:0 im Mittelabschnitt war die Vorentscheidung gefallen. Sieben Minuten vor Schluss steuerte Holly Abela ein weiteres Tor zum 5:0-Endstand bei.

Am kommenden Wochenende kommt der Tabellendritte, HK Budapest, zu zwei Gastspielen in die Memminger Kutter-Arena.
ECDC-Headcoach Jim Nagle: „Der Start ins Wochenende am Samstag war schwierig, aber wir haben die Ruhe bewahrt und die drei Punkte geholt. Am Sonntag sind wir dann souverän aufgetreten und haben über die vollen 60 Minuten eine unserer besten Saisonleistungen gezeigt.“
Fotos: Bully - Der Eishockey Podcast ©
Zwei Gastspiele bei den Eisbären Juniors Berlin stehen auf dem Programm der Memminger Eishockeyfrauen. Am Samstag (19 Uhr) und Sonntag (13 Uhr) treffen die Indians als amtierende Meister im Berliner Wellblechpalast auf den Vizemeister der Saison 2025/26.
Vier Spieltage sind absolviert in der höchsten deutschen Spielklasse und vier Teams liegen mit je 9 Punkten an der Spitze. Aufgrund der besseren Tordifferenz grüßen die Allgäuerinnen von ganz oben, gefolgt von Berlin, Budapest und Mannheim. Nur Ingolstadt und Bratislava blieben bislang punktlos.
Während die ECDC Frauen Ende September zwei klare Siege gegen das Hockey Team Petržalka aus Bratislava feiern konnte, teilten sich Berlin und Budapest die Punkte. Die Memmingerinnen fanden zuletzt immer besser zusammen, konnten aber noch nicht ein einziges Spiel in Vollbesetzung absolvieren. Zuletzt fehlten den Maustädterinnen neben der noch in Reha befindlichen Charly Schaffrath mit Carina Strobel, Andrea Lanzl und Kristin Schmid gleich vier Leistungsträgerinnen.

Im Tor konnten die Hauptstädterinnen die Kanadierin Jordyn Verbeek von der Concordia University verpflichten. Die Verteidigung der Eisbären stärken soll die norwegische Nationalverteidigerin Iben Tillman und im Angriff stößt zu Ellen Laurence (Irland), die in ihr zweites Jahr in Berlin geht, die US-Amerikanerin Alejandra Franco von der University of Minnesota.
Schon am Freitag wird sich der Tross auf den Weg machen um gut gerüstet für die beiden schweren Aufgaben am Wochenende im Berliner „Welli“ zu sein.
„Wir freuen uns auf die Partien in Berlin“ meint ECDC Headcoach Jim Nagle. „Die Play-Off Finalspiele gegen die Eisbären Juniors Ende März haben wirklich tolles Eishockey geboten.“
Mit zwei Erfolgen (6:2/5:1) gegen das Hockey Team Petrzalka aus Bratislava holten sich die Indians-Frauen am Wochenende die erhofften sechs Punkte. Dabei täuschen die klaren Resultate über die wahren Kräfteverhältnisse hinweg. In zwei intensiv geführten Partien verlangten die Gäste aus der Slowakei den Memmingerinnen alles ab.

Am Samstag fehlten bei den Allgäuerinnen Andrea Lanzl und Charlott Schaffrath. Ihr Debut in der DFEL gab die 16-jährige Marei Hauser aus der Nachwuchsschmiede des ESV Kaufbeuren.
Eine doppelte Überzahl nutzte die Deutsch-Kanadierin Rachel Weiß nach sieben Minuten zu ihrem ersten Treffer für die ECDC-Frauen. Holly Abela baute diese Führung noch im 1. Drittel auf 2:0 aus. Nach der ersten Pause schraubten Jule Schiefer (27. Min.) und erneut Holly Abela (31.) das Resultat auf 4:0 in die Höhe. Die Gäste gaben sich aber keineswegs geschlagen und verkürzten in der 36. bzw. 51. Minute auf 4:2. Mit ihrem zweiten Treffer des Abends zum 5:2 machte Jule Schiefer vier Minuten vor dem Ende den Sack zu. Den Schlusspunkt zum 6:2 setzte Rachel Weiss in der Schlussminute.
Am Sonntag mussten Jim Nagle und Ty Morris ihre Formationen erneut umkrempeln, da Kristin Schmid und Carina Strobel im Vergleich zum Vortag passen mussten. Der Start gehörte erneut den Indians. Gerade mal 76 Sekunden waren gespielt, als Holly Abela die Gästetorhüterin zum 1:0 überwinden konnte. Diese Führung hatte dann bis zum Beginn des Mitteldrittels Bestand. In 2-facher Überzahl erhöhte ECDC-Kapitänin Daria Gleisser auf 2:0 (24.). Auch an diesem Tag war das Team aus Bratislava noch lange nicht geschlagen und verkürzte im Powerplay auf 2:1 (28.). Nur eine Minute später war Indians Neuzugang Marei Hauser zur Stelle und erzielte ihren ersten Treffer in der DFEL.

Die Gäste, bei denen die Ex-Memmingerin Julia Matejkova herausragte, blieben brandgefährlich, aber Endstation war ein ums andere Mal die starke ECDC-Torfrau Chiara Schultes. Den endgültigen K. O. für die Slowakinnen besorgten Nicola Hadraschek und Christina Walker mit einem Doppelschlag in der 56. Minute zum 5:1-Endstand.
In der Tabelle liegen jetzt vier Teams (Memmingen, Berlin, Budapest und Mannheim) mit je neun Punkten (drei Siegen aus vier Spielen) vorne. Nur Ingolstadt und Petrzalka konnten bislang noch keinen Punktgewinn verbuchen.
Am kommenden Wochenende ruht der Spielbetrieb in der DFEL wegen eines internationalen Breaks. Danach geht es für die Maustädterinnen zu zwei Gastspielen nach Berlin.
Jim Nagle, ECDC-Headcoach: „Das Team hat an diesem Wochenende den nächsten Schritt in die richtige Richtung gemacht. Wir haben einige Widrigkeiten überwunden und uns wohlverdiente 6 Punkte erkämpft."
Samstag, 26.9.26 – 17:15 Uhr
ECDC Memmingen - Hockey Team Petrzalka 6:2 (2:0/2:1/2:1)
Tore für Memmingen: Rachel Weiss, Holly Abela und Jule Schiefer (je 2)
Strafen: ECDC Memmingen 6 Min – Hockey Team Petrzalka 8 Min
Zuschauer: 148
Sonntag, 27.9.26 – 12:15 Uhr
ECDC Memmingen - Hockey Team Petrzalka 5:1 (1:0/2:1/2:0)
Tore für Memmingen: Holly Abela, Daria Gleissner, Marei Hausen, Nicola Hadraschek, Christina Walker (je 1)
Strafen: ECDC Memmingen 20 Min – Hockey Team Petrzalka 14 Min
Zuschauer: 89
Fotos: Jonas Strauß ©
Erstmals in der Geschichte der DFEL treffen die Eishockeyfrauen der Memmingen Indians am Wochenende auf das „Hockey-Team Petržalka“ aus der slowakischen Hauptstadt, Bratislava. Die beiden Spiele in der Memminger Kutter-Arena beginnen am Samstag um 17:15 Uhr bzw. am Sonntag um 12:15 Uhr.
Mit dem neuen Team aus der Slowakei beschreitet die DFEL einen weiteren Schritt in Richtung auf eine starke mitteleuropäische Liga im Fraueneishockey. Das in Bratislava zusammengestellte Team besteht zum Teil aus Nationalspielerinnen der Slowakei, verstärkt mit vier Imports aus Nordamerika.

In der Vorbereitung auf die neue Spielzeit gewannen die Slowakinnen zwei Mal gegen HK Budapest und unterlagen in zwei Testspielen gegen die Frauen der Eisbären Berlin (4:5 bzw. 1:3). Auch in beiden Auftaktpartien in der DFEL am vergangenen Wochenende zog das Hockeyteam Petržalka gegen HK Budapest nur jeweils knapp mit 1:3 bzw. 2:3 den Kürzeren.
Die Memmingerinnen dürfen sich so am Wochenende auf einen starken Gegner freuen. Ein Wiedersehen gibt es dabei mit Julia Matejkova, die in der vergangenen Saison noch ihre Schlittschuhe für die Indians geschnürt hat und in den Playoffs 2025/26 mit 12 Punkten Topscorerin wurde.
Das Trainerduo der Memmingerinnen, Jim Nagle und Ty Morris hofft, wieder auf Verteidigerin Carina Strobel und die zuletzt verletzte Angreiferin Kristin Schmid zurückgreifen zu können. Die Hoffnung auf eine Rückkehr von Charlott Schaffrath in den Trainingsbetrieb erfüllte sich hingegen noch nicht. Ihre Reha nach der Operation im Frühjahr wird wohl noch einige Zeit Geduld erfordern.
Fotos: Jonas Strauß ©
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Genau eine Woche vor dem Auftakt in die neue DFEL-Spielzeit dürfen sich die Eishockeyfrauen des ECDC Memmingen über eine gelungene Generalprobe freuen. Im Aufeinandertreffen der Landesmeister bezwangen die Indians den EV Zug aus der Schweiz mit 1:0 in der Verlängerung. Matchwinner waren Neuzugang Christina Walker mit dem Siegtreffer in der 61. Minute und Memmingens Torhüterin Chiara Schultes, die eine überragende Partie lieferte.
Mit dem EV-Zug empfingen die ECDC-Frauen am Samstagabend eines der besten Teams Europas in der KUTTER-Arena. Beide Mannschaften konnten nicht in Bestbesetzung antreten. Bei den Indians fehlten unter anderem Daria Gleissner und Charlott Schaffrath, aber auch Zug musste auf wichtige Stützen wie Top-Verteidigerin Annika Fazokas verzichten.
Es dauerte ein paar Minuten, bis die Allgäuerinnen sich vom Angriffsdruck der Gäste befreien konnten. Dann entwickelte sich ein schnelles Spiel auf Augenhöhe, in dem beide Teams ihre Chancen hatten. Endstation waren gut eingestellte Defensivreihen der beiden Teams sowie Torfrau Yara Keller bei den Gästen bzw. Chiara Schultes bei den Allgäuerinnen.
Auch im zweiten Drittel mussten sich die Indians in den Anfangsminuten vom enormen Angriffsdruck der Schweizerinnen befreien, erst danach konnten sie auch selbst wieder Akzente setzen. Es blieb aber dabei: Wenn Schüsse auf das Tor durchkamen, waren entweder die starken Torfrauen zur Stelle oder das Torgestänge verhinderte einen Treffer.
Kurz vor Ende der 60 Spielminuten gab es dann eine 2-Minuten-Strafe gegen eine Gästespielerin, die bis in die folgende Overtime Auswirkungen hatte. Im Vier-gegen-drei-Powerplay war es ECDC-Neuzugang aus Kanada, Christina Walker, die zwei Sekunden vor Ablauf der Strafe den umjubelten Siegtreffer markieren konnte.

Am kommenden Wochenende startet die DFEL in die neue Spielzeit. Das Eröffnungsspiel bestreiten die Memmingerinnen am Samstag um 17:15 Uhr gegen die Mad Dogs Mannheim.
Jim Nagle (ECDC Headcoach): „Das war heute ein Spiel zwischen zwei Top-Teams im europäischen Fraueneishockey. Zug setzte uns zeitweise unter Druck, aber unser Team blieb geduldig, kämpfte hart und Chiara war immer zur Stelle, wenn wir sie brauchten. Wir hatten ein paar tolle Trainingswochen und freuen uns jetzt darauf, nächstes Wochenende in Memmingen in die Saison zu starten.“
Peter Gemsjäger (sportlicher Leiter Frauen): „Die Spiele gegen den EV Zug sind immer ein sportliches Highlight für uns. Jetzt konzentrieren wir uns auf das kommende Wochenende und wollen die positiven Eindrücke aus diesem Spiel mit in die neue Meisterschaftssaison nehmen.“
ECDC Memmingen – EV Zug 1:0 (0:0/0:0/0:0/1:0)
Tore:
1:0 (60:46) Walker Christina (Hark Ronja, Schiefer Jule) PP+1
Strafen:
ECDC Memmingen 6 Min – EV Zug 8 Min
Zuschauer: 80
Fotos: Jonas Strauss ©
Im ersten Vorbereitungsspiel der Saison 2026/27 unterlagen die ECDC Memmingen Frauen gegen den Schweizer Erstligisten HC Davos knapp mit 2:3 (0:0/2:1/0:2). Zweifache Torschützin bei den Indians war Jule Schiefer.
Ein dreitägiges Trainingslager lag hinter den Memminger Eishockeyfrauen. Zum Abschluss trafen sie am Sonntagmittag auf die HC Davos Ladies. Mit an Bord hatten die Allgäuerinnen alle Neuzugänge, es fehlten hingegen Daria Gleißner, Charlott Schaffrath und Kristin Schmid.
Im Aufgebot der Maustädterinnen standen sechs Debütantinnen: Emilia Leskovjanska, Christina Walker, Simone Bednarik, Holly Abela, Rachel Weiss sowie ECDC-Eigengewächs Diana Musa.
Beide Teams gingen ein hohes Tempo und es entwickelte sich ein sehr attraktives Spiel. Memmingen hatte in den ersten 20 Minuten leichte Vorteile, doch beide Torfrauen – Chaira Schultes bei den Gastgeberinnen als auch Jessica Streicher bei den Schweizerinnen – ließen sich nicht überwinden.
Das sollte sich dann erst Mitte der Partie ändern. Binnen zwei Minuten traf Jule Schiefer doppelt und brachte die ECDC-Frauen in Front. Mittlerweile hatten das Trainergespann Jim Nagle / Ty Morris die Torfrau gewechselt und die 17-jährige Lina Kleinheinz übernahm für Chiara Schultes.

Mit laufender Spielzeit war den Memmingerinnen jetzt das anstrengende Trainingslager anzumerken und die Gäste kamen immer besser zum Zug. Noch im Mittelabschnitt verkürzte Anna Neuenschwandner für Davos auf 2:1.
Eine Überzahl zu Beginn des letzten Drittels brachte dann den Ausgleich für die Schweizerinnen durch Klara Seroiszkova. Als sich beide Teams schon gedanklich auf eine Verlängerung vorbereitet hatten, gelang den Graubündnerinnen dann doch noch der Siegtreffer zum 2:3-Endstand aus Memminger Sicht. Kaitlin Jockims war gut zwei Minuten vor der Schlusssirene erfolgreich.
ECDC Jim Nagle war keineswegs enttäuscht von der Niederlage: „Wir haben einen richtig guten Gegner gespielt. Ich habe viele gute Dinge in unserem Spiel gesehen, auf die wir jetzt aufbauen werden.“

Im zweiten und zugleich letzten Vorbereitungsspiel empfangen die ECDC-Frauen am Samstagabend um 18 Uhr den Schweizer Meister EV Zug in der KUTTER-Arena
Fotos: Jonas Strauss ©
Mit der Deutsch-Kanadierin Rachel Weiss erfüllten sich die Verantwortlichen der Memmingen Indians einen lang gehegten Transferwunsch. Die 25-jährige Angreiferin ist in kanadischen Calgary geboren und hat mit der U18 Nationalmannschaft ihres Geburtslandes bei der U18-Weltmeisterschaft 2019 die Goldmedaille gewonnen. Nach drei Jahren bei der Penn State University zog es sie 2022 ins Providence College und wurde dort Mannschaftskollegin von Deutschlands Nationaltorhüterin Sandra Abstreiter. In ihrem Abschlussjahr war Rachel Kapitänin ihrer Mannschaft. Insgesamt brachte sie es in 156 Spielen in der NCAA Div. I auf 29 Treffer und 44 Assists. Danach wechselte sie in die SDHL nach Schweden und spielte die letzten beiden Jahre für HV71.
Rachel Weiss: „Ich freue mich riesig darauf, nach Memmingen zu kommen und dieses neue Kapitel in Deutschland aufzuschlagen. Ich kann es kaum erwarten, das Team kennenzulernen, gemeinsam ins Training einzusteigen und mit dem Verein auf eine erfolgreiche Saison hinzuarbeiten!“

Photo: Mattias Landström
Peter Gemsjäger, sportlicher Leiter: „Wir sind sehr glücklich darüber, dass Rachel nach Memmingen kommt. Wir sind schon über zwei Jahre in Kontakt mit ihr und nachdem es vor einigen Wochen mit der deutschen Staatsbürgerschaft geklappt hat, ging alles ganz schnell. Zudem haben wir mit Spielerinnen von Providence nur gute Erfahrungen gemacht. Kate Smith und Erin Normore kamen von dort und waren vier bzw. drei Jahre bei uns im Einsatz“.
Jim Nagle, ECDC Coach: „Ich bin überzeugt, dass Rachel eine Führungsspielerin bei uns werden wird.“
Die Frauen der Memmingen Indians besetzen ihr letzte freie Kontingentstelle mit der 23-jährigen Kanadierin Christina Walker. Die in Burlington, Ontario, aufgewachsene Rechtschützin spielte zuletzt vier Jahre für die Universität von Connecticut in der amerikanischen Hockey East Liga und erzielte in 146 Spielen 42 Punkte (12 Tore/30 Assists).
Beide Indians-Trainer, Jim Nagle und Ty Morris, haben sich intensiv mit der Stürmerin beschäftigt und sich für ihre Verpflichtung ausgesprochen. Ty Morris: „Christina hat schnelle Hände, zeigt viel Verständnis für den Spielfluss, kann antizipieren und spielt gute Pässe. Sie ist eine starke Zwei-Wege-Spielerin, die wir flexibel einsetzen können.“

Christina Walker: „Ich freue mich sehr, in der kommenden Saison für die ECDC Memmingen Indians zu spielen, und kann es kaum erwarten, das Trikot überzustreifen und bald loszulegen“,
Walker wird, ebenso wie die anderen Kontingentspielerinnen, Mitte August in Memmingen erwartet. Trainingsauftakt in der KUTTER-Arena ist am Samstag, den 15.August.
Foto: @dtflicks18 Photo by Danny Toothaker
Die zweite EU-Kontingentstelle besetzen die Indians-Frauen mit der 22-jährigen Simone Bednarik. Sie ist in Illinois, USA, geboren und besitzt neben der amerikanischen auch die slowakische Staatsbürgerschaft.
Vier Jahre spielte sie in der amerikanischen NCAA DIII, und erzielte in 93 Spielen 21 Tore und 41 Assists für SUNY Oswego (New York). In der Saison 25/26 war sie bei HK Bratislava und Popradske Lisky unter Vertrag und kam in 33 Spielen auf 18 Treffer und 20 Vorlagen. Beim letztjährigen Vorrundenturnier im EWHL-Eurocup traf sie mit Bratislava in Memmingen auf die Indians. Bednarik erzielt dabei einen Treffer in der regulären Spielzeit und erzielte im Penaltyschießen den 4:3-Siegtreffer für Bratislava.
Seit 2020 gehört Simone Benarik auch der Frauen-Nationalmannschaft der Slowakei an und kam bislang auf 33 Länderspiele.

Auch die NHL erwähnt die 22-jährige Angreiferin auf ihrer Homepage. Zum Hintergrund: ihr jüngerer Bruder Kamil, U20-Nationalspieler der USA, wurde im Jahr 2024 von den New York Islanders in der Runde zwei gedraftet. Dort erzählt er über seine Schwester Simone: „Ich habe in meiner Jugend oft mit ihr trainiert und mich hat ihre Vielseitigkeit zu meinem eigenen ‚Two-Way‘-Spielstil inspiriert.“ Er beschreibt sie als ein „Schweizer Taschenmesser“, das auf dem Eis ein bisschen etwas von allem kann.
Simone Bednarik: „Ich bin begeistert, zu den ECDC-Frauen zu stoßen, und kann es kaum erwarten, loszulegen. Ich freue mich auf eine großartige Saison mit einem erfolgreichen Team.“
Jim Nagle (ECDC Coach) „Simone ist eine solide Spielerin, die wir in allen Situationen und in allen Reihen einsetzen können.“
Fotoquelle: Bednarik
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