Am Wochenende wollen es die Memminger Eishockeyfrauen erneut gegen die Bergkamener Bärinnen versuchen. Die vor zwei Wochen kurzfristig abgesagten Spiele in der Frauen-Bundesliga sollen am kommenden Samstag um 17.15 Uhr und Sonntag 12.15 Uhr nachgeholt werden.

Ursprünglich waren die Partien für das erste Wochenende 2021 angesetzt gewesen, doch Bergkamen hatte aufgrund zweier Corona Verdachtsfälle am Neujahrstag abgesagt. Letztendlich hat sich das Krankheitsbild doch als etwas anderes herausgestellt. Die Bärinnen waren so zuletzt bereits wieder gegen Mannheim doppelt im Einsatz. In beiden Partien führte Bergkamen bereits, unterlag jedoch jeweils in den letzten Minuten mit 1:2 bzw. 1:3. Mit denselben Ergebnissen waren auch die Allgäuerinnen Ende Oktober bei ihren Gastspielen in Bergkamen erfolgreich gewesen.

„Wir möchten da weitermachen, wo wir zuletzt gegen Planegg aufgehört haben“ meint ECDC Trainer Werner Tenschert. „Beide Spiele waren total ausgeglichen. Auch wenn am Ende nur zwei von sechs Punkten rausgesprungen sind war ich mit meiner Mannschaft alles andere als unzufrieden. Unser Ziel sind sechs Punkte am Wochenende.“

Mit 29 Punkten liegen die Maustädterinnen auf dem dritten Platz in der Tabelle, punktgleich mit dem Zweiten Planegg. 13 Punkte beträgt momentan der Vorsprung auf den Fünften Berlin, die allerdings drei Spiele weniger absolviert haben.

Für die Spiele in der Memminger Eissporthalle sind nach wie vor keine Zuschauer zugelassen. Unter www.thefan.fm/memmingen bieten die Indians an beiden Tagen einen kostenlosen Livestream an.

 

Mit einem 2:1 nach Verlängerung holten die Frauen der Memminger Indians am Samstag  zwei wichtige Punkte gegen die Planegger Penguins. Der Siegtreffer durch Kassandra Roache fiel dabei in der Schlusssekunde der Verlängerung. Nur 17 Stunden trafen beide Teams am Memminger Hühnerberg erneut aufeinander. Diesmal revanchierten sich die Oberbayern für die Niederlage vom Vortag und gewannen in einem erneut spannenden und hochkarätigem Spiel mit 2:0.

„Wir haben uns schwer getan am Samstag ins Spiel zu finden“ so Indians Coach Werner Tenschert. „Es ist doch ein riesiger Unterscheid, ob man fünf Wochen nur trainiert, oder um Punkte spielt“. Die Indians mussten - wie berichtet - seit Anfang Dezember bereits vier Spielabsagen hinnehmen. So gehörten die ersten zwanzig im Miesbacher Eisstadion klar den Planegger Frauen. In der 13.Minute dann die zu diesem Zeitpunkt verdiente Führung der Gastgeber. Einen Schuss von Tabea Botthof fälschte Jacyn Reeves unhaltbar für Indians Torhüterin Jenny Harss zum 1:0 ab. Nach dem ersten Seitenwechsel kamen die Allgäuerinnen dann immer besser in die Partie und konnten sich ihrerseits ein Chancenplus erarbeiten. Der Lohn für die Bemühungen war der Ausgleichstreffer durch ECDC Youngster Katharina Häckelsmiller (35. Min.). Nach dem zweiten Seitenwechsel hatten wieder die Oberbayern mehr vom Spiel, doch Treffer wollten in der regulären Spielzeit keine mehr fallen. So ging es im Modus drei gegen drei in die Overtime. In der letzten Sekunde der fünf minütigen Verlängerung dann Riesenjubel für die Maustädterinnen. Carina Strobel bediente Kassandra Roache Millimeter genau und gegen deren fulminanten Schuss in den Torwinkel war Lisa Hemmerle im Planegger Kasten machtlos.

Beim Rückspiel am Sonntag am Memminger Hühnerberg wechselten beide Mannschaften die Torfrauen. Bei den Indians stand diesmal Emma Schweiger zwischen den Pfosten, bei den Gästen Franziska Albl. Und die Kontrahenten machten da weiter, wo sie am Vortag aufgehört hatten. Es wurde um jeden Zentimeter Eis gekämpft und die Abwehrreihen ließen nur wenig Torchancen zu. Die meisten Angriffsversuche wurden bereits in der neutralen Zone geblockt. „Wir hatten über die ganze Spielzeit etwas mehr Möglichkeiten (25 zu 19 Torschüsse), konnten die Scheibe aber nicht im gegnerischen Tor unterbringen“ fand Indians Coach Werner Tenschert. Die Entscheidung fiel schließlich zwei Minuten vor der Schlusssirene in Überzahl. Kristin Schmid verwandelte einen Rebound mit der Rückhand zum 0:1 für die Penguins.  Die Maustädterinnen nahmen dann in der Schlussminute noch ihre Torhüterin vom Eis um den Ausgleich zu erzwingen, doch Kerstin Spielberger markierte mit dem Abpfiff den 0:2 Endstand.

Indians Coach Werner Tenschert: „An beiden Tagen haben Kleinigkeiten über Sieg und Niederlage entschieden. Es waren echte Bundesliga Spitzenspiele. Die zwei Punkte am Samstag waren ganz wichtig im Rennen um die Teilnahme am Finalturnier.“

In der Tabelle haben die Indians 13 Punkte Vorsprung vor dem Fünften Berlin. Der soll nun am kommenden Wochenende in den beiden Nachholspielen gegen den EC Bergkamen am heimischen Hühnerberg ausgebaut werden.

 

09.01.2021 / 17:00 ESC Planegg -  ECDC Memmingen Indians 1:2 (1:0/0:1/0:0/0:1)

Tore:
1:0 (12:56) Jacyn Reeves (Tabea Botthof)
1:1 (34:50) Katharina Häckelsmiller (Anne Bartsch, Daria Gleissner)
1:2 (64:59) Kassandra Roache (Savannah Rennie, Carina Strobel)

Strafen: Planegg 8 Min - Memmingen 6 Min

Zuschauer: 0

Es spielten: Jenny Harß (60:00), Emma Schweiger / Carina Strobel, Daria Gleißner, Mandy Dibowski, Lena Kartheininger, Anna-Lena Niewollik, Ronja Hark, Nele Egger/ Sonja Weidenfelder, Anne Bartsch, Antje Sabautzki, Katharina Ott, Luisa Bottner, Savannah Rennie, Marina Swikull, Kassandra Roache, Katharina Häckelsmiller, Charlott Schaffrath

 

10.01.2021 / 12:15 ECDC Memmingen - ESC Planegg 0:2 (0:0/0:0/0:2)

Tore:
0:1 (58:48) Kristin Schmid (Katharina Gerstmeir) PP+1
0:2 (59:59) Kerstin Spielberger ENG

Strafen: Memmingen 10 Min - Planegg 8 Min

Zuschauer: 0

Es spielten: Emma Schweiger (60:00), Laura Egger / Carina Strobel, Daria Gleißner, Mandy Dibowski, Lena Kartheininger, Anna-Lena Niewollik, Ronja Hark, Nele Egger, Nadine Schattner/ Sonja Weidenfelder, Anne Bartsch, Antje Sabautzki, Katharina Ott, Luisa Bottner, Savannah Rennie, Marina Swikull, Kassandra Roache, Katharina Häckelsmiller, Charlott Schaffrath

 

 

 

Über einen Monat warten die Memminger Frauen bereits darauf, wieder um Punkte in der Fraueneishockey-Bundesliga spielen zu können. Anfang Dezember konnten die Indians zuletzt zwei Siege bei den Mad Dogs aus Mannheim einfahren. Anschließend sagten sowohl die Eisbären Berlin wegen Erkrankung der Torhüterinnen als auch zuletzt der EC Bergkamen aufgrund zweier Corona Verdachtsfälle ihre Gastspiele im Allgäu ab.

Nicht gerade ideale Voraussetzungen also für die Indians, wenn es am Wochenende zweimal gegen den Dauerrivalen aus Planegg geht. Zunächst müssen die Allgäuerinnen am Samstag um 17 Uhr auswärts in Miesbach ran, am Sonntag steigt dann um 12.15 Uhr das Rückspiel gegen die Oberbayern in der Memminger Eissporthalle.

Stumpfe Waffen hatten die Memmingerinnen bei den ersten beiden Begegnungen mit den „Penguins“ aus Planegg. Nachdem die Saisonvorbereitung komplett ausgefallen war, gab es Ende Oktober mit 0:4 bzw. 0:5 zwei klare Niederlagen. Damals fehlten den Indians zudem mit Kapitänin Daria Gleißner und Topskorerin Kassandra Roache zwei Leistungsträger. „Wir hoffen, am Wochenende mit dem kompletten Kader antreten zu können und möchten unbedingt Punkte einfahren“ gibt sich ECDC Coach Werner Tenschert zuversichtlich. „Unser erstes Etappenziel bleibt, in der Hauptrunde unter die ersten Vier zu kommen“ so Tenschert. Mit 27 Punkten aus 13 Spielen liegen die Maustädterinnen derzeit auf Tabellenplatz zwei knapp vor Planegg, die 25 Punkte aus 10 Spielen auf der Habenseite vorweisen können. Der Vorsprung auf den Fünften Berlin beträgt aktuell 11 Punkte. Die Hauptstädter haben allerdings auch erst 10 Spiele absolviert.

Für beide Spiele sind keine Zuschauer zugelassen. Der ESC Planegg überträgt das Heimspiel bei www.sprade.tv (kostenpflichtig), die Indians bieten am Sonntag auf www.thefan.fm/memmingen einen kostenlosen Livestream an.

 

Fotoquelle: Alwin Zwibel

Die Frauen der Memminger Indians müssen erneut Spielabsagen verkraften und die Weihnachtspause nochmals unfreiwillig verlängern. Am Neujahrstag teilte der EC Bergkamen mit, dass sie „wegen zweier Corona-Verdachtsfälle nicht in der Lage seien am Wochenende zum Auswärtsspiel-Wochenende nach Memmingen zu reisen.“

ECDC Teamchef Peter Gemsjäger bedauert die Absage: „Das ist sehr schade, uns hätte am Wochenende der komplette Kader zur Verfügung gestanden.“  Voraussichtlich werden die beiden Partien in 14 Tagen am Wochenende 16./17. Januar 2021 nachgeholt.

Ein Ersatzprogramm haben die Indians Frauen auch bereits geplant. „Wir werden dann am Samstag so trainieren, dass Alle um 18 Uhr wieder zuhause sind, um die Deutsche U20 Nationalmannschaft beim WM Viertelfinale in Kanada anfeuern zu können“ versucht Indians Coach Werner Tenschert der Absage noch eine gute Seite abzugewinnen.

Nach der unfreiwillig verlängerten Weihnachtspause empfangen die Indians Frauen zum Jahresbeginn die „Bärinnen“ des EC Bergkamen. Gegen den Tabellensechsten der Frauen Bundesliga sollen am Samstag um 17.15 Uhr und Sonntag 12.15 Uhr zwei Siege eingefahren werden.

Die letzten Spiele absolvierten die Memmingerinnen Anfang Dezember, als sie bei den Mannheimer „Mad Dogs“ sechs Punkte verbuchen konnten. Das nächste Spielwochenende fiel dann einer Absage Berlins zum Opfer, ebenso wie die internationalen Vergleiche der deutschen Frauennationalmannschaft gegen die Schweiz Mitte Dezember. „Wir haben bis auf die Weihnachtswoche dreimal wöchentlich trainiert und die Beteiligung war überragend“ lobt ECDC Coach Werner Tenschert seine Truppe. „Wir sind bereit und freuen uns auf die Spiele am Wochenende“.

Dass es gegen Bergkamen keine leichten Aufgaben sein werden, ist dem Memminger Übungsleiter klar. „Es ist immer viel Geduld notwendig, um das Verteidigungsbollwerk zu knacken, gleichzeitig müssen wir deren gefährliche Konter unterbinden“ so Tenschert. Dazu kommt, dass sich die Gäste Ende November mit einem ganzen Block aus Hannover verstärkt haben, darunter recht prominente Ex-Nationalspielerinnen wie Bettina Sellmann (Evers) und Nina Hemmes (Gall). Die beiden Hinspiele in Bergkamen waren mühsame Angelegenheiten für die Maustädterinnen, die mit 2:1 bzw. 3:1 gewonnen wurden.

Für die Spiele in der Memminger Eissporthalle sind keine Zuschauer zugelassen. Unter www.thefan.fm/memmingen bieten die Indians an beiden Tagen einen kostenlosen Livestream an.

Fotoquelle: Alwin Zwibel

Die Eisbären Juniors Berlin informierten die ECDC Frauen am Freitagnachmittag per Email, „dass ihnen für das kommende Wochenende beide Torhüterinnen krankheitsbedingt nicht zur Verfügung stehen, sie somit keine Torfrau zur Verfügung haben und damit die benötigte Antrittsstärke nicht erreichen. Daher müssen beide Spiele gegen den ECDC Memmingen abgesagt werden“.

Indians Headcoach Werner Tenschert: „Die ganze Woche haben wir uns intensiv auf die beiden Spiele vorbereitet. Sergej Wassmiller hat uns unterstützt und Videoanalysen zu den letzten Partien der Eisbären erarbeitet“. Verwundert zeigt sich Peter Gemsjäger, Teamleiter der Memminger Frauen darüber, dass in einem Telefonat mit dem Berliner Kollegen am späten Vormittag zu den Erkrankungen der Torfrauen noch kein Wort fiel. „Berlin hat angefragt, ob wir Bedenken hätten, wegen eines Corona Kontakts innerhalb der Mannschaft, der aber bereits neun Tage zurück lag, gegen sie zu spielen. Da sowohl das Berliner als auch das Memminger Gesundheitsamt auf Nachfrage aber keine Vorbehalte äußerten, sahen wir keinen Grund das Spiel zu verlegen“. Nur zwei Stunden später folgte dann die einseitige Absage durch die Eisbären. „Wir haben beim Verband beantragt, dass beide Spiele für uns gewertet werden“ so Gemsjäger.

Damit gehen die Indians vorzeitig in eine verlängerte Weihnachtspause. Die nächsten Spiele finden am 2. und 3. Januar 2021 statt, wenn der EC Bergkamen an den Hühnerberg kommt.

 

Am kommenden Wochenende empfangen die Indians Frauen die Eisbärinnen aus Berlin. Für beide Mannschaften sehr wichtige Begegnungen im Rennen um die Teilnahme am Final-Four Turnier. Die Spiele beginnen am Samstag um 17.15 Uhr und am Sonntag um 12.15 Uhr.

Dreizehn Spiele haben die Indians Frauen bereits hinter sich, davon bereits zehn in der Ferne. Mit den erreichten 27 Punkten liegen die Memmingerinnen auf Rang zwei in der aktuellen Tabelle, auch wenn die momentan aufgrund der unterschiedlichen Spiele der einzelnen Teams ein etwas unausgeglichenes Bild abgibt. Der Vorsprung auf den fünftplatzierten Mannheim, die erst neun Spiele absolviert haben, beträgt bereits 15 Punkte. Vierter sind die Eisbären Berlin, die nach zehn Spieltagen einen Zähler mehr auf der Habenseite vorweisen können.

Da kommt den beiden Heimspielen am kommenden Wochenende gegen das Team aus der Bundeshauptstadt, im Kampf um einen der ersten vier Plätze, der die Teilnahme am Finalturnier garantiert, schon vorentscheidende Bedeutung zu. Die Eisbären setzten am vergangenen Wochenende ein Ausrufezeichen, indem sie dem ESC Planegg zwei heiße Fights lieferten. Am Samstag unterlagen sie den Oberbayern in einem wahren Torfestival noch mit 5:9, fügten dann aber am Sonntag den „Penguins“ mit 3:1 die erste Saisonniederlage in der regulären Spielzeit zu.

Topscorerin in Reihen der Eisbären ist US-Amerikanerin Stephanie Keryluk (15 Punkte), gefolgt von Anna-Maria Nikisch (12) und Emily Nix (10). In den Hinspielen im Berliner Wellblechpalast teilten sich beide Mannschaften die Punkte. Am Samstag hatten die Berlinerinnen mit 2:1 die Nase vorn, einen Tag später gewannen die Indians mit 5:1.

Die Spiele können über www.thefan.fm/memmingen kostenlos im Internet verfolgt werden

Fotoquelle: Alwin Zwibel ©

Mit einem 2:1 und 7:1 Erfolg holten die Frauen der Memminger Indians die volle Punkteausbeute gegen die Mannheimer Mad Dogs. Mit 27 Punkten aus 13 Spielen festigen die Memmingerinnen ihren Tabellenplatz zwei in der Frauen Bundesliga.

Samstag war ein Spiel der verpassten Chancen aus Sicht der Allgäuerinnen. Trotz klarer Überlegenheit und einer 2:0 Führung durch Luisa Bottner und Marina Swikull nach einer Viertelstunde vermochten es die Indians nicht, die Scheibe ein weiteres Mal im Kasten der „Mad Dogs“ unterzubringen. Nachdem die Gastgeber zu Beginn des zweiten Drittels, durch einen Rückhandschuss von Lisa Heinz, ECDC Rückkehrerin Jenny Harß im Tor der Memmingerinnen zum 1:2 überwinden konnten, blieb es eine enge Angelegenheit. Allein Savannah Rennie nahm es mit dem Zielwasser etwas zu genau und traf drei Mal nur den Pfosten bzw. die Latte. Kritisch wurde es nochmals, als 30 Sekunden vor Ende die ECDC Frauen für einen Wechselfehler eine zwei Minuten Strafe aufgebrummt bekamen. Doch die Maustädterinnen überstanden diese Phase schadlos.

Bei der Neuauflage am Sonntag standen sich die Teams in unveränderter Aufstellung gegenüber, nur stand jetzt auf Mannheimer Seite Svenja Laue für Tatjana Pfeifer im Tor, bei den Indians ersetzte Emma Schweiger Jenny Harß.

Bereits nach drei Minuten gingen die Allgäuerinnen erstmals in Führung. Kassandra Roache fing einen Pass an der Mittellinie ab und lies Svenja Laue keine Chance. Der Ausgleichstreffer der Mad Dogs Mitte des Eröffnungsdrittels fiel als zwei Memmingerinnen und eine Mannheimerin auf der Strafbank saßen. Alexandra Woken hatte reichlich Platz und überwand Emma Schweiger zum 1:1. Nach dem ersten Seitenwechsel spielten dann nur noch die Indians und die Treffer fielen wie am Fließband. Den Torreigen eröffnete Antje Sabautzki (26. Min), es folgten Savannah Rennie (31.),  Anna-Lena Niewollik (33.), Daria Gleißner (35.) und erneut Savannah Rennie(38.) zum 6:1 Pausenstand. Im letzten Abschnitt ließen es die Gäste dann etwas ruhiger angehen und es dauerte bis zur Schlussminute, bis Kassandra Roache den Schlusspunkt zum 7:1 Endstand markierte.

Werner Tenschert, Headcoach: „Unsere mangelnde Chancenverwertung am Samstag hat Mannheim bis zum Schluss im Spiel gehalten. Am Sonntag hat ein Zwischenspurt das Spiel entschieden“

05.11.2020 / 18:00 Mad Dogs Mannheim– ECDC Memmingen Indians 1:2 (0:2/1:0/0:0)

Tore:
0:1 (08:14) Luisa Bottner (Antje Sabautzki, Katharina Häckelsmiller)
0:2 (13:11) Marina Swikull (Savannah Rennie, Carina Strobel)
1:2 (23:08) Lisa Heinz

Strafen: Mannheim 14 Min - Memmingen 8 Min

Zuschauer: 0

Es spielten: Jenny Harß (60:00), Emma Schweiger / Carina Strobel, Daria Gleißner, Mandy Dibowski, Lena Kartheininger, Anna-Lena Niewollik, Nadine Schattner / Sonja Weidenfelder, Anne Bartsch, Antje Sabautzki, Katharina Ott, Luisa Bottner, Savannah Rennie, Marina Swikull, Kassandra Roache, Katharina Häckelsmiller, Charlott Schaffrath

 

06.11.2020 / 11:45 Mad Dogs Mannheim– ECDC Memmingen Indians 1:7 (1:1/0:5/0:1)

Tore:
0:1 (02:08) Kassandra Roache

1:1 (09:46) Alexandra Woken (Mathilde De Serres)

1:2 (25:16) Antje Sabautzki (Luisa Bottner, Katharina Heckelsmiller)

1:3 (30:42) Savannah Rennie (Sonja Weidenfelder)

1:4 (32:50) Anna-Lena Niewollik (Savannah Rennie)

1:5 (34:31) Daria Gleißner (Katarina Ott) PP1

1:6 (37:07) Savannah Rennie (Daria Gleißner) PP1

1:7 (59:33) Kassandra Roache (Anne Bartsch, Daria Gleißner)

Strafen: Mannheim 8 Min - Memmingen 8 Min

Zuschauer: 0

Es spielten: Emma Schweiger (60:00), Jenny Harß, / Carina Strobel, Daria Gleißner, Mandy Dibowski, Lena Kartheininger, Anna-Lena Niewollik, Nadine Schattner / Sonja Weidenfelder, Anne Bartsch, Antje Sabautzki, Katharina Ott, Luisa Bottner, Savannah Rennie, Marina Swikull, Kassandra Roache, Katharina Häckelsmiller, Charlott Schaffrath

 

Nach dem erfolgreichen Wochenende bei den Kölner Haien haben sich die Indians Frauen auf Tabellenplatz zwei hochgearbeitet. Dieser soll jetzt bei den Gastspielen in Mannheim am Samstag (18 Uhr) und Sonntag (11.45 Uhr) gefestigt werden.

Mit den beiden Aufgaben bei den Mannheimer „Mad Dogs“ absolvieren die Indians Frauen bereits die Auswärtspartien neun und zehn in dieser Bundesligasaison. Zuhause durften die Maustädterinnen gerade erst drei Mal ran. „Die letzten sechs Wochen waren wir fast ausschließlich auswärts unterwegs“ so Teammanager Peter Gemsjäger, „doch nach dem kommenden Wochenende haben wir alle weiten Fahrten hinter uns und dürfen uns auf viele Heimspiele freuen“.

Zunächst aber gilt es die Hürde in Mannheim zu nehmen. Schon im vorgezogenen Heimspiel vor zwei Wochen konnten sich die Indians erst im Schlussspurt den 6:4 Erfolg sichern. Zuletzt unterlagen die „Mad Dogs“ zu Hause gegen den aktuellen Tabellenführer Ingolstadt mit 1:3 bzw. 0:6, wobei sie an beiden Tagen bis in die Schlussphase auf Schlagdistanz bleiben. Ein besonderes Augenmerk müssen die Maustädterinnen auf die amerikanische Topstürmerin Alexandra Woken richten, die in sieben Spielen sieben Treffer und vier Assists gesammelt hat. „Wir werden viel Geduld brauchen und müssen unsere Chancen nutzen“ meint ECDC Trainer Werner Tenschert, der am Wochenende auf die beruflich verhinderte Stürmerin Lena Schurr verzichten muss.

Fotoquelle: Alwin Zwibel ©

Keine Blöße gaben sich die Indians Frauen bei den beiden Auswärtsbegegnungen in Köln. Sie bezwangen den Bundesligaaufsteiger KEC am Samstag wie am Sonntag klar mit 8:0.

Außer Verteidigerin Ronja Hark stand Indians Trainer Werner Tenschert bei den Gastspielen bei den Haien der ganze Kader zur Verfügung. Die beiden Youngsters Charlott Schaffrath und Nele Egger gaben dabei ein vielversprechendes Debüt in der Frauen-Bundesliga.

Von Beginn an wurden die Gastgeber am Samstag unter Druck gesetzt und Kölns Torfrau Anahit Gazarian bekam viel zu tun. Es dauerte gute fünf Minuten, ehe die Haie den ersten Gegenangriff starten konnten. Die Indians blieben geduldig und in der 14. Spielminute war es dann soweit. Kapitänin Daria Gleißner markierte die 1:0 Führung der Allgäuerinnen. Damit war der Knoten geplatzt, Sonja Weidenfelder (15./Überzahl) und Antje Sabautzki (17.) trafen vor dem ersten Seitenwechsel zum 3:0. Auch im Mitteldrittel dauerte es etwas, bis die Gäste ihre spielerische Überlegenheit in Zählbares ummünzen konnten. Erneut Daria Gleißner (37./Überzahl) und ein Doppelpack von Kassandra Roache (40.) brachten den Indians eine 6:0 Führung vor dem Schlussabschnitt. Köln steckte zwar nie auf und blieb bei Kontern immer gefährlich, aber die Gastgeber konnten Emma Schweiger bzw. Laura Egger, die sich das Spiel im Memminger Tor teilten, nicht überwinden. Lena Schurr (43.) und Anne Bartsch (45.) sicherten schließlich den Allgäuerinnen einen ungefährdeten 8:0 Erfolg.

Ein unverändertes Bild bot sich am Sonntag, beide Teams traten mit identischer Aufstellung an. Die Indians wirkten dabei deutlich frischer als die Gastgeber und der erste Torjubel ließ diesmal nur vier Minuten auf sich warten. Savannah Rennie traf für die Maustädterinnen zum 1:0. Antje Sabautzki (7. Min), Daria Gleißner (8.) sowie Anne Bartsch (11.) erhöhten noch vor der ersten Pause auf 4:0.  Köln hatte bis dahin nur bei vereinzelten Breaks Chancen, scheiterte aber an Emma Schweiger im Kasten der Gäste. Im ersten Überzahlspiel der ECDC Frauen war Savannah Rennie zur Stelle und erhöhte auf 5:0 (25.) und nur eine Minute später belohnte sich  die 16 jährige Katharina Häckelsmiller mit ihrem ersten Treffer in der Frauenbundesliga für ihre gute Leistung am Wochenende und es hieß 6:0. In den letzten zwanzig Spielminuten gelangen den Maustädterinnen dann durch Savannah Rennie und Kassandra Roache noch zwei Überzahl Tore zum 8:0 Endstand.

Stimmen zum Spiel

Werner Tenschert, Headcoach: „Wir haben genau das umgesetzt, was wir uns vorgenommen haben. Alle zwanzig Spielerinnen zum Einsatz gebracht, sechs Punkte geholt und beide Male zu Null gespielt.

Peter Gemsjäger, Teammanager: „Es war zu erwarten, dass Köln im ersten Bundesligajahr noch nicht ganz mithalten kann. Aber ich bin überzeugt, dass mit diesem professionellen Umfeld ein toller Standort für das Fraueneishockey entwickelt werden kann.“

Fotocredits: Hans Kaestle (C)

28.11.2020 / 16:30 KEC “Die Haie” Frauen – ECDC Memmingen Indians 0:8 (0:3/0:3/0:2)

Tore:
0:1 (13:29) Daria Gleißner (Savannah Rennie, Katharina Häckelsmiller)
0:2 (14:58) Sonja Weidenfelder (Savannah Rennie, Carina Strobel) PP1
0:3 (16:29) Antje Sabautzki (Lena Schurr)
0:4 (36:28) Daria Gleißner (Sonja Weidenfelder, Savannah Rennie) PP1
0:5 (39:02) Kassandra Roache (Anne Bartsch)
0:6 (39:24) Kassandra Roache (Katarina Ott, Lena Kartheininger)
0:7 (42:45) Lena Schurr (Luisa Bottner)
0:8 (44:54) Anne Bartsch (Kassandra Roache)

Strafen: KEC 12 Min - Memmingen 0 Min

Zuschauer: 0

Es spielten: Emma Schweiger (29:09) Laura Egger (30:51) / Carina Strobel, Daria Gleißner, Mandy Dibowski, Lena Kartheininger, Anna-Lena Niewollik, Nadine Schattner, Nele Egger / Sonja Weidenfelder, Lena Schurr, Anne Bartsch, Antje Sabautzki, Katharina Ott, Luisa Bottner, Savannah Rennie, Marina Swikull, Kassandra Roache, Katharina Häckelsmiller, Charlott Schaffrath

29.11.2020 / 10:00 KEC “Die Haie” Frauen – ECDC Memmingen Indians 0:8 (0:4/0:4/0:2)

Tore:
0:1 (03:58)  Savannah Rennie (Marina Swikull, Sonja Weidenfelder)
0:2 (06:30)  Antje Sabautzki (Mandy Dibowski, Luisa Bottner)
0:3 (07:31) Daria Gleißner (Kassandra Roache, Nele Egger)
0:4 (10:58) Anne Bartsch (Nadine Schattner, Kassandra Roache)
0:5 (24:06) Savannah Rennie (Carina Strobel, Daria Gleißner) PP1
0:6 (25:27) Katharina Häckelsmiller (Charlott Schaffrath, Marina Swikull)
0:7 (37:32) Savannah Rennie (Sonja Weidenfelder, Carina Strobel) PP1

0:8 (43:11) Kassandra Roache (Carina Strobel, Sonja Weidenfelder) PP1

Strafen: KEC 8 Min - Memmingen 0 Min

Zuschauer: 0

Es spielten: Emma Schweiger (30:50) Laura Egger (29:10) / Carina Strobel, Daria Gleißner, Mandy Dibowski, Lena Kartheininger, Anna-Lena Niewollik, Nadine Schattner, Nele Egger / Sonja Weidenfelder, Lena Schurr, Anne Bartsch, Antje Sabautzki, Katharina Ott, Luisa Bottner, Savannah Rennie, Marina Swikull, Kassandra Roache, Katharina Häckelsmiller, Charlott Schaffrath

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