Die Frauen der Memminger Indians kamen zum Auftakt in die neue Bundesliga zu den erhofften sechs Punkten bei den Bergkamener „Bärinnen“. Samstagabend gewannen die Allgäuerinnen mit 2:1 , am frühen Sonntagmorgen folgte ein 3:1 Erfolg.

Dass es insgesamt eine mühevolle Angelegenheit war, war wenig verwunderlich. Die ganze Vorbereitung der Memmingerinnen mit dem EWHL Supercup fiel der Corona Pandemie zum Opfer und das einzige Vorbereitungsspiel gegen Landesligameister Königsbrunn war nicht unbedingt hilfreich. „Wir werden noch ein paar Spiele brauchen, um unsere Reihen zu finden und uns entsprechend einzuspielen“ meinte ECDC Coach Werner Tenschert. Dazu kommt, dass Bergkamen der gewohnt unbequeme Gegner war, und sich die Indians trotz phasenweiser drückender Überlegenheit mit dem Torabschluss schwer taten.

Am Samstag brachte Kassandra Roache per Nachschuss die Gäste in Führung (24. Min). Fünf Minuten später gelang Alena Hahn mit einem Alleingang der Ausgleich für die Bärinnen. Kurz vor dem zweiten Seitenwechsel markierte Verteidigerin Carina Strobel den 2:1 Siegtreffer für die Allgäuerinnen. Der gut aufgelegten Torfrau Bergkamen, Pia Surke, war dabei die Sicht versperrt.

Schon am frühen Sonntag trafen sich beide Teams erneut in der Bergkamener Eissporthalle. Wie tags zuvor war es Kassandra Roache, die ihre Farben mit 1:0 in Führung brachte (10. Min). Und auch diesmal gelang den Gastgebern in der Folge durch Alena Hahn der Ausgleich (16.). Auf die Siegerstraße brachte die Indians dann Neuzugang Savannah Rennie, der mit einem Rückhandschuss in den Torwinkel das 2:1 gelang (17.). Die 21-jährigen Kanadierin war dann auch noch mit dem dritten Memminger Treffer zum 3:1 Endstand erfolgreich (54.).

Das kommende Wochenende wird eine ganz andere Herausforderung für die Allgäuerinnen, wenn es am Samstag am Memminger Hühnerberg zum ersten direkten Aufeinandertreffen mit Dauerrivalen Planegg kommt.

 

17.10.2020 / 17:30 EC Bergkamen - ECDC Memmingen Indians 1:2 (0:0/1:2/0:0)

Tore:

0:1 (23:42) Kassie Roache (Anne Bartsch)

1:1 (29:09) Alena Hahn (Svenja Küsters)

1:2 (37:52) Carina Strobel (Kassie Roache, Anne Bartsch)

 Strafen: Bergkamen 8 Min, Memmingen 6 Min.

 

18.10.2020 / 09:00 EC Bergkamen - ECDC Memmingen Indians 1:3 (1:2/0:0/0:1)

Tore:

0:1 (09:19) Kassandra Roache

1:1 (15:17) Alena Hahn (Maja Irmsch, Rebecca Graeve)

1:2 (16:32) Savannah Rennie (Sonja Weidenfelder)

1:3 (53:14) Savannah Rennie (Carina Strobel, Lena Kartheininger)

Strafen: Bergkamen 4 Min, Memmingen 8 Min.

 

Es spielten:  Emma Schweiger / Carina Strobel, Mandy Dibowski, Lena Kartheininger, Daria Gleissner, Anna-Lena Niewollik / Sonja Weidenfelder, Lena Schurr, Kassie Roache, Anne Bartsch, Antje Sabautzki, Katharina Ott, Luisa Bottner, Savannah Rennie, Marina Swikull

Wegen eines Corona Falls müssen wir das Heimspiel gegen den ZSC Zürich am Sonntagnachmittag leider absagen.

Am Sonntagnachmittag empfangen die Indians Frauen im europäischen EWHL Supercup den ZSC Zürich am Memminger Hühnerberg. Spielbeginn ist um 15 Uhr. Die Vorfreude ist groß, dass es nach Corona bedingten Einschränkungen, vielen Trainingseinheiten auf fremdem Eis, dem Ausfall des Trainingslagers und technischen Störungen in der heimischen Eissporthalle nun endlich wieder richtig los geht.

Die „Mir zeiged Chralle - Lions Frauen“ aus Zürich sind 6-facher Schweizer Meister und dominieren seit Jahren gemeinsam mit Lugano die Top-Division der Frauen im Nachbarland. Mit zahlreichen Nationalspielerinnen gehören die Züricherinnen nicht nur zu den Topfavoriten in ihrer Heimat, sondern auch im EWHL Supercup.

Nachdem der Spiel- und Trainingsbetrieb bei den Eidgenossen schon seit längerem läuft, sieht Indians Coach Werner Tenschert die Gäste klar im Vorteil: „Wir stecken eigentlich noch mitten in der Saisonvorbereitung und werden sicher das ein oder andere testen müssen. Unser Ziel ist es, bis zum Bundesligastart am 16. Oktober bereit zu sein“. Ob die beiden anderen Partien in der Vorrundengruppe A gegen Budapest und Almaty, die Beide aktuell zu den RKI Risikogebieten zählen, überhaupt ausgetragen werden können, steht derzeit in den Sternen. „Das werden wir zur gegebenen Zeit mit den lokalen Behörden abstimmen“ so der Memminger Trainer.

„Wir freuen uns, dass auch Zuschauer wieder zugelassen sind“ so ECDC Teamleiter Peter Gemsjäger. „Nur der Kiosk bleibt momentan noch geschlossen, bis hier alle Details geklärt sind wird es noch etwas dauern“.

Fotoquelle: Alwin Zwibel (C)

 

Hinweis: Bis zu maximal 100 Zuschauer sind aktuell unter Einhaltung der Hygienebedingungen zugelassen. Der Zutritt erfolgt ausschließlich über den Seiteneingang, an der Waldseite der Eissporthalle (beim Außenkiosk). Um Warteschlangen beim Eingang zu vermeiden steht hier die Kontaktliste hier zum Download bereit, die dann bereits zu Hause ausgedruckt und ausgefüllt werden können.

=> Download Kontaktnachverfolgung

Namhafte Unterstützung bekommen die Memminger Bundesligafrauen durch die 24-jährige Nationalspielerin Anne Bartsch von den Eisbären Juniors Berlin. Indians Coach Werner Tenschert „Ich bin überzeugt, dass Anne sportlich und menschlich ein großer Gewinn für unsere Mannschaft ist“.

Bartsch begann als Verteidigerin und durchlief zunächst die Nachwuchsteams der Jonsdorfer Falken. Ab 2009 lief sie dann auch mit Doppellizenz für den OSC Berlin auf. Dort feierte sie gleich im ersten Jahr die Deutsche Meisterschaft. Mit dem Pokalsieg in der Memminger Eissporthalle folgte 2014 ein weiterer nationaler Titel mit den Berliner Frauen. In der Saison 2016/17 gab sie dann ein einjähriges Gastspiel bei HV 17 Jönköping in Schweden, wo sie von der Abwehr in den Sturm wechselte. Bislang brachte es Anne Bartsch auf 197 Einsätze in der Frauenbundesliga und erzielte 25 Treffer.

Ihr Debut in der Deutschen U15 Nationalmannschaft gab Anne Bartsch im Jahr 2010. Im Dezember 2012 folgte der erste Einsatz im U18 Team des Deutschen Eishockeybundes und zwei Jahre später die erstmalige Berufung in die Frauen A-Nationalmannschaft. Neben zwei U18 Weltmeisterschaften bringt es Anne Bartsch bereits auf drei A-Weltmeisterschaften mit insgesamt 96 Länderspielen.

Seit Oktober 2019 gehört Bartsch zur Sportfördergruppe der Bundeswehr und wird im September ihre Grundausbildung absolvieren.

„Ich möchte mich sportlich und persönlich weiterentwickeln“ meinte Bartsch zu ihren Beweggründen, nach Memmingen zu wechseln. „Zudem ist die Strecke nach Füssen, wo wir Sportsoldaten regelmäßig mit der Bundeswehr trainieren, deutlich kürzer.“ Wenig verwunderlich auch ihre Zielsetzung mit der Nationalmannschaft: „Klar, unser großes Ziel ist natürlich die Olympiateilnahme 2022“.

Anne Bartsch hat bereits ihr neues Domizil in der Maustadt bezogen und trainiert seit rund drei Wochen mit den Indians Frauen. „Das gesamte Team hier hat mich sehr herzlich aufgenommen und ich freue mich schon sehr auf die neue Saison“.

Die Stadt Memmingen hat uns am Montag darüber informiert, dass sich die Eisbereitung in der städtischen Eissporthalle erheblich verzögern wird. Eine mit der Inbetriebnahme der Kältetechnik beauftragte Firma hat ein undichtes Ventil festgestellt, das sicherheitsbedingt ausgetauscht werden muss. Für die Arbeiten muss ein Zeitraum von mindestens 14 Tagen gerechnet werden. Erst nach Abschluss der Arbeiten kann die Kälteanlage in Betrieb genommen werden und mit der Eisbereitung begonnen werden.

Auswirkungen hat die Verzögerung hauptsächlich auf den Trainingsbetrieb der zahlreichen Nachwuchsteams und der Frauen-Mannschaft. Das geplante Trainingslager der Nachwuchsmannschaften in der letzten Ferienwoche sowie das der Frauenmannschaft am ersten Septemberwochenende mussten abgesagt werden.

Peter Gemsjäger, Teammanager der Bundesliga Frauen: „Unsere ersten Spiele stehen bereits am 13.9. (in Thun, Schweiz) bzw. am 19./20.9 im EWHL Supercup (in Zürich) an und daher ist das Ganze eine ziemliche Katastrophe. Wir hatten für die erste Woche im September in Memmingen zwei intensive Trainingseinheiten sowie unser jährliches Trainingslager vom 4.-6.9. eingeplant, was jetzt alles ins Wasser fällt. Nun werden wir - wie bereits seit Ende Juli - mit zwei wöchentlichen Eiseinheiten in Füssen behelfen, was für alle eine erhebliche Mehrbelastung bedeutet. In der Kürze der Zeit jetzt noch irgendwo ein Trainingslager auf die Beine zu stellen ist aber unmöglich.“

 

Nicht mehr im Trikot der Indians wird Nationalspielerin Marie Delarbre auflaufen. Die 26-jährige Stürmerin spielte bereits seit 2007 - mit fünf Jahren Unterbrechung wegen ihres USA Studiums - für die Allgäuerinnen. Sie wechselt jetzt zum Ligakonkurrenten nach Ingolstadt. „Wir danken Marie für ihre Zeit hier und wünschen ihr alles Gute bei der neuen Herausforderung“ so ECDC Teamchef Peter Gemsjäger.

 

Von der Syracuse Universität (NCAA) kommt die 21-jährige Savannah Rennie in die Maustadt. Die Kanadierin hat dabei ein Angebot der Connecticut Whales (National Women's Hockey League) ausgeschlagen. Rennie übernimmt den Platz von Lenka Serdar, die nach einem sehr erfolgreichen Jahr bei den Indians nach Tschechien wechselt um dort ihre Spielberechtigung für die Nationalmannschaft zu verwirklichen.

„Ich denke, die Herausforderung in Memmingen passt perfekt für mich und ich freue mich schon riesig darauf“ so Rennie. „Auch wenn die Option bei den Whales in der NWHL sehr interessant gewesen wäre, möchte ich neue Erfahrungen sammeln und eine andere Kultur kennen lernen. Ich bin schon sehr aufgeregt und kann es kaum erwarten, nach Deutschland zu kommen.“

 

In 123 Spielen für Syracuse hat Rennie 27 Tore und 40 Assist erzielt. Syracuse Headcoach Paul Flanagan freut sich, dass seine Stürmerin den Sprung über den großen Teich wagt: „Das ist eine tolle Gelegenheit für Savannah. Sie hat immer alles für ihr Team gegeben und hart für so eine Chance gearbeitet – ich wünsche ihr alles Gute“. Auch Memmingens Headcoach Werner Tenschert, der sich bei seinem amerikanischen Kollegen ausführlich über seine neue Kontingentspielerin informiert hat, ist zuversichtlich: „Ich denke, Savannah passt menschlich und sportlich genau in unser Anforderungsprofil“.

Während des Eistrainings am Dienstagabend kam der Anruf vom Deutschen Eishockeybund. Die Saison in der Frauen-Bundesliga ist ab sofort beendet, die für das Wochenende angesetzten Play-Off Rückspiele der Indians gegen Planegg finden nicht mehr statt.

Spielerinnen und Trainer der Allgäuerinnen waren gleichermaßen sprachlos. So wirklich verstehen kann die Entscheidung im Memminger Lager niemand, denn im Meisterschaftsfinale des Vorjahres kamen gerade mal 92 Zuschauer in die „Scheune“ nach Grafing. Die seitens der Politik geforderte Grenze von maximal 1000 Zuschauern spielte bei der Entscheidung des Verbandes offenbar keine Rolle.

Trainer Werner Tenschert zeigt sich aus sportlicher Sicht enttäuscht: „wir haben das Video vom letzten Samstag lange und ausführlich analysiert und wussten, was wir beim Rückspiel hätten ändern müssen. Die Chancen auf unsere Titelverteidigung waren auf jeden Fall gegeben.“

Auch Teammanager Peter Gemsjäger war sehr optimistisch, die Heimspielniederlage drehen zu können und ein Spiel drei am Sonntag erzwingen zu können. „Dafür haben wir für Samstag bereits Abendessen und ein Hotel in Ebersberg gebucht.“ Zudem hatten die Allgäuerinnen einen Fanbus nach Grafing organisiert, der bereits gut besetzt war. „Selbstverständlich respektieren wir in Bezug auf die Gesundheit unserer Spielerinnen sowie der Zuschauer die Entscheidung. Was uns aber missfällt ist die Tatsache, dass es seitens des Verbandes Umfragen unter den Oberligsten zur weiteren Vorgehensweise gab, mit den beiden Finalisten der Frauenbundesliga aber niemand gesprochen hat“ so Gemsjäger. „Wir reden hier von zwei ausstehenden Spielen am Samstag und Sonntag in Grafing. Die hätten durchaus als Geisterspiele ausgetragen werden können, ohne dass Planegg ein größerer finanzieller Verlust entstanden wäre. So wäre die Ermittlung eines Meisters auf sportlich faire Weise zustande gekommen. Da ist doch ein gewaltiger Unterschied beispielsweise zur Oberliga, bei der die Play-Offs bis Mitte April gedauert hätte“

Am Schlimmsten traf es freilich die fünf Nationalspielerinnen im Indians Kader, die am Samstag unmittelbar nach dem ersten Finalspiel von der Absage der Frauen Weltmeisterschaft in Halifax, Kanada erfahren hatten. Auch hier hat COVID-19 zugeschlagen. Die WM wird jetzt in einem Jahr an gleicher Stelle ausgetragen.

 

Die erste Heimniederlage der Bundesligasaison mussten die Eishockey-Frauen des ECDC Memmingen ausgerechnet im Play-Off Finale um die Deutsche Meisterschaft hinnehmen. Vor einer tollen Kulisse von rund 1150 Zuschauern unterlagen sie dem Dauerrivalen Planegg mit 2:4 und stehen jetzt am kommenden Samstag in Grafing unter Zugzwang.

Ungewohnt nervös begannen die Memmingerinnen und sahen sich immer wieder Planegger Angriffswellen gegenüber. Die Oberbayern gingen dann durch Kerstin Spielberger in Führung (12. Min), bei ihrem Schuss unter die Querlatte war Indians Torhüterin Emma Schweiger machtlos. Die Unsicherheit der Maustädterinnen setzte sich zunächst auch zu Beginn des Mitteldrittels fort. Als die Gastgeber die Scheibe nicht aus der Gefahrenzone bringen konnten erhöhte Janina Fuchs auf 0:2 (23.). Damit wendete sich jedoch die Partie und die Indians fanden zu ihrem Spiel. Sonja Weidenfelder, die an diesem Tag ihren 27. Geburtstag feierte, verwandelte ein tolles Zuspiel von Lenka Serdar zum 1:2 Anschlusstreffer (26. Min). Vier Minuten später der mittlerweile verdiente Ausgleich der Allgäuerinnen durch Carina Strobel.

Wieder war es ein zu zaghaftes Abwehrverhalten, der zur erneuten Führung der „Pengiuns“ durch Monika Pink führte (49.). Die Indians entgegneten dem Rückstand mit wütenden Angriffen und vergaben in der Folge gleich mehrfach beste Einschussmöglichkeiten, die Planeggs Torfrau Lisa Hemmerle aber allesamt zunichtemachte. Wesentlich kaltschnäuziger präsentierten sich die Gäste, die mitten in die Memminger Feldüberlegenheit zum entscheidenden 2:4 durch Jacyn Reeves (56.) trafen.

Um den Titel verteidigen zu können müssen die Indians Frauen nun am kommenden Samstag um 17 Uhr unbedingt das zweite Play-Off Spiel in Grafing gewinnen, um einen Tag später ein drittes und entscheidendes Spiel – ebenfalls in Grafing (11:15) – zu erzwingen.

Fotoquelle: Alwin Zwibel (C)

Stimmen zum Spiel

Headcoach Werner Tenschert: „Wir haben in der Abwehr heute die nötige Konsequenz vermissen lassen und vorne unsere Chancen nicht genutzt. Das müssen wir kommendes Wochenende besser machen.“

07.03.2020 / ECDC Memmingen Indians – ESC Planegg 2:4 (0:1/2:1/0:2)

Tore:

0:1 (11:28) Kerstin Spielberger (Franziska Feldmeier)

0:2 (22:30) Janina Fuchs (Luisa Kaiser, Sarah Kubiczek)

1:2 (25:05) Sonja Weidenfelder (Kassandra Roache, Lenka Serdar)

2:2 (29:01) Carina Strobel (Marie Delarbre)

2:3 (46:53) Monika Pink (Yvonne Rothemund)

2:4 (55:34) Jacyn Reeves (Luisa Kaiser, Monika Pink)

 

Strafen: Memmingen 10 Min – Planegg 10 Min

Zuschauer: 1152

Es spielten:  Emma Schweiger (60:00), Saskia Serbest / Lena Kartheininger, Mandy Dibowski, Daria Gleissner, Anna-Lena Niewollik, Carina Strobel /Tiana Rehder, Sonja Weidenfelder, Marie Delarbre, Kassie Roache, Lenka Serdar, Antje Sabautzki, Luisa Bottner, Katharina Ott

Am Samstag um 17:15 Uhr starten die Frauen der Memminger Indians mit einem Heimspiel in das Unternehmen Titelverteidigung. Gegner im Modus Best-of-three ist wie im Vorjahr Dauerrivale Planegg. Die endgültige Entscheidung fällt dann eine Woche später am Samstag, den 14.März in Grafing oder, falls ein drittes Spiel notwendig ist, einen Tag später ebenfalls auswärts. In der vergangenen Saison ging die Serie über die volle Distanz. Die entscheidende dritte Partie gewannen die Indians mit 3:0.

Die beiden Finalteilnehmer dominierten die Frauenbundesliga seit einem Jahrzehnt, so auch in der zurückliegenden Saison. 52 Punkte haben sowohl Planegg als auch Memmingen erzielt und den Dritten Ingolstadt (30 Punkte) sowie Vierten Berlin (25) mehr als deutlich distanziert. In sämtlichen Statistiken sind beide Teams ganz oben vertreten, so kommen von den elf Besten der Scorerwertung jeweils fünf aus beiden Lagern. Viermal trafen beide Teams in dieser Spielzeit aufeinander. Die Indians gewannen beide Heimspiele (2:1 n.V. bzw. 5:4) und unterlagen zwei Mal auswärts (2:3 bzw. 1:4).

Im Halbfinale zeigten die Indians den „Panthern“ aus Ingolstadt klar die Grenzen auf und kamen zu zwei 5:1 bzw. 5:2 Erfolgen.  Planegg konnte nur eines der beiden Heimspiele mit 6:3 gewinnen und unterlag in Spiel zwei im Penaltyschießen mit 1:2. Daher mussten die Oberbayern nochmals die lange Reise nach Berlin antreten, meisterten die Hürde dort aber mit einem deutlichen 6:0 Erfolg und folgten so den Indians ins Finale.

„Wir möchten natürlich mit einem Heimsieg ins Play-Off Finale starten“ so Indians Headcoach Werner Tenschert. Dafür wurden die Werbetrommeln kräftig gerührt und die Verantwortlichen rechnen mit über 1000 Zuschauern am Samstag.

Indians Teamkapitän Daria Gleißner: „Ich freu mich auf ein hochklassiges und intensives Spiel zu Hause vor einer tollen Kulisse“.

Fotoquelle: Alwin Zwibel (C)

 

Thomas Durchdenwald von amz Memmingen präsentiert das Indians-Auto, dass amz als „Sponsor of the Day“ bei unserem 1. Finalspiel am Samstag, 07.03.2020 neben einer Autoshow vorstellen wird.

Wir bedanken uns bei amz, dass sie erneut das Endspiel als „Sponsor of the Day“ begleiten.

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