Mit 2:1 (0:0/2:0/0:1) und 4:1 (2:0/0:0/2:1) konnten die Frauen der Memminger Indians beide Spiele beim Tabellenzweiten Mannheim für sich entscheiden. Damit überholten die Memmingerinnen  Ingolstadt und liegen jetzt auf Rang drei, nur einen Punkt hinter den Mad Dogs.

In schicken neuen Weihnachtstrikots zeigten sich  die Memmingerinnen am Samstagabend von der ersten Minute an hellwach. Um sich für die Play-Offs zu qualifizieren mussten Punkte in Mannheim her. Mit aggressivem und konsequentem Forechecking bestimmten sie die Partie und die Mad Dogs konnten sich bei ihrer starken Torhüterin Jessica Ekrt bedanken, dass das erste Drittel torlos blieb. Mit Mittelabschnitt war dann der Bann gebrochen. Sonja Weidenfelder (27. Min) und Laura Kluge (35.) sorgten für die 2:0 Führung der Allgäuerinnen.

Dass die Mannheimerinnen sich nicht geschlagen geben wollten war klar, und die Hartnäckigkeit machte sich auch bezahlt. Beim Spiel vier gegen vier verkürzte Luisa Welcke zehn Minuten vor Schluss auf 2:1 aus Sicht der Indians. Bei diesem Resultat blieb es dann auch und die ersten drei Punkte des Wochenende waren unter Dach und Fach.

Sonntag Mittag kam es in der Mannheimer SAP Arena es zur zweiten Auflage der Partie. Die Memmingerinnen brauchten ein paar Minuten, um wieder zu ihrem Spiel zu finden. Diesmal fielen die Treffer schon im ersten Abschnitt. Erneut war es Sonja Weidenfelder, die ihr Team in Führung brachte (10. Min). Noch vor dem ersten Seitenwechsel überraschte die bärenstarke Laura Kluge Mannheims Torfrau Jessica Ekrt mit einem Bauerntrick und erhöhte auf 2:0 (18.). Im Mitteldrittel mussten die Indians einige brenzlige Situationen überstehen und konnten einen Gegentreffer verhindern. In der 44. Minute durfte sich dann ECDC Neuzugang Mariah Hinds über ihren ersten Treffer für die Indians freuen. Mannheim gab sich aber nicht geschlagen und stellte nur 12 Sekunden später durch Lola Liang den alten 2-Tore Abstand wieder her. Die Entscheidung zugunsten der Allgäuerinnen gelang 10 Minuten vor dem Ende Anne Bartsch mit dem 4:1 Endstand.

In der Tabelle haben die Indians damit deutlich aufgeholt. Souveräner Erster ist Planegg mit 36 Punkten (12 Spiele), dahinter folgt Mannheim mit 27 Punkten (14 Spiele). Nur einen Punkt dahinter Memmingen (ebenfalls 14 Spiele). Der Vorsprung auf einen „Nicht Play-Off“ Platz beträgt bereits 12 Punkte.

Am kommenden Wochenende haben die Memmingerinnen spielfrei. Danach stehen zwei Spiele gegen Spitzenreiter Planegg auf dem Programm.

Waldemar Dietrich: „Wir haben am Wochenende sehr gut in der Defensive gestanden und mit unserer Torhüterin Saskia Serbest einen starken Rückhalt. Nur zwei Gegentore in 120 Minuten waren die Grundlage zum Erfolg.“

 Fotocredits: Marcel Tschamke Fotografie ©

 

28.11.2021 / 19:30 Mad Dogs Mannheim  - ECDC Memmingen Indians 1:2 (0:0/0:2/1:0)

Tore:

0:1 (26:39) Sonja Weidenfelder (Marina Swikull, Laura Kluge)
0:2 (34:51) Laura Kluge (Sonja Weidenfelder, Antje Sabautzki)
1:2 (49:27) Lilli Welcke (Luisa Welcke)

29.11.2021 / 11:45 Mad Dogs Mannheim  - ECDC Memmingen Indians 1:4 (0:2/0:0/1:2)

Tore:

0:1 (09:26) Sonja Weidenfelder (Marina Swikull, Laura Kluge)
0:2 (17:29) Laura Kluge
0:3 (43:03) Mariah Hinds
1:3 (43:15) Lola Liang (Brook Bonsteel, Laura Lundblad)
1:4 (49:47) Anne Bartsch

Strafen:
Mannheim 4 Min - Memmingen 4 Min

Es spielten:  Saskia Serbest (60:00), Julia Becker / Mandy Dibowski, Ronja Hark, Lena Kartheininger, Mariah Hinds, Charlott Schaffrath / Antje Sabautzki, Luisa Bottner, Laura Kluge, Sonja Weidenfelder, Anne Bartsch, Marina Swikull, Anna Rose, Katharina Häckelsmiller, Kassandra Roache

 

Zwei schwere Auswärtsaufgaben warten auf die Frauen der Memminger Indians am Wochenende. Am Samstag (19:30 Uhr) und Sonntag (11:45 Uhr) geht es in der Mannheimer SAP Arena gegen den Tabellenzweiten, die „Mad Dogs“.

Die Mannheimer Eishockeyfrauen spielen die bislang stärkste Saison ihrer Karriere. In bislang zwölf Partien konnten die Quadratestädter neun Siege erzielen und kassierten nur drei Niederlagen, so beim Ligaprimus Planegg (1:2 bz 0:2) und in Ingolstadt (2:5). Mit 27 Punkten nach den zwölf Spielen – genau der Halbzeit in der DFEL – liegen die Mannheimerinnen auf Rang zwei, neun Punkte hinter Planegg (36 Punkte) und vier Zähler vor dem Dritten Ingolstadt (23). Die Indians sind Vierter mit 20 Punkten.

Brandgefährlich sind beim Wochenendgegner die Stürmerinnen Luisa Welke (11 Spiele/9 Tore/9 Assist), Lilli Welke (10/12/4) und Brook Bonsteel (12/4/13). Aber auch auf der Torhüterposition sind die Mad Dogs mit der Österreichischen Nationaltorhüterin Jessica Ekrt exzellent besetzt.

Die Favoritenrolle liegt daher in dieser Saison bei Mannheim, auch wenn seit der Verpflichtung des neuen Trainers Waldemar Dietrich bei den Memmingerinnen so etwas wie Aufbruchstimmung im Team zu verspüren ist. Es wird jedoch sicherlich noch eine Weile dauern, bis die Allgäuerinnen die Spielidee ihres neuen Übungsleiter verinnerlicht haben.

Fotocredits: Alwin Zwibel (C)

Mit ihrem neuen Headcoach Waldemar Dietrich erarbeiteten sich die Frauen der Memminger Indians am Wochenende eine Punkteteilung gegen einen der Meisterschaftsfavoriten, Ingolstadt. Einer 1:5 Heimniederlage am Samstag ließen die Allgäuerinnen einen 3:1 Auswärtserfolg in der Ingolstädter Saturn Arena folgen.

Im Indians Kader fehlten neben den Dauerausfällen Daria Gleißner, Carina Strobel und Andrea Lanzl auch die Erkrankten Marina Swikull und Nadine Schattner. In einer intensiven Trainingswoche gab es viele Dinge zu besprechen und zu üben, dazu kam die Integration der neuen Kanadierin Mariah Hinds. Da war es nicht unbedingt verwunderlich, dass der Auftakt in das Match gegen Ingolstadt nicht gerade optimal verlief. Die Oberbayern nutzen gleich die erste Überzahlsituation nach knapp drei Minuten zur Führung. Gegen den abgefälschten Schuss von Tanja Eisenschmid hatte Saskia Serbest keine Chance. Vier Minuten später hatten die Indians Überzahl, doch die Ingolstädter schlossen einen Break zum 0:2 ab. Nach dem ersten Seitenwechsel nutzte Luisa Bottner einen Abwehrfehler der Pantherinnen zum 1:2 Anschlusstreffer. Die spielentscheidenden Szenen dann Ende des Mitteldrittels. Sowohl beim Ingolstädter 1:3 (35. Min) als auch beim 1:4 (37.) entschied der Schiedsrichter auf Treffer für die Oberbayern, obwohl die Scheibe aus Sicht der Memmingerinnen beide Male von der Querlatte zurück ins Feld prallte. Von diesem Rückschlag erholten sich die Indians nicht mehr, der letzte Treffer der Gäste zum 1:5 (50.) war dann ohne Bedeutung.

Am Sonntag wollten die Memmingerinnen dann unbedingt Punkte mit nach Hause nehmen. Ronja Hark bediente mit einem Steilpass an die blaue Linie Kassandra Roache die sich nicht zweimal bitten ließ und Dominique Quint zum 1:0 überwand (10. Min). Vier Minuten später war eine Strafe gegen Ingolstadt angezeigt, Saskia Serbest hatte den Kasten bereits zugunsten einer sechsten Feldspielerin verlassen. Schön von Laura Kluge in Szene gesetzt gelang Ronja Hark aus dem Slot ihr erster DFEL Treffer für die Memminger Indians. Kurz vor dem ersten Seitenwechsel dann sogar das 3:0 für die Allgäuerinnen. Erneut war Laura Kluge die Vorlagengeberin, diesmal war ihre Sturmpartnerin Sonja Weidenfelder erfolgreich. Im weiteren Spielverlauf ließen die Indians nicht mehr viel vor dem eigenen Kasten anbrennen und waren dem 4:0 oft näher als die Oberbayern dem Anschlusstreffer. Nachdem die Gastgeber zehn Minuten vor Schluss auf zwei Reihen umgestellt hatten, gelang Celina Haider zwar das 3:1 (51. Min), aber die Memmingerinnen blieben ihrem Konzept treu und brachten die restlichen neun Minuten souverän über die Zeit.

 

Am kommenden Wochenende müssen die Memmingerinnen zu zwei Auswärtsspielen beim Tabellenzweiten Mannheim antreten.

Stimme zum Spiel:

Waldemar Dietrich (Headcoach): „Am Samstag sind wir schlecht ins Spiel gestartet, konnten aber dann auf 1:2 verkürzen. Die Treffer drei und vier waren aus unserer Sicht irregulär, aber damit war das Spiel entschieden. Ingolstadt hatte aber dennoch verdient gewonnen.
Am Sonntag haben wir einen sehr guten Start erwischt und im ersten Drittel einen 3:0 Vorsprung herausgespielt. Unser Team war wesentlich frischer als am Tag zuvor. Wir haben dann wenig zugelassen und dank einer sehr starken geschlossen Mannschaftsleistung die drei Punkte verdient mit nach Hause genommen.“

Fotocredits: Alwin Zwibel

 

20.11.2021 / 17:15 ECDC Memmingen Indians – ERC Ingolstadt 1:5 (0:2/1:2/0:1)

Tore:

0:1 (02:43) Tanja Eisenschmid (Lena Düsterhöft) PP1
0:2 (06:04) Franziska Brendel (Tanja Eisenschmid, Nicola Eisenschmid) SH1
1:2 (22:59) Luisa Bottner
1:3 (34:55) Bernadette Karpf (Celina Haider)
1:4 (36:03) Jule Schiefer (Tanja Eisenschmid)
1:5 (49:28) Bernadette Karpf

Strafen:
Memmingen 10 Min – Ingolstadt  10 Min

Zuschauer: 114

 

21.11.2021 / 17:00 ERC Ingolstadt - ECDC Memmingen Indians 1:3 (0:3/0:0/1:0)

Tore:

0:1 (09:16) Kassandra Roache (Ronja Hark) PP1
0:2 (13:51) Ronja Hark (Laura Kluge, Sonja Weidenfelder)
0:3 (19:21) Sonja Weidenfelder (Laura Kluge)
1:3 (50:54) Calina Haider (Ann-Kathrin Voog)

Strafen:
Ingolstadt 2 Min - Memmingen 8 Min

Zuschauer: 305

Es spielten:  Saskia Serbest (60:00), Julia Becker / Mandy Dibowski, Ronja Hark, Lena Kartheininger, Mariah Hinds, Anna-Lena Niewollik / Antje Sabautzki, Luisa Bottner, Laura Kluge, Sonja Weidenfelder, Anne Bartsch, Charlott Schaffrath, Anna Rose, Katharina Häckelsmiller, Kassandra Roache

 

Drei Wochen nach den letzten Meisterschaftsspielen gegen die Kölner Haie geht es am kommenden Wochenende erneut um Punkte in der DFEL. Mit den Panthern aus Ingolstadt treffen die Indians Frauen auf einen Meisterschaftsfavoriten, der momentan Dritter in der Tabelle ist. Am Samstag um 17:15 Uhr findet das erste Aufeinandertreffen in der Memminger Eissporthalle statt, einen Tag später kommt es um 17:00 Uhr zum Rückspiel in der Ingolstädter Saturn Arena.

Ereignisreiche Wochen liegen hinter den Memminger Eishockeyfrauen und das, ohne selbst gespielt zu haben. Zunächst fand das Olympiaqualifikationsturnier der Frauen-Nationalmannschaft in Füssen statt. Leider konnte die Auswahl des DEB das Ticket für Peking 2022 aufgrund einer Niederlage im Auftaktmatch gegen Österreich nicht lösen. Eine herbe Enttäuschung nicht nur für die Nationalspielerinnen im Indians Kader, die diese erst einmal verdauen müssen. Anfang der Woche gaben die Verantwortlichen der Memmingerinnen dann bekannt, dass man sich wegen inhaltlicher Differenzen vom bisherigen Coach Georg Taferner in beiderseitigem Einvernehmen getrennt hat. Nachfolger wird ein „alter Bekannter“ in Memmingen, der 47-jährige Waldemar Dietrich, der zuletzt die Bayernliga Senioren in Königsbrunn trainiert hat. Schließlich haben sich die Indians noch mit der 22-jährigen Kanadierin Mariah Hinds verstärkt, die zuletzt Abwehrchefin bei der Ryerson Universität in Ontario war. Ausschlaggebend dafür die prekäre Lage in der Indians Hintermannschaft, in der immer noch die beiden Stammverteidigerinnen Daria Gleißner und Carina Strobel sehnlich vermisst werden.

Mit dem ERC Ingolstadt treffen die Memmingerinnen auf den direkten Tabellennachbarn. Die Panther haben bislang 20 Punkte aus 10 Spielen gesammelt, die Indians 17 Zähler aus ebenso vielen Spielen. Zuletzt unterlag Ingolstadt gegen Meister Planegg mit 0:3 bzw. 1:5. Beide Teams trafen zum Saisonauftakt Ende September schon einmal aufeinander. Damals gab es für die stark ersatzgeschwächten Allgäuerinnen zuhause eine 2:4 Niederlage, einen Tag später erkämpften sie sich in Ingolstadt ein 2:2 nach 60 Minuten und mussten sich erst in der Overtime geschlagen geben.

Am kommenden Wochenende hat sich die personelle Lage zwar etwas verbessert, von einer kompletten Besetzung können die Memmingerinnen allerdings auch in den kommenden Wochen nur träumen.

Ab sofort gilt für alle Spiele am Hühnerberg die 2G-Regelung sowie eine FFP2-Maskenpflicht. Die Maske muss im gesamten Stadion, auch auf den jeweiligen Plätzen, getragen werden und darf nur zum Verzehr von Speisen und Getränken abgenommen werden. Zutritt erhalten nur Personen, die einen gültigen Nachweis (2G = geimpft oder genesen) vorlegen können. Dies gilt nicht für Schüler unter 12 Jahren (gültiger Ausweis/Schülerausweis muss vorgelegt werden). Kinder unter 6 Jahren sind von der 2G Regel generell ausgenommen. Auf Abstandsregelungen wird weiterhin verzichtet

Fotocredits: Alwin Zwibel ©

Nicht den Hauch einer Chance ließen die Frauen der Memminger Indians den Kölner Haien am Wochenende. Am Samstag bezwangen sie die Domstädterinnen mit 7:0 (1:0/4:0/2:0), einen Tag später lautete das Endresultat 12:0 (4:0/4:0/4:0).

Sorgen bereitete den Verantwortlichen der Indians vor dem Wochenende vor allem die personelle Situation in der Abwehr.  Neben den Langzeit Ausfällen von Carina Strobel und Daria Gleissner musste auch Lena Kartheininger krankheitsbedingt für die Wochenendpartien absagen. Ihren Part in der Abwehr übernahm am Samstag die Kanadierin Kassandra Roache. Im Angriff durften sich die Indians dagegen über die Rückkehr von U18 Nationalspielerin Katharina Häckelsmiller freuen, so dass nach langer Zeit wieder einmal drei komplette Reihen auf dem Spielbericht standen.

Auch die Gäste vom Rhein konnten nicht aus dem Vollen schöpfen und mussten neben der gesperrten Alyssa Hulst unter anderem auf ihre Topscorerin Valerie Offermann verzichten. Die Allgäuerinnen legten los wie die Feuerwehr und schnürten die Haie von der ersten Minute an in deren eigenem Drittel ein. Den ersten Treffer des Abends markierte Katharina Häckelsmiller nach fünf Minuten. Die Gäste wehrten sich heftig gegen den Sturmlauf der Indians und retteten sich dank einer starken Torfrau, Carolin Walz in die erste Pause. Dann erhöhten die Memmingerinnen den Druck nochmals und schraubten das Ergebnis durch Anne Bartsch (22. Min), Anna-Lena Niewollik (24.) und Savannah Rennie (27.) binnen fünf Minuten auf 4:0 in die Höhe. Nach einer Kölner Auszeit boten die Haie eine Zeit lang mehr Gegenwehr, doch Saskia Serbest im Indians Tor lies keinen Gegentreffer zu. Mit dem 5:0 durch Savannah Rennie ließen dann die Kräfte der Gäste deutlich nach. Die Maustädterinnen dominierten auch das Schlussdrittel und schraubten das Resultat durch Marina Swikull (42.) und nochmals Savannah Rennie (53.) auf 7:0 in die Höhe.

Die Allgäuerinnen machten am Sonntag genau da weiter, wo sie am Samstagabend aufgehört hatten. Angriffswelle um Angriffswelle rollte auf das Kölner Tor zu, das diesmal von Anahit Gazarian gehütet wurde. Aber auch sie war machtlos gegen die in Torlaune gekommenen Memmingerinnen. Mit teilweise sehenswert heraus gespielten Treffern konnten die Indians jedes Drittel mit 4:0 für sich entscheiden. Die Memminger Treffer erzielten Savannah Rennie (5) Anne Bartsch (3), Laura Kluge, Kassandra Roache, Charlott Schaffrath und Marina Swikull.

In den kommenden beiden Wochen ruht der Spielbetrieb in der Frauenbundesliga. Der ganze Fokus gilt der Olympiaqualifikation der Frauen Nationalmannschaft vom 11.-14. November, bei der die Indians durch die Stürmerinnen Laura Kluge, Sonja Weidenfelder und Anne Bartsch sowie Torhüterin Jenny Harß vertreten werden.

Erst am 20./21.11. geht es für die Memmingerinnen in der höchsten deutschen Spielklasse gegen den ERC Ingolstadt wieder um Punkte.

 

30.10.2021 / 17:15 ECDC Memmingen Indians – Kölner EC 7:0 (1:0/4:0/2:0)

Tore:

1:0 (04:13) Katharina Häckelsmiller (Anne Bartsch, Marina Swikull)
2:0 (21:11) Anne Bartsch (Katharina Häckelsmiller)
3:0 (23:58) Anna-Lena Niewollik (Ronja Hark, Sonja Weidenfelder)
4:0 (26:58) Savannah Rennie (Laura Kluge, Ronja Hark)
5:0 (35:32) Savannah Rennie (Laura Kluge)
6:0 (41:17) Marina Swikull (Katharina Häckelsmiller)
7:0 (52:59) Savannah Rennie (Laura Kluge, Ronja Hark)

Strafen: Memmingen 2 Min – Köln 0 Min

Zuschauer: 70

Es spielten:  Saskia Serbest (60:00), Carina Bartsch / Kassandra Roache, Mandy Dibowski, Ronja Hark, Nadine Schattner, Anna-Lena Niewollik / Antje Sabautzki, Luisa Bottner, Laura Kluge, Sonja Weidenfelder, Anne Bartsch, Savannah Rennie, Charlott Schaffrath, Anna Rose, Katharina Häckelsmiller

 

 

31.10.2021 / 12:15 ECDC Memmingen Indians – Kölner EC 12:0 (4:0/4:0/4:0)

Tore:

1:0 (02:36) Savannah Rennie (Sonja Weidenfelder, Anna-Lena Niewollik)
2:0 (05:23) Laura Kluge (Savannah Rennie, Sonja Weidenfelder)
3:0 (07:12) Savannah Rennie
4:0 (12:27) Savannah Rennie (Laura Kluge, Sonja Weidenfelder)
5:0 (21:59) Anne Bartsch (Mandy Dibowski, Katharina Häckelsmiller)
6:0 (29:17) Anne Bartsch (Marina Swikull, Katharina Häckelsmiller)
7:0 (38:54) Charlott Schaffrath (Marina Swikull, Anne Bartsch)
8:0 (39:26) Savannah Rennie (Sonja Weidenfelder, Laura Kluge)
9:0 (42:46) Kassandra Roache (Nadine Schattner, Antje Sabautzki)
10:0 (43:50) Savannah Rennie (Sonja Weidenfelder, Laura Kluge)
11:0 (46:34) Anne Bartsch (Marina Swikull, Katharina Häckelsmiller)
12:0 (46:48) Marina Swikull (Katharina Häckelsmiller, Anner Bartsch)

Strafen: Memmingen 4 Min – Köln 10 Min

Zuschauer: 57

Es spielten:  Saskia Serbest (29:17), Julia Becker (30:43)/ Mandy Dibowski, Ronja Hark, Nadine Schattner, Anna-Lena Niewollik / Antje Sabautzki, Luisa Bottner, Laura Kluge, Sonja Weidenfelder, Anne Bartsch, Savannah Rennie, Charlott Schaffrath, Kassandra Roache, Katharina Häckelsmiller

 

Am kommenden Wochenende empfangen die Frauen der Memminger Indians die Frauenmannschaft der Kölner Haie am heimischen Hühnerberg. Die Spiele beginnen am Samstag um 17:15 Uhr und am Sonntag um 12:15 Uhr.

Während die Indians zuletzt vier von sechs möglichen Punkten aus der Bundeshauptstadt entführen konnten, verlief das letzte Wochenende für die Haie noch etwas besser. In zwei Partien gegen den EC Bergkamen sicherten sie sich die ersten fünf Zähler der Saison. Am Samstag gelang den Kölnerinnen ein 3:1 Erfolg in Bergkamen, einen Tag später sicherten sie sich im Penaltyschießen im eigenen Stadion zwei Punkte gegen denselben Gegner. Gewarnt sein dürften die Indians Frauen spätestens nach den beiden sehr knappen 2:3 Niederlagen der Haie Frauen gegen Berlin. Topscorer in Reihen der Rheinländerinnen sind Valerie Offermann (4 Tore / 4 Assists), die US Amerikanerin Alyssa Hulst (3/3), Naemi Bär (3/2) und Christina Schwamborn (3/1). Dazu ist Köln mit Anahit Gazarian und der Ex-Berlinerin Carolin Walz stark besetzt.

Unverändert ist weiterhin die angespannte personelle Lage im Kader der Allgäuerinnen. Neben den bekannten Langzeitausfällen hat nach dem Berlin Wochenende eine Erkältungswelle dafür gesorgt, dass unter der Woche nur mit dezimiertem Personal trainiert werden konnte.

Allen Widrigkeiten zum Trotz ist die Zielsetzung für die Memmingerinnen klar: sechs weitere Punkte sollen am Wochenende eingefahren werden.

Bei den Heimspielen der Indians Frauenmannschaft gilt für Zuschauer ab sofort die 3G PLUS Regelung. Zutritt ist nur für geimpfte, genesene oder getestete Personen möglich. Als Test ist nur ein PCR Test zugelassen, wobei Schüler mit Nachweis als getestet gelten. Dafür besteht im Zuschauerbereich der Halle keine Maskenpflicht mehr.

Fotocredits: Alwin Zwibel (C)

Vier Punkte nahmen die Frauen der Memminger Indians von ihrem Gastspiel bei den Eisbären Berlin mit nach Hause. Am Samstag gab es einen Zähler bei der 3:4 Niederlage nach Penaltyschießen, einen Tag später gewannen die Allgäuerinnen in der regulären Spielzeit mit 2:1 und sicherten sich drei weitere Punkte.

Am Samstagabend ließen beide Abwehrreihen in einem schnellen Spiel zunächst nur wenige Chancen zu. In der 16.Minute brachte dann Emily Nix Berlin mit einem verdeckten und abgefälschten Schuss in Führung. Die Indians erhöhten den Druck im zweiten Abschnitt und Berlins Torfrau Lilly Günther hatte alle Hände voll tun. Mitten in der Memminger Druckphase dann das 2:0 der Eisbären. In Unterzahl konnte sich Emily Nix den Puck in der neutralen Zone erkämpfen und ging alleine durch. Nur 25 Sekunden später konnten die Indians erstmals jubeln. Kaum waren die Eisbären komplett, konnte Savannah Rennie auf 2:1 verkürzen.

Wie erwartet wurde im letzten Drittel von beiden Teams alles gegeben. Memmingen gelang nach 42 Minuten der Ausgleich. Sonja Weidenfelder wurde vor dem Tor angespielt und konnte zum 2:2 verwandeln. Doch die Eisbären schlugen zurück. Wieder war es Emily Nix, die zur 3:2 Führung traf und wieder war es ein Alleingang. So stand es nach 46 Minuten 3:2. Fünf Minuten vor dem Ende hatten die Eisbären Glück, als ein Schuss von Anne Bartsch nur am Pfosten landete. 167 Sekunden vor dem Ende gelang den Allgäuerinnen der erneute Ausgleich. Per Nachschuss war Savannah Rennie erfolgreich. Mit diesem Ergebnis endete die reguläre Spielzeit und so gab es eine Verlängerung.

Ein Treffer gelang hier beiden Teams nicht; so musste ein Penaltyschießen über den Zusatzpunkt entscheiden. Den sicherte schließlich Annabella Sterzik den Eisbären.

Am Sonntag Nachmittag standen sich beide Teams erneut gegenüber. Memmingen agierte noch konzentrierter als am Vortag und lies fast keine Chancen vor dem, erneut von Saskia Serbest gehüteten Tor zu. Trotz einer spielerischen Überlegenheit dauerte es bis zur 27. Spielminute, bis Kassandra Roache die Gäste mit 0:1 in Führung brachte. Sechs Minuten später war Sonja Weidenfelder zur Stelle und die Indians gingen mit einer zwei Tore Führung in die letzte Pause.

Als die Allgäuerinnen Mitte des letzten Drittels kurz hintereinander zwei Strafzeiten aufgebrummt bekamen, ließen sich die Eisbären die Chance nicht entgehen und Eva Reynolds verkürzte auf 1:2 (51. Min). Mit viel Einsatz überstanden die Memmingerinnen die Schlussphase und sicherten sich die drei Punkte.

Ein ausgesprochen wichtiges Wochenende gegen einen direkten Konkurrenten im Kampf um den Einzug in die Playoffs endete so mit einem Vorteil für die Indians, die sich vier von sechs möglichen Punkten sichern konnten. Die Memmingerinnen liegen nach 8 Spielen mit 11 Punkten weiter auf Rang vier, einen Platz vor Berlin (10 Spiele/ 8 Punkte).

Weiter geht es am kommenden Wochenende wenn die Frauen der Kölner Haie zu zwei Gastspielen an den Memminger Hühnerberg kommen.

Stimmen zum Spiel:

Georg Taferner (Headcaoch): „Aufgrund der disziplinierten taktischen und kämpferischen Leistung konnten wir verdient 4 Punkten aus Berlin mitnehmen.“

Kassandra Roache (Stürmerin): „Wir haben das ganze Wochenende gut gekämpft. Leider konnten wir aus unseren zahlreichen Möglichkeiten am Samstag nicht mehr Kapital schlagen. Am Sonntag waren wir dann sehr darauf fokusiert, drei Punkte mit nach Hause zu nehmen und haben eine gute Partie abgeliefert.

23.10.2021 / 19:00 Eisbären Berlin - ECDC Memmingen Indians 4:3 (1:0/1:1/1:2/0:0/1:0)

Tore:
1:0 (15:42) Emily Nix;
2:0 (33:16) Emily Nix SH1;

2:1 (33:41) Savannah Rennie (Sonja Weidenfelder, Laura Kluge);
2:2 (42:20) Sonja Weidenfelder (Laura Kluge);
3:2 (45:52) Emily Nix;
3:3 (57:13) Savannah Rennie (Laura Kluge);
4:3 (65:00) Annabella Sterzik PS;

Strafen: Berlin 8 Min - Memmingen 6 Min

 

24.10.2021 / 13:00 Eisbären Berlin - ECDC Memmingen Indians 1:2 (0:0/0:2/1:0)

Tore:
0:1 (26:26) Kassandra Roache

0:2 (32:53) Sonja Weidenfelder (Kassandra Roache) PP1
1:2 (50:23) Ava Reynolds PP2


Strafen:
Berlin 12 Min - Memmingen 10 Min

Es spielten:  Saskia Serbest (65:00), Carina Bartsch(Sa.), Julia Becker (So.)/ Mandy Dibowski, Lena Kartheininger, Ronja Hark, Nadine Schattner, Anna-Lena Niewollik / Antje Sabautzki, Luisa Bottner, Kassandra Roache, Laura Kluge, Sonja Weidenfelder, Anne Bartsch, Savannah Rennie, Charlott Schaffrath, Anne Bartsch

 

Die weiteste Auswärtsfahrt der Saison steht bei den Frauen der Memminger Indians am Wochenende auf dem Spielplan. Sie treten am Samstag um 19 Uhr und am Sonntag um 13 Uhr zu ihren Gastspielen gegen die Frauenmannschaft der Eisbären Juniors im Berliner Wellblechpalast an.

Bislang konnten die Memminger Eishockeyfrauen sieben Punkte aus sechs Partien verbuchen und liegen auf Platz vier in der Tabelle. Einen Platz dahinter lauern die Berlinerinnen mit sechs Punkten. Allerdings haben die Hauptstädterinnen bereits zwei Spiele mehr absolviert als die Indians.

Zuletzt gastierten die Eisbären in Mannheim und unterlagen dort mit 0:1 bzw. 2:5, während die Indians am vergangenen Wochenende spielfrei hatten. In der Tabelle sind Planegg (24 Punkte / 8 Spiele), Mannheim (18/8) und Ingolstadt (17/6) schon ein gutes Stück entfernt, so dass der Partie im Rennen um Platz vier für beide Teams bereits eine hohe Bedeutung zukommt. Die Zielsetzung für ECDC Trainer Georg Taferner ist jedenfalls klar: möglichst viele Punkte mit nach Hause nehmen.

Aufgrund der großen Entfernung treten die Allgäuerinnen die Fahrt in die Bundeshauptstadt schon am Freitag an. Definitiv ausfallen wird dabei Katharina Häckelsmiller, die sich in der vergangenen Woche eine Trainingsverletzung zugezogen hat und nicht rechtzeitig wieder fit wird. Wer letztendlich für die beiden schweren Spiele im „Welli“ zur Verfügung steht entscheidet sich erst kurzfristig.

Fotocredits: Alwin Zwibel (C)

In ihrer letzten Partei des diesjährigen EWHL Supercups besiegten die Memminger Eishockeyfrauen Almaty Aisulu (Kasachstan) mit 3:2 (0:1/2:0/0:1/1:0) nach Verlängerung. Die Tore für die Indians erzielten Anna Rose, Savannah Rennie und Anne Bartsch.

Strahlende Gesichter bei den Memminger Verantwortlichen schon vor der Partie. Zum ersten Mal in der Saison standen Headcoach Georg Taferner drei komplette Blöcke zur Verfügung, auch wenn mit Daria Gleissner, Carina Strobel und Ronja Hark immer noch drei Stammverteidigerinnen nicht einsatzbereit waren.

Im Tor der Indians teilten sich Carina Bartsch und Julia Becker die Einsatzzeiten. Gegen die Gäste aus Kasachstan, die zuletzt als Nationalmannschaft ihres Landes bei der Olympia-Vorqualifikation an Italien gescheitert waren, entwickelte sich ein schnelles und intensives Spiel, bei dem die Indians klar spielbestimmend waren. In Führung gingen jedoch die Gäste. Breanna Berndsen, Kanadierin in Diensten Almatys verwandelte einen Rebound zum 0:1 (10. Min.). Nach dem ersten Seitenwechsel nahm der Memminger Druck zu und zu Recht machten Anna Rose (31.) und Savannah Rennie (38.) aus dem Rückstand eine 2:1 Führung.

Leider konnten die Gastgeberinnen in dieser Phase ihre Überzahlsituationen nicht nutzen und so glichen die Asiatinnen zwei Minuten vor Schluss mit einer ihrer ganz wenigen Möglichkeiten doch noch zum 2:2 aus. In der Verlängerung war es dann Indians Stürmerin Anne Bartsch, die den verdienten 3:2 Siegtreffer für die Memmingerinnen markieren konnte (64.)

Nach den kraftraubenden letzten Wochen dürfen sich die Indians Frauen nun über ein verlängertes trainingsfreies Wochenende freuen. Erst am Dienstag trifft sich das Team wieder, um sich auf das schwere Auswärtswochenende in Berlin (22.-24.Oktober) vorzubereiten.

Fotocredits: Alwin Zwibel

14.10.2021 / 20:00 ECDC Memmingen Indians – Aisulu Almaty 3:1 (0:1/2:0/0:1/1:0)

Tore:
0:1 (09:59) Breanna Berndsen (Minira Sayahatkyzy)
1:1 (30:46) Anna Rose (Kassandra Roache, Lena Kartheininger)
2:1 (37:02) Savannah Rennie (Kathi Häckelsmiller, Nadine Schattner)
2:2 (57:55) Malika Adalbergenova (Kalista Senger, Pernesh Ashinova)
3:2 (63:56) Anne Bartsch

Strafen: Memmingen 8 Min –Almaty 16 Min

Es spielten:  Carina Bartsch (31:30), Julia Becker (32:06) / Mandy Dibowski, Lena Kartheininger,  Nadine Schattner, Charlott Schaffrath, Anne Bartsch, Anna-Lena Niewollik / Antje Sabautzki,  Luisa Bottner, Kassandra Roache, Katharina Häckelsmiller, Laura Kluge, Sonja Weidenfelder, Anne Bartsch, Savannah Rennie, Anna Rose

Im letzten Spiel des diesjährigen EWHL Supercups empfangen die Frauen der Memminger Indians Aisulu Almaty aus Kasachstan. Eröffnungsbully ist zur ungewohnten Zeit am Mittwochabend um 20 Uhr.

Im bisherigen Verlauf des europäischen Wettbewerbs konnten die Memmingerinnen nur einen Punkt ergattern. In Salzburg hieß es 1:1 nach 60 Minuten, in der Verlängerung hatten die Österreicherinnen dann die Nase vorn. Zuvor hatten die Indians auch gegen den Schweizer Vertreter Neuchatel mit 3:6 das Nachsehen.

Mittwochabend Gegner Almaty, vermeintlich stärkster Gegner in der Supercup Gruppe, ist zum Großteil identisch mit der Nationalmannschaft Kasachstans. Diese spielte am vergangenen Wochenende die Vorrunde zur finalen Olympiaqualifikation in Italien. In der Schlussbegegnung unterlagen die favorisierten Asiatinnen ganz knapp Gastgeber Italien mit 1:2 und schieden aus. Interessant dabei ist, dass gleich vier gebürtige Kanadierinnen im Aufgebot Almatys stehen. Dort ist es problemlos möglich, binnen 12 Monaten eine zweite Staatsbürgerschaft zu bekommen und für die Nationalmannschaft Kasachstans zu spielen.

Zutritt zur Eissporthalle Memmingen ist nach „3G-Regeln“ erlaubt, es besteht Pflicht eine medizinische Maske während des gesamten Aufenthalts zu tragen.

Fotocredits: Alwin Zwibel (C)

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