Zweimal hart gekämpft, zweimal gewonnen

8. März 2021

Mit freundlicher Genehmigung der MEMMINGER ZEITUNG, die in ihrer aktuellen Ausgabe über unser letztes Wochenende in der Bundesliga Hauptrunde berichtet

Eishockey-Bundesliga: Die Indians-Frauen beenden die Hauptrunde mit sechs Punkten gegen Berlin. Im Halbfinale treffen sie auf Planegg

Von Manfred Jörg

Memmingen Die Frauen-Mannschaft des ECDC Memmingen trifft am kommenden Wochenende im Halbfinale um die Deutsche Eishockey-Meisterschaft in Füssen auf ihren Dauerrivalen aus Planegg. Im anderen Halbfinale stehen sich der ERC Ingolstadt und die „Eisbären Juniors“ aus Berlin gegenüber.

Am letzten Spielwochenende der Hauptrunde gewannen die Frauen des ECDC ihr erstes Spiel gegen Berlin am Samstag mit 4:2 (3:0; 0:2; 1:0). Ingolstadt war zur gleichen Zeit ebenfalls mit 4:2 bei Planegg erfolgreich und sicherte sich dadurch Platz eins nach der Hauptrunde. Am Sonntag schließlich taten sich die Memmingerinnen gegen Berlin noch schwerer als am Samstag, behielten aber auch hier mit 3:2 (1:0; 0:0; 2:2) die Oberhand.

ECDC-Berlin, Spiel eins: Hier begannen die Indians-Frauen, die ohne die Nationalspielerinnen Sonja Weidenfelder und Ronja Hark antreten mussten, sehr stark und schwungvoll und führten nach 18 Spielminuten bereits scheinbar sicher mit 3:0. Die Berlinerinnen, die ohnehin nur mit zwölf Feldspielerinnen angetreten waren, mussten ab der 25. Minute auch noch auf die verletzte Verteidigerin Amelie Cyrulies verzichten. Zu diesem Zeitpunkt schien klar, dass die ECDC-Frauen diese Partie deutlich gewinnen würden. Doch die Berlinerinnen, die erst am vergangenen Wochenende durch zwei Siege gegen ihren direkten Konkurrenten Mannheim das Ticket zum Finalturnier gelöst hatten, steckten auch am Memminger Hühnerberg nicht auf. Joyce König und Theresa Knutson brachten die Frauen aus der Hauptstadt im zweiten Drittel auf 2:3 heran. Wer geglaubt hatte, dass den dezimierten Eisbärinnen im letzten Durchgang die Puste ausgehen würde, sah sich getäuscht. Im Gegenteil: Die Berlinerinnen fighteten weiter. Und die Memmingerinnen hätten sich nicht beschweren dürfen, wenn sie tatsächlich noch den Ausgleich kassiert hätten. Erst nachdem Berlins Trainer Daniel Bartell seine Torhüterin Carolin Walz vom Eis genommen hatte, um mit einer zusätzlichen Angreiferin noch das 3:3 zu erzwingen, erlöste „Kassie“ Roache die ECDC-Frauen durch ihren Treffer zum 4:2.

Spiel zwei: Im letzten Spiel der Hauptrunde, im letzten Heimspiel der Spielzeit am Hühnerberg hatten die Indians-Frauen noch mehr Arbeit als am Vortag. Es war erneut ein hart umkämpftes Spiel, in dem die Berlinerinnen bis zur 53. Minute sogar mit 2:1 führten. Als objektiver, neutraler Beobachter muss man sagen: Für ihre beiden couragierten Auftritte hätten sich die „Eisbärinnen“ wenigstens einen Punkt verdient gehabt. Doch die Memminger Frauen waren am 28. Geburtstag von Sonja Weidenfelder nicht gewillt, Geschenke an die Gegnerinnen zu verteilen. Lena Kartheininger hämmerte in der 53. Minute die Scheibe zum Ausgleich in die Berliner Maschen. Und Katharina Ott vollendete einen Alleingang von Antje Sabautzki im Rebound zum umjubelten Siegtreffer für die Memmingerinnen. Diese mussten am Sonntag neben Hark und Weidenfelder mit Savannah Rennie auf die dritte Leistungsträgerin verzichten.

Ausblick: Am kommenden Wochenende nehmen die Frauen des ECDC in Füssen an der Endrunde um die Deutsche Eishockey-Meisterschaft teil. Am Samstag, 13. März, spielen sie ab 19 Uhr im Halbfinale gegen den ESC Planegg-Würmtal. Gewinnen sie diese Partie, stehen sie am Sonntag, 14. März, ab 15 Uhr im Finale. Verlieren sie das Halbfinale. tragen sie am Sonntag ab 11 Uhr das Spiel um Platz drei aus. Im anderen Halbfinale stehen sich der ERC Ingolstadt und die Eisbären Berlin gegenüber.

Fotoquelle: Alwin Zwibel

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