Niederlage und Sieg gegen beide Budapester Teams

15. September 2019

Die erste Niederlage im diesjährigen EWHL Supercup kassierten die ECDC Indians Frauen am Samstagnachmittag gegen KMH Budapest. Trotz deutlichem Chancenplus konnten die Memmingerinnen die starke kanadische Torfrau in Diensten Budapests, Valerie Lamenta nur ein einziges Mal überwinden und kassierten ihrerseits drei Gegentreffer zum 1:3 Endstand. Einen Tag später gewannen die Indians mit dem selben Resultat gegen die zweite Mannschaft aus Budapest hartumkämpft aber hochverdient mit 3:1.

Schon nach knapp vier Minuten musste Emma Schweiger im Samstagsmatch gegen KMH das erste Mal hinter sich greifen. Reka Dabasi brachte die Ungarn mit einem sehenswerten Schuss genau in den Torwinkel mit 1:0 in Führung. Die Gastgeber drängten auf den Ausgleich und hatten mehrfach die Chance dazu, doch es dauerte bis Mitte des zweiten Drittels, als Nadine Schattner einen Fehler der Hintermannschaft der Gäste zum Ausgleich nutze. Die Freude bei den Indians dauerte freilich nur genau 120 Sekunden, da traf Kinga Jókai-Szilágyi zum 1:2 aus Sicht der Maustädterinnen. „Da haben wir dem Gegner einfach zu viel Raum gelassen“ meinte ECDC Coach Werner Tenschert.

Im letzten Drittel wollten die Memmingerinnen dann unbedingt den Ausgleich erzielen, doch drei Strafzeiten in einer einzigen Minute brachten die Gastgeberinnen endgültig auf die Verliererstraße. Entsprechend auch die Kritik von Trainer Tenschert: „da haben wir uns nicht gerade besonders clever angestellt“. Die Gäste ließen sich nicht zweimal bitten nutzten durch Reka Dabasi die fünf gegen drei Überzahl zum 1:3 Endstand.

Am Sonntag gab es dann den ersten Vergleich überhaupt mit MAC Budapest, die ihr Debut im EWHL Supercup gaben.  Diesmal stand Saskia Serbest für den ECDC zwischen den Pfosten, die wie schon Emma Schweiger am Vortag eine starke Partie lieferte.  Die Indians dominierten das Eröffnungsdrittel, Tore blieben auf beiden Seiten Fehlanzeige. Kurz nach dem ersten Seitenwechsel dann die Memminger Führung durch Lenka Serdar (24. Min). Eine unübersichtliche Szene drei Minuten später nutzen die Gäste durch Alexandra Ronai dann zum 1:1 Ausgleich. Bei diesem Resultat wurden dann letztmals die Seiten gewechselt. Große Diskussionen gab es dann kurz nach Wiederanpfiff, als Kassie Roach einen halbhohen Schuss von Daria Gleißner von der blauen Linie unhaltbar ins Gästetor abfälschte, die Unparteiischen dem Treffer aber wegen „hohen Stocks“ die Anerkennung versagten. Die Minuten rannen dahin und Memmingen bestürmte das Tor von MAC. Schließlich war es Luisa Bottner, der drei Minuten vor dem Ende der 2:1 Führungstreffer für die Maustädterinnen gelang. Kurz vor dem Ende nahmen die Gäste dann ihre Torfrau zugunsten einer weiteren Feldspielerin vom Eis, was Daria Gleißner mit einem Schuss aus der eigenen Zone ins verwaiste Budapester Tor zum 3:1 Endstand ausnutzte.

Indians Trainer Werner Tenschert war sichtlich erleichtert nach der Partie: „wir hatten uns als Ziel gesetzt mindestens eine Partie am Wochenende zu gewinnen um uns so die Chancen auf das Finalturnier zu bewahren. Unser erstes Drittel war sehr gut, leider ohne Torerfolg. Im letzten Drittel haben wir geduldig auf unsere Chancen gewartet und sind mit dem Treffer zum 2:1 verdient auf die Siegerstraße geraten.“

Mit neun Punkten aus vier Spielen bleiben die Memmingerinnen auf Platz eins im Supercup. Nächstes Wochenende stehen mit den Auswärtspartien in Bratislava und Wien zwei ausgesprochen schwere Aufgaben auf dem Programm.

Fotocredits: Alwin Zwibel

 

14.09.2019 / 17:15 ECDC Memmingen Indians – KMH Budapest 1:3 (0:1/1:1/0:1)

Tore:

0:1 (03:37) Reka Dabasi (Sarah Knee, Franciska Kiss-Simon)

1:1 (29:37) Nadine Schattner

1:2 (31:37) Kinga Jókai-Szilágyi (Sarah Steele)

1:3 (45:14) Reka Dabasi (Kinga Jókai-Szilágyi) PP+2

Strafen:

Memmingen 35 Min – KMH 12 Min.

Es spielten:  Emma Schweiger (60:00) Sakisa Serbest, / Daria Gleissner, Carina Strobel, Anna-Lena Niewollik, Mandy Dibowski, Lena Kartheininger, Tiana Rehder / Antje Sabautzki, Sonja Weidenfelder, Marie Delarbre, Lena Schurr, Kassie Roache, Lenka Serdar, Luisa Bottner, Nadine Schattner

 

15.09.2019 / 12:15 ECDC Memmingen Indians – MAC Budapest 3:1 (0:0/1:1/2:0)


Tore:

1:0 (23:17)  Lenka Serdar

1:1 (26:01) Alexandra Ronai, (Kassidy Palmer Nauboris, Fanny Gasparics)

2:1 (56:58) Luisa Bottner (Lenka Serdar)

3:1 (59:42) Daria Gleissner [ENG]

Strafen:

Memmingen 8 Min – MAC 10 Min.

Es spielten: Sakisa Serbest (60:00), Emma Schweiger / Daria Gleissner, Carina Strobel, Anna-Lena Niewollik, Mandy Dibowski, Lena Kartheininger, Tiana Rehder / Antje Sabautzki, Sonja Weidenfelder, Marie Delarbre, Lena Schurr, Kassie Roache, Lenka Serdar, Luisa Bottner, Nadine Schattner

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