Die Eishockey-Frauen des ECDC Memmingen stehen erneut im Finale um die Deutsche Meisterschaft. Sie haben in drei Partien mit drei Siegen den ERC Ingolstadt ausgeschaltet. Nach dem 4:0-Heimerfolg und dem 5:2-Auswärtserfolg am vergangenen Wochenende ließen die Indians den „Pantherinnen“ auch in der dritten Begegnung keine Chance und gewannen klar mit 4:0 (2:0/0:0/2:0).

Die ECDC-Frauen mussten in der dritten Halbfinalpartie auf zwei Leistungsträgerinnen verzichten. Kapitänin Daria Gleißner war nach ihrer Verletzung in der Vorwoche immer noch nicht einsatzfähig und auch Stürmerin Kristin Schmid musste erkrankt passen. So hatte Headcoach Jim Nagle nur 14 Feldspielerinnen sowie 2 Torfrauen zur Verfügung.

Die Memmingerinnen erwischten vor knapp 300 Zuschauern einen Traumstart. Nach 84 Sekunden veredelte Julia Matejkova ein Zuspiel von Anna Rose zum frühen 1:0. Acht Sekunden vor der ersten Pause der nächste Nadelstich für die Gäste, als Jule Schiefer auf 2:0 erhöhte.

Ingolstadt versuchte alles und hatte durchaus Chancen, aber Indians-Goalie Chiara Schultes bewies ein ums andere Mal ihre Qualitäten und hielt die Null für die Allgäuerinnen. Die Zwei-Tore-Führung hatte so auch nach 40 Minuten Bestand.

Auch eine 5-Minuten-Unterzahl, die Julia Matejkova zu Beginn des Schlussdrittels absitzen musste, überstanden die Maustädterinnen unbeschadet. Die Vorentscheidung fiel in der 51. Minute mit dem 3:0 durch den Powerplay-Treffer von Memmingens Verteidigerin Carina Strobel. Sie war es auch, die kurz vor Ende für Andrea Lanzl auflegte, die damit den Schlusspunkt zum 4:0 setzte.

Stimmen zum Spiel

Jim Nagle (Headcoach): “Heute war wieder eine starke Leistung des gesamten Teams. Alle drei Reihen haben ihren Beitrag geleistet, und unsere Torhüterin Chiara hat mehrere großartige Paraden gezeigt. Alles in allem ein verdienter Serien-Sieg”

Anne Bartsch (Verteidigerin): “In den drei Halbfinal-Spielen gegen Ingolstadt haben wir unsere Qualität, unsere Playoff-Freude und unser Teamspirit zeigen können und uns schließlich mit 3 Siegen in Folge belohnt. Wir freuen uns sehr über den Einzug in die Final-Serie und wollen diese positive Energie mitnehmen.“

 

Fotos: Jonas Strauss ©

 

07.03.26 / 17:15 ECDC Memmingen Indians – ERC Ingolstadt 4:0 (2:0/0:0/2:0)

Tore:

1:0 (01:24) Julia Matejkova (Anna Rose, Theresa Knutson)

2:0 (19:52) Jule Schiefer (Nicola Hadraschek)

3:0 (50:14) Carina Strobel (Julia Matejkova, Charlott Schaffrath) PP1

4:0 (57:14) Andrea Lanzl (Jule Schiefer)

 

Strafen: Memmingen 11 Min, Ingolstadt 8 Min

Zuschauer: 266

Nach den Erfolgen in den ersten beiden Halbfinalspielen gegen den ERC Ingolstadt brauchen die Frauen der Memmingen Indians noch einen Sieg, um erneut ins Playoff-Finale der blossom-ic DFEL einzuziehen. Die Memmingerinnen gewannen am vergangenen Wochenende samstags zuhause 4:0 (1:0/2:0/1:0) und ließen am Sonntag in Ingolstadt einen 5:2 (0:2/1:0/4:0) - Auswärtserfolg folgen.

Die erste Möglichkeit dazu bietet sich den Allgäuerinnen am Samstag, wenn es um 17:15 Uhr zu Spiel drei in der Serie „best-of-five“ am Memminger Hühnerberg kommt. Sollte es da noch nicht gelingen, bietet sich ihnen einen Tag später, am Sonntag (12:45 Uhr), in der Ingolstädter Saturn-Arena eine weitere Gelegenheit, den Finaleinzug sicherzustellen.

Die beiden ersten Begegnungen gegen die „Pantherinnen“ waren sehr intensiv und von vielen Strafzeiten geprägt. Von den elf Treffern beider Teams fielen nur zwei bei gleicher Mannschaftsstärke. „Natürlich freut mich unsere gute Powerplay-Quote“, meint ECDC-Headcoach Jim Nagle, „aber lieber spielen wir fünf gegen fünf, da ist die Belastung gleichmäßiger verteilt.“ Ob ECDC-Kapitänin Daria Gleissner am Wochenende wieder einsatzfähig ist, wird sich erst kurzfristig entscheiden.

Hinweise: Der Zugang zum Eisstadion erfolgt von der Waldseite beim Außenkiosk. Hallenöffnung ist um 16.30 Uhr.

Wer an der Tageskasse ein Ticket (Tages-/Dauerkarte) für das erste Playoff-Spiel der Männer-Oberliga am Sonntag, den 8.3.26, vorzeigt, erhält freien Eintritt beim 3. Playoff-Halbfinale der Indians-Frauen gegen den ERC Ingolstadt.

 

Fotoquelle: Charly Perzl ©

Alle Spiele der Serie werden live auf RED+ übertragen. Die Ergebnisse und Spielpläne gibt es unter: https://deb-online.live/liga/damen/bundesliga/

Mit zwei Erfolgen im Playoff Halbfinale gegen den ERC Ingolstadt haben die Eishockeyfrauen des ECDC Memmingen sich gute Voraussetzungen geschaffen, um erneut ins Finale um die Deutsche Meisterschaft einzuziehen. Am Samstag gewannen die Indians vor heimischer Kulisse 4:0, am Sonntag machten sie in Ingolstadt aus einem 0:2 Rückstand noch einen 5:2 Erfolg.

Ingolstadt kann am Samstag nur 20 Minuten Paroli bieten

Einen Auftakt nach Maß hatten die Memmingerinnen am Samstagnachmittag. Schon nach zwei Minuten musste eine Gästespielerin auf die Strafbank. Vom Bully weg kam die Scheibe zu ECDC Kapitänin Daria Gleißner, die direkt abzog und Lisa Hemmerle im Ingolstädter Kasten zum 1:0 überwand. Die Indians bestimmten das erste Drittel, doch Ingolstadt hatte bei Kontern durchaus Chancen zum Ausgleich. ECDC-Torfrau Chiara Schultes musste da ihr ganzes Können beweisen um einen Gegentreffer zu vermeiden.

Unmittelbar nach dem ersten Seitenwechsel dann einige Schreckminuten. Bei einem Zweikampf vor der Ingolstädter Wechselbank kam Daria Gleissner aufgrund einer geöffneten Türe zum Fallen, schlug mit dem Helm auf der Bande auf und blieb regungslos auf dem Eis liegen. Der Teamarzt der Indians und die Sanitäter kümmerten sich sofort um die Verletzte, die dann mit dem Rettungswagen ins Memminger Klinikum gebracht werden musste. Die Indians ließen sich davon nicht aus dem Konzept bringen. In Unterzahl konterten Nicola Hadraschek und Nara Elia die Abwehr der Pantherinnen aus und erhöhten auf 2:0 (24. Min). Als zehn Minten später Theresa Knutson eine unübersichtliche Situation vor dem Torraum der Gäste zum 3:0 verwandeln konnte, war die Vorentscheidung gefallen. Den Schlusspunkt zum 4:0 setzte erneut Knutson in Überzahl (56.).

Starkes Comeback am Sonntag

Am Sonntag ging es, ohne Kapitänin Daria Gleissner, zu Spiel zwei nach Oberbayern in die Ingolstädter SATURN-Arena. Hier hatten die Gastgeber den besseren Start und lagen nach 20 Minuten durch zwei Überzahltreffer mit 0:2 in Führung. Die Memmingerinnen konnten zunächst nicht an ihr druckvolles Spiel vom Samstag anknöpfen. Erst als Mitte der Partie Nicola Hadraschek der 1:2 Anschlusstreffer gelang wurde es besser und besser. Nach dem letzten Seitenwechsel bestimmten die Indians dann das Spielgeschehen. Ronja Hark (50. Min), Charlott Schaffrath (53.) und Julia Matejkova (56.) drehten die Partie und die Allgäuerinnen führten 4:2. Den Schlusspunkt setzte Jule Schiefer in der 58. Minute, als die Gastgeberinnen ihre Torfrau zugunsten einer sechsten Feldspielerin vom Eis genommen hatten, mit einem Schuss ins verwaiste Ingolstädter Tor.

Die Maustädterinnen haben jetzt in der Best-of-5 Serie drei Gelegenheiten, den Einzug ins Finale um die Deutsche Meisterschaft sicherzustellen. Erste Möglichkeit ist am kommenden Samstag um 17:15 Uhr in der ALPHACOOLING-Arena am Memminger Hühnerberg. Sollte da noch keine Entscheidung gefallen sein, geht es am Sonntag erneut nach Ingolstadt.

Im zweiten Halbfinale steht es zwischen Budapest und Berlin 1:1. Die Ungarinnen gewannen am Samstag mit 3:0, am Sonntag hatte Berlin mit 3:2 nach Verlängerung die Nase vorn.

Stimmen zum Spiel

Jim Nagle (ECDC Headcoach): “Am Samstag hatten wir ein 60-minütiges Team-Effort-Spiel. Nachdem unsere Kapitänin Daria Gleissner verletzt ausgefallen ist, hat sich das Team zusammengefunden und alle haben ihr Spiel hochgefahren.

Am Sonntag hatten wir einen schweren ersten Abschnitt und sind schnell in Rückstand geraten. Dann haben wir im zweiten Drittel unseren Rhythmus gefunden und wirklich hart gekämpft. Alles in allem eine solide Teamleistung in beiden Spielen und eine wohlverdiente 2:0-Serienführung.“

Peter Gemsjäger (Sportlicher Leiter): „Ich bin sehr stolz auf unser Team. Samstag war eines unserer besten Spiele der Saison. Ingolstadt hat uns dann Sonntag alles abverlangt, doch wir konnten aus einem 0:2 Rückstand noch einem 5:2 Erfolg machen“.

Fotos: Charly Perzl ©

 

28.02.26 / 17:15 ECDC Memmingen Indians – ERC Ingolstadt 4:0 (1:0/2:0/1:0)

Tore:

1:0 (01:49) Daria Gleissner (Jule Schiefer, Ronja Hark) PP1

2:0 (23:10) Nara Elia (Nicola Eisenschmid, Ronja Hark) SH1

3:0 (33:52) Theresa Knutson (Anna Rose, Charlott Schaffrath)

4:0 (55:22) Theresa Knutson (Julia Matjekova, Carina Strobel) PP1

 

Strafen: Memmingen 8 Min, Ingolstadt 12 Min

Zuschauer: 253

 

01.03.26 / 12:45 ERC Ingolstadt – ECDC Memmingen 2:5 (2;0/0:1/0:4)

Tore:

1:0 (11:46) Theresa Wagner (Lore Baurit, Franziska Klinger) PP2
2:0 (15:55) Alix Yallowega (Sarah Kubiczek, Aileena Dopheide) PP1
2:1 (31:30) Nicola Hadraschek (Ronja Hark, Nara Elia) PP1
2:2 (49:34) Ronja Hark (Nara Elia, Emilija Birka) PP1
2:3 (52:54) Charlott Schaffrath (Julia Matejkova, Carina Strobel) PP1
2:4 (55:35) Julia Matejkova (Theresa Knutson, Ronja Hark)
2:5 (58:33) Jule Schiefer( Nara Elia, Ronka Hark) EN

Strafen: Ingolstadt 18 Min, Memmingen 12 Min.

Zuschauer: 57

Nachdem die Frauen der Memmingen Indians die reguläre Saison in der blossom-ic DFEL als souveräne Hauptrundenmeisterinnen abgeschlossen haben, geht es ab Samstag in die heiße Phase der Saison. Im Halbfinale, das im Modus „Best-of-5“ ausgetragen wird, treffen die Memmingerinnen auf den Viertplatzierten Ingolstadt.

Auch wenn die ECDC-Frauen in der Hauptrunde nur drei Niederlagen einstecken mussten, sind die Indians zurückhaltend. „Alle Teams starten bei Null und haben ihre Chancen. Gegen Ingolstadt waren alle unsere Spiele bis auf eines sehr ausgeglichen“, meint Headcoach Jim Nagle. „Wir müssen unser bestes Hockey aufs Eis bringen, um die Serie erfolgreich zu gestalten“.  Mit den Trainingseinheiten unter der Woche war der Memminger Übungsleiter sehr zufrieden. „Das Tempo war sehr hoch, auch im Abschluss zeigten sich die Spielerinnen torhungrig“. Das werden die Allgäuerinnen auch brauchen, um sich gegen die starke Ingolstädter Torfrau Lisa Hemmerle durchzusetzen.

Sieben Mal trafen Memmingen und Ingolstadt in dieser Saison schon aufeinander. In der DFEL gewannen die Indians fünf Mal (3:0/3:1/2:1/4:2 und 6:2), in einem Spiel behielten die Oberbayern mit 4:3 nach Verlängerung die Oberhand. Im Finalturnier des EWHL-Supercups hatten die Allgäuerinnen mit 3:1 die Nase vorn.

Das erste Halbfinalspiel findet am Samstag um 17.15 Uhr in der ALPHACOOLING-Arena am Memminger Hühnerberg statt. Einen Tag später kommt es um 12.45 Uhr zum Rückspiel in der Ingolstädter Saturn-Arena.

Im zweiten Halbfinale der DFEL treffen der Hokiclub Budapest und die Eisbären Juniors Berlin aufeinander.

Hinweis: Alle Besucher des Oberligaspiels Memmingen Indians vs. Heilbronner Falken am Freitag, den 27.2., erhalten gegen Vorlage des Tickets (Tages- und Dauerkarten) freien Eintritt beim 1.Playoff-Halbfinale der Indians-Frauen gegen Ingolstadt.

Der Zugang zum Eisstadion erfolgt von der Waldseite beim Außenkiosk. Hallenöffnung ist um 16.30 Uhr.

Fotoquelle: Charly Perzl ©

 

Auftakt-Spieltag DFEL Playoffs

28.02.2026 | 16:30 Uhr | HK Budapest – Eisbären Berlin

28.02.2026 | 17:15 Uhr | ECDC Memmingen Indians – ERC Ingolstadt

01.03.2026 | 11:45 Uhr | HK Budapest – Eisbären Berlin

01.03.2026 | 12:45 Uhr | ERC Ingolstadt – ECDC Memmingen Indians

 

Alle Spiele der Serien werden live auf RED+ übertragen. Die Ergebnisse und Spielpläne gibt es unter: https://deb-online.live/liga/damen/bundesliga/

 

Mit zwei Siegen (6:1 bzw. 5:2) bei den „Mad Dogs“ Mannheim beendeten die Frauen der Memmingen Indians die Hauptrunde der diesjährigen DFEL-Saison.   Bereits am kommenden Wochenende beginnen die Play-offs. Im Halbfinale, das im Modus best-of-5 ausgetragen wird, treffen die Memmingerinnen als Hauptrundenmeister auf den Tabellenvierten aus Ingolstadt. Erstes Heimspiel ist am Samstag, den 28. Februar, um 17:15 Uhr, am Sonntag geht es zu Spiel zwei nach Ingolstadt. Im zweiten Halbfinale empfängt der HK Budapest (Zweiter) die Eisbären Juniors aus Berlin (Dritter).

Vier Wochen lagen die letzten Spiele der Memmingerinnen zurück und für ECDC-Headcoach Jim Nagle ging es darum, wieder den Spielrhythmus zu finden. „Das Wochenende war extrem wichtig für uns“, meinte er nach den beiden Spielen. „Es ist von Drittel zu Drittel immer besser geworden.“   Die Mannheimerinnen, für die die Saison am Sonntag vorzeitig zu Ende ging, wollten unbedingt gegen den Tabellenführer punkten und gaben zu keiner Sekunde auf. Dennoch konnten die „Mad Dogs“ gegen die spielerische Überlegenheit der Maustädterinnen nur gelegentlich Nadelstiche setzen. An beiden Tagen erarbeiteten sich die Indians bis zur Mitte der Spielzeiten einen 4:0-Vorsprung. Am Samstag stand dann am Ende ein 6:1 (1:0/3:1/2:0) auf der Anzeigetafel, sonntags hieß es nach 60 Minuten 5:2 (2:0/2:1/1:1). Die erfolgreichsten Torschützinnen für die ECDC-Frauen am Wochenende waren Nara Elia und Theresa Knutson mit je drei Treffern.

Theresa Knutson wurde damit auch DFEL-Topscorerin der Saison 2025/26 mit 34 Punkten (19 Tore/15 Assists). Beste Torjägerin wurde Nara Elia mit 21 Treffern.

Fotos: Charly Perzl ©

 

21.02.26 / 19:30 Mad Dogs Mannheim – ECDC Memmingen Indians 1:6 (0:1/1:3/0:2)

Tore:

0:1 (12:44) Nicola Hadraschek (Antje Sabautzki, Andrea Lanzl)

0:2 (24:47) Jule Schiefer (Daria Gleissner)

0:3 (30:59) Theresa Knutson (Anna Rose, Julia Matejkova)

0:4 (32:33) Nara Elia (Jule Schiefer, Daria Gleissner) PP1

1:4 (36:36) M.Schrick (A.Stehpainski, S.Rossignol)

1:5 (50:34) Theresa Knutson (Anna Rose)

1:6 (52:01) Nicola Hadraschek (Nara Elia, Daria Gleissner)

 

Strafen: Mannheim 4 Min - Memmingen 4 Min

Zuschauer: 46

 

22.02.26 / 11:45 Mad Dogs Mannheim – ECDC Memmingen Indians 2:5 (0:2/1:2/1:1)

Tore:

0:1 (02:33) Nara Elia (Ronja Hark, Jule Schiefer)

0:2 (06:18) Anna Rose (Carina Strobel, Julia Matejkova)

0:3 (28:33) Nara Elia (Kristin Schmid) SH1

0:4 (30:16) Theresa Knutson (Zikmunda Mazancova)

1:4 (39:55) N. Zimmermann (L.Schmitz, M.Schrick)

2:4 (41:04) A. Wruble (L. Welcke)

2:5 (58:02) Nara Elia (Nicola Hadraschek, Ronja Hark)

 

Strafen: Mannheim 6 Min - Memmingen 10 Min

Zuschauer: 68

 

Termine für das Play-off Halbfinale:

Samstag, 28.02.26 17:15 Uhr ECDC Memmingen – ERC Ingolstadt

Sonntag, 01.03.26  TBA Uhr ERC Ingolstadt – ECDC Memmingen

Samstag, 07.03.26 17:15 Uhr ECDC Memmingen – ERC Ingolstadt

Sonntag, 08.03.26  TBA Uhr ERC Ingolstadt – ECDC Memmingen (*)

Samstag, 14.03.26 17:15 Uhr ECDC Memmingen – ERC Ingolstadt (*)

(*) falls notwendig

Ebenso wie in der vergangenen Saison geht es für die Eishockeyfrauen der Memmingen Indians zum Abschluss der blossom-ic DFEL-Hauptrunde zu den „Mad Dogs“ nach Mannheim. Für beide Teams geht es tabellarisch um nichts mehr. Während sich die ECDC-Frauen bereits Mitte Januar den Titel Hauptrundenmeister sichern konnten, haben die Mannheimerinnen keine Möglichkeit mehr, sich noch für die Play-offs zu qualifizieren. Für sie endet damit die Spielzeit 2025/26 am kommenden Sonntag.

Eine lange Olympiapause liegt hinter den Memmingerinnen. Das letzte gemeinsame Pflichtspiel bestritt das Team von ECDC Headcoach Jim Nagle Ende Januar mit einem 6:2-Erfolg beim ERC Ingolstadt. Er freut sich, jetzt wieder mit allen Spielerinnen trainieren zu können. „Die beiden Partien am Wochenende kommen genau richtig, um uns für die Play-offs einzuspielen“, meint der 48-Jährige. Die acht Memminger Olympiateilnehmerinnen dürften mit viel Selbstvertrauen zurück aus Mailand gekommen sein, haben sie doch mit der Frauen-Nationalmannschaft erstmals das Viertelfinale bei olympischen Winterspielen erreicht. „Wir sind sehr stolz auf unsere Olympionikinnen, sie haben wirklich ein tolles Turnier gespielt und nicht unerheblich zum positiven Abschneiden beigetragen“, so der sportliche Leiter der ECDC-Frauen, Peter Gemsjäger.

Für die Mannheimerinnen geht eine recht durchwachsene Saison zu Ende. Nur zwei Siege aus 22 Spielen konnten sie verbuchen und verpassten damit nach fünf Jahren erstmals wieder die Play-off-Runde. Zuletzt mussten sie dann auch noch auf ihre National-Verteidigerin Tabea Botthof verzichten. Sie verletzte sich beim Länderspiel Deutschland – Österreich Mitte Dezember in Memmingen schwer und sie verpasste dadurch auch die Olympiateilnahme. Jetzt steht Botthof wieder auf dem Eis, jedoch nicht mehr für die „Mad Dogs“. Sie wechselte vor Ende der Transferperiode zu den Frauen der Eisbären Juniors Berlin.

In ihren letzten beiden Spielen hatte Mannheim Ende Januar HK Budapest zu Gast. Mit 0:7 bzw. 1:9 hatten sie jedoch gegen den Tabellenzweiten der DFEL keine Chance.

Die einzige offene Entscheidung in der DFEL vor dem Play-off-Start fällt am Wochenende in Budapest, die Ingolstadt zu Gast haben. Die Oberbayern liegen auf Rang 4 und wären nach aktuellem Stand Gegner der Indians im Halbfinale. Sollten die Pantherinnen mindestens vier Punkte aus den beiden Spielen in Ungarns Hauptstadt entführen, würden sie Berlin noch von Rang 3 verdrängen.

Die Spieltermine  

21.02.2026 | 19:30 Uhr | Mad Dogs Mannheim – ECDC Memmingen Indians Frauen

22.02.2026 | 11:45 Uhr | Mad Dogs Mannheim – ECDC Memmingen Indians Frauen

Eine deutliche Leistungssteigerung im Vergleich zur Vorwoche zeigten die Frauen der Memmingen Indians in den beiden Duellen gegen den ERC Ingolstadt. Am Samstag gewannen die Allgäuerinnen 4:2 (1:1/0:0/3:1), am Sonntag gab es auswärts einen 6:2 (2:1/3:1/1:0) Erfolg.

ECDC-Headcoach Jim Nagle musste am Wochenende auf Nicola Hadraschek (krank), Victoria Butuzov (Spiel Stammverein) und Emily Echter (verletzt) verzichten, konnte aber dennoch auf drei komplette Formationen zurückgreifen.

Genau drei Minuten waren am Samstag gespielt, bis Jule Schiefer mit der 1:0-Führung für die Gastgeber zur Stelle war. Die „Pantherinnen“ hielten aber dagegen und ausgerechnet im Überzahlspiel der Indians nutzte Lore Baudrit ein Break zum Ausgleich (11. Min). Die ECDC-Frauen hatten in der Folge ein deutliches Chancenplus, mussten aber bei Kontern der Oberbayern immer hellwach bleiben.

Erst nach dem zweiten Seitenwechsel gab es wieder Tore zu sehen. Zuerst brachte Theresa Knutson den amtierenden Meister mit 2:1 in Führung (42. Minute). Drei Minuten später ließ Jule Schiefer mit ihrem zweiten Treffer des Tages Lisa Hemmerle im Kasten der Gäste keine Chance und es hieß 3:1. Nur eine Minute später verkürzte Anna-Lena Niewollik auf 3:2 (46. Minute). Alles klar für die Gastgeber machte dann Julia Matejkova gut vier Minuten vor Spielende.

Am Sonntag fand das Rückspiel in der Ingolstädter SATURN Arena statt. Anne Bartsch brachte die Indians in der 14. Spielminute in Führung, zwei Minuten später glichen die Gastgeber durch Antonio Lokelani aus. Eine Minute vor dem ersten Pausentee kam Kristin Schmid zu ihrem ersten Treffer für die Indians.

Im zweiten Abschnitt trafen Ronja Hark und zweimal Elia Nara für die Indians, für die Pantherinnen war Resi Wagner erfolgreich. Beim Stand von 5:2 für die Allgäuerinnen wurden letztmals die Seiten gewechselt.

Auch im Schlussabschnitt bestimmten die ECDC-Frauen das Geschehen auf dem Eis. Den einzigen Treffer zum 6:2-Endstand markierte Daria Gleissner sechs Minuten vor Spielende.

Mit 58 Punkten aus 22 Spielen liegen die Memmingerinnen mit 58 Punkten auf Platz 1 in der DFEL-Tabelle. Berlin ist nach den beiden Siegen über Mannheim Zweiter (24 Spiele / 34 Punkte). Budapest ist mit 20 Spielen und 32 Punkten Dritter und hat gute Chancen, sich am kommenden Wochenende in den beiden Nachholspielen gegen Mannheim Rang 2 zu sichern. Ingolstadt ist Vierter (22 Spiele / 30 Punkte) und muss nach der Olympiapause noch zu zwei Spielen nach Budapest reisen. Da wird sich vermutlich erst herausstellen, wer der Gegner der Indians im Play-off-Halbfinale ist.

 

ECDC Headcoach Jim Nagle: „Nach dem schwierigen Budapest-Wochenende haben wir eine deutliche Steigerung gezeigt und verdient sechs Punkte geholt.“

Peter Gemsjäger (sportlicher Leiter): „Die drei Wochen vor der Olympiapause waren nicht so ganz einfach für uns. Jetzt freuen wir uns aber mit unseren Spielerinnen, die nach Mailand fahren dürfen. Nach dem Break werden wir wieder voll angreifen, um bestmöglich in die Play-offs zu gehen.“

 

Fotos: Kirstin Hebold (C)

 

24.01.26 / 17:15 ECDC Memmingen Indians – ERC Ingolstadt 4:2 (0:0/0:2/0:0)

Tore:

1:0 (03:00) Schiefer Jule (Elia Nara)

1:1 (10:11) Baudrit Lore SH1

2:1 (41:05) Knutson Theresa (Strobel Carina, Matejkova Julia)

3:1 (44:12) Schiefer Jule (Schmid Kristin, Gleissner Daria)

3:2 (45:16) Niewollik Anna-Lena (Bogdanski Lilian)

4:2 (55:41) Matejkova Julia (Knutson Theresa, Gleissner Daria)

 

 

Strafen: Memmingen 8 Min, Ingolstadt 4 Min

Zuschauer: 132

 

25.01.26 / 13:00 ERC Ingolstadt – ECDC Memmingen (1:2/1:3/0:1)

Tore:

 

0:1 (13:57) Bartsch Anne (Schiefer Jule, Schmid Kristin)

1:1 (16:13) Lokelani Antonio

1:2 (18:57) Schmid Kristin (Schiefer Jule)

1:3 (20:23) Hark Ronja (Schmid Kristin, Schiefer Jule) PP1

1:4 (25:18) Elia Nara (Gleissner Daria, Schiefer Jule) SH1

2:4 (34:12) Wagner Resi (Baudrit Lore, Lokelani Antiono)

2:5 (38:50) Elia Nara (Schmid Kristin, Schiefer Jule)

2:6 (53:35) Gleissner Daria (Schmid Kristin, Lanzl Andrea)

 

Strafen: Ingolstadt / Memmingen je 10 Min

Zuschauer: 122

Zweimal geht es vor der Olympiapause für die ECDC-Frauen noch gegen den ERC Ingolstadt. Am Samstag (17.15 Uhr) empfangen die Memmingerinnen den oberbayerischen Rivalen in der heimischen ALPHA-COOLING-Arena. Tags darauf kommt es um 13.00 Uhr zum Rückspiel in der Ingolstädter SATURN-Arena.

Im bisherigen Saisonverlauf trafen die beiden bayerischen Vertreter in der DFEL-Fraueneishockey-Bundesliga bereits vier Mal aufeinander. Dreimal hatten die Indians die Nase vorn (3:0/3:1/2:1), einmal gewannen die „Pantherinnen“ mit 4:3 nach Verlängerung. Während bei den Allgäuerinnen Platz 1 in der Hauptrunde bereits seit 14 Tagen feststeht, ist beim Wochenendgegner zwischen Rang 2 und 4 noch alles möglich. Zuletzt gewannen die Oberbayern zweimal gegen Berlin und schoben sich auf Rang 3 vor.

Aktuell liegt Budapest auf Platz 2 (20 Spiele/32 Punkte) vor Ingolstadt (20/30) und Berlin (22/28). Da kommt dem Wochenende vor der 3-wöchigen Olympiapause eine vorentscheidende Bedeutung zu. Nach dem Break folgt am 21./22. Februar noch ein Doppelspieltag in der DFEL, eine Woche später starten die Playoffs.

Die Deutsche U18-Frauennationalmannschaft im italienischen Ritten den Wiederaufstieg in Top-Division geschafft.

Nach einem durchwachsenen Start in das Turnier mit einer 1:2 Niederlage gegen Frankreich in der Verlängerung gewannen die Deutschen Nachwuchsauswahl die folgenden vier Spiele gegen Dänemark (2:1), Italien (5:1), Japan (2:1) und Norwegen (2:0).

Mit im Kader der U18 Mannschaft standen vom ECDC Memmingen Emilija Birka, Victoria Butuzov, Sara Weichenhain sowie mit Alexandra Boico, Anabel Seyrer und Caylee Nagle drei weitere Spielerinnen, in der Saison 2024/25 im Kader der Indians standen und jetzt in Nordamerika eine Hockeyakademie besuchen. Verletzt absagen musste - wie berichtet - Hanna Weichenhain, die mittlerweile erfolgreich operiert worden ist.

Legende: Sara Weichenhain, Caylee Nagle, Anabel Seyrer, Victoria Butuzov, Emilija Birka, Alexandra Boico

Stimmen zum Turnier

Christian Künast, Vorstand Sport des DEB: „Uns geht es vor allem um die Entwicklung der Spielerinnen und die bestmögliche Vorbereitung auf das Niveau im Frauenbereich. Umso schöner ist es, wenn sich diese Entwicklung mit dem Aufstieg verbindet. Wir danken der Mannschaft, dem Trainerteam sowie dem gesamten Staff für ihren engagierten und professionellen Einsatz.“ 

U18-Frauen-Bundestrainer Sebastian Jones: „Nach einem etwas holprigen Start ist es der Mannschaft gelungen, sich im Verlauf des Turniers kontinuierlich zu steigern. Von Trainingseinheit zu Trainingseinheit und von Spiel zu Spiel haben wir unsere Struktur stabilisiert und unseren Prozess konsequent umgesetzt. Das Team hat geduldig gespielt, viel Scheibenbesitz gehabt und zahlreiche Chancen kreiert, auch wenn die Effizienz im Abschluss nicht immer gegeben war. Entscheidend war das durchgängige leidenschaftliche Engagement der Spielerinnen sowie des gesamten Umfelds, während der Vorbereitungszeit sowie über die komplette Turnierdauer hinweg. Der Aufstieg ist das Ergebnis dieser gemeinsamen und nachhaltigen Entwicklung.“

Quelle: DEB

Foto: ECDC ©

 

Legende: Sara Weichenhain, Caylee Nagle, Anabel Seyrer, Victoria Butuzov, Emilija Birka, Alexandra Boico

 

Beim zweiten Auftritt der ECDC-Frauen in Budapest in der laufenden DFEL-Saison teilten sich die Indians die Punkte mit den Gastgebern. Am Samstag gewannen die Memmingerinnen mit 2:0 (0:0/2:0/0:0). Einen Tag später unterlagen sie 5:8 (2:4/1:2/2:2). Auf die Platzierung in der Tabelle hatten die Spiele keine Bedeutung mehr für die Allgäuerinnen, sie hatten Platz 1 in der Hauptrunde bereits seit vergangener Woche gesichert.

Die Frauen vom HK Budapest mussten in beiden Spielen auf ihre gesperrte Stammtorhüterin Zsofia Toth verzichten. So stand bei den Gastgebern Helga Milibak zwischen den Pfosten, bei den Memmingerinnen Chiara Schultes. Die Ungarinnen machten von Beginn an mächtig Druck und versuchten so, die Indians weit von der eigenen Zone entfernt zu halten. Die Memminger Torfrau hatte jede Menge zu tun, hielt ihren Kasten aber sauber. Die Allgäuerinnen ihrerseits konnten aus den eigenen Chancen in den ersten zwanzig Minuten ebenfalls kein Kapital schlagen.

Nach dem ersten Seitenwechsel drückte Budapest auf den Führungstreffer, doch der fiel in der 26. Minute auf der anderen Seite durch Nicola Hadraschek. Budapest blieb brandgefährlich und erspielte sich erneut ein Chancenplus. Doch die Indians-Torjägerin Theresa Knutson erhöhte immer noch im zweiten Drittel auf 2:0 für ihre Farben (35.).

In den letzten zwanzig Minuten wurde die Begegnung, bedingt durch einige Hinausstellungen, zerfahrener. Im Brennpunkt stand immer wieder ECDC-Torfrau Chiara Schultes, die ihr ganzes Können aufbieten musste, um einen Gegentreffer zu verhindern. Am Ende hatten die Indians es der 20-jährigen zu verdanken, die trotz 39 Schussversuchen Budapests kein Gegentor zuließ und so den Memmingerinnen den Sieg sicherte.

Am Sonntag begann bei den Indians Lena Falkenberger im Tor, ansonsten blieben die Formationen der beiden Teams unverändert. Diesmal machten die Gastgeber Ernst, und nach sieben Minuten lagen die Budapesterinnen bereits mit 0:3 in Front. Zwei Minuten später verkürzte Anna Rose zum 1:3. Das 1:4 der Gastgeber (12. Min.) beantwortete Julia Matejkova für die ECDC-Frauen vier Minuten später. Mit 2:4 ging es dann erstmals in die Kabinen. Nach dem 2:5 von Budapest (26.) wechselte Indians-Headcoach Jim Nagle seine Torfrau und brachte wie schon am Vortag Chiara Schultes. Nicht einmal 30 Sekunden später verkürzte Nara Elia auf 3:5. Exakt zur Halbzeit der Partie musste dann auch Schultes zum ersten Mal am Wochenende hinter sich greifen und es hieß 3:6.

Das muntere Toreschießen ging dann auch im Schlussabschnitt weiter. Zuerst erhöhte Budapest auf 3:7 (45.), ehe Nara Elia (47.) und Theresa Knutson (57.) auf 5:7 verkürzen konnten. Als die Memmingerinnen dann gut drei Minuten vor Ende ihre Torfrau zugunsten einer sechsten Feldspielerin vom Eis nahmen, fand ein Befreiungsschlag der Gastgeber den Weg ins verwaiste Indians-Tor zum 5:8-Endstand.

Am letzten Wochenende vor den olympischen Winterspielen treffen die Maustädterinnen in Hin- und Rückspiel auf den ERC Ingolstadt.

ECDC-Headcoach Jim Nagle: „Es war sicherlich nicht unser bestes Wochenende. Die Gewissheit, schon frühzeitig Platz 1 in der Liga gesichert zu haben, war vielleicht ausschlaggebend, dass wir nicht das Hockey gespielt haben, was wir eigentlich können.“

 

Fotos: Charlie Perzl ©

17.01.26 / 17:10 HK Budapest -  ECDC Memmingen Indians 0:2 (0:0/0:2/0:0)

Tore:

0:1 (25:13) Hadraschek Nicola (Strobel Carina, Knutson Theresa)

0:2 (34:31) Knutson Theresa (Rose Anna)

 

 

Strafen: Budapest, Memmingen je 10 Min

Zuschauer: 43

 

18.01.26 / 12:15 HK Budapest -  ECDC Memmingen Indians 8:5 (4:2/2:1/2:2)

Tore:

1:0 (01:01) Standborg (Marton, Huszak)

2:0 (04:12) Seregely (Stenslie)

3:0 (06:15) Dabasi (Seregely)

3:1 (08:53) Rose Anna (Knutson Theresa, Matejkova Julia)

4:1 (11:35) Gergeley (Feher)

4:2 (15:41) Matejkova Julia (Knotson Theresa, Rose Anna)

5:2 (25:10) Stenslie (Szelenyi)

5:3 (25:37) Elia Nara (Hadraschek Nicola, Schiefer Jule)

6:3 (30:00) Kiss-Simon (Szelenyi)

7:3 (44:21) Seregely

7:4 (46:17) Elia Nara (Hadraschek Nicola, Strobel Carina)

7:5 (56:06) Knutson Theresa (Gleissner Daria)

8:5 (56:32) Dabasi (Stenslie) EN

 

 

Strafen: Budapest 2 Min, Memmingen 10 Min

Zuschauer: 46

 

 

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